Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Johannes Tzimiskes war von 969 bis 976 als Johannes I. byzantinischer Kaiser . Sein genaues Geburtsdatum ist nicht genau Wahrscheinlich wurde er 924 in Konstantinopel geboren. Er starb am 10. Januar 976 nach der Rückkehr von einem gegen die Araber wahrscheinlich an Typhus .
Johannes war armenischer Abstammung wie so andere erfolgreichen Militärs in der Geschichte von (beispielsweise Herakleios oder Nikephoros II.). Er war ein des Kaisers Nikephoros II. wie er ein und seit 963 Strategos (General) des Thema (eines Militärbezirks) Anatolikon ( Anatolien ). Das anfänglich gute Verhältnis zu Nikephoros jedoch bald gestört. Vermutlich wollte der Nikephoros abberufen. Daraufhin plante er mit seiner Geliebten pikanterweise Theophano die Ehefrau des Nikephoras war wegen seines Äußeren jedoch verabscheute und sich dem gutausehenden Johannes hingezogen fühlte die Ermordung Kaisers. Am 11. Dezember 969 gelangte Johannes den Palast und tötete Nikephoros. Nun hoffte Paar auf eine rasche Heirat wurde jedoch enttäuscht. Der Patriarch von Konstantinopel verlangte eine Buße des Kaisers. Verbittert Theophano miterleben wie Johannes bald darauf auch andere heiratete nämlich die Schwester des Kaisers II. Theodora.
Bereits Nikephoros hatte den Ruf eines Feldherren. Doch Johannes sollte ihn diesbezüglich noch den Schatten stellen. Johannes träumte von einer Restauratio imperii des Ostreichs. Sicherlich nicht in den eines Justinian I. . Aber die vorherigen Jahre hatten doch dass die Araber längst nicht mehr so stark waren in den beiden Jahrhunderten zuvor. Im Frühjahr begann er jedoch zuerst mit militärischen Aktionen Bulgarien die er erfolgreich abschloß. Danach wendete sich den Arabern zu. 974/75 gelangten ihm Erfolge. So wurde Antiochia wieder eingenommen - nach über 300 arabischer Herrschaft. Auch Emesa Baalbek und Damaskus fielen 975 in seine Hand. Doch jetzt folgte die eigentliche Glanzleistung. Der Kaiser noch 975 in Palästina ein. Ihm gelang es Nazareth und wichtigen Hafenstädte Akkon und Caesarea zu erobern. Ende der arabischen Herrschaft in Syrien schien kurz bevorzustehen. Auf die Einnahme Jerusalems verzichtete er jedoch da er seine nicht strapazieren wollte. Und dennoch hatte Byzanz die Hälfte seiner verlorenen Ostgebiete wiedererobert. Es ein neuer Glanzpunkt der zeigte dass Byzanz lange nicht am Ende war. Es offenbarte die strukturellen Schwächen der arabischen Herrschaft. Doch dem Höhepunkt starb der Kaiser überraschend nach Rückkehr vom syrischen Kriegsschauplatz am 10. Januar Die Todesursache war vermutlich Typhus.
In der Innenpolitik hatte Johannes schwer dem Handicap seiner Machtübernahme zu kämpfen. Daher er manche Verordnungen seines Vorgängers bezüglich der widerrufen. Doch konnte er sich im Inneren die Großgrundbesitzer die sich gegen die Zentralgewalt erfolgreich zuer Wehr setzten. Zudem war er nur Sachwalter: ebenso wie sein Vorgänger gehörte Kaiserkrone offiziell den beiden minderjährigen Söhnen des Romanos II. In der Außenpolitik gelang ihm Verständigung mit Otto I. . Er sandte 972 seine Nichte Theophanu nach Deutschland . Sie sollte Ottos Sohn den späteren Otto II. heiraten. Damit entspannten sich die Beziehungen den beiden Kaiserreichen merklich. Durch seine Erfolge die Truppen des Kiever Rus unter Swjatoslaw I. in Bulgarien und im Osten gegen Araber stand Byzanz nach der Katastrophe der islamischen Expansion auf dem Höhepunkt seiner Macht.
Johannes I. war zweifellos ein großer Zusammen mit dem Erreichten seines Vorgängers NIkephoros II. konnte man von einer neuen Glanzzeit Byzanz sprechen. Er gilt noch heute als der erfolgreichsten byzantinischen Kaiser. Allerdings sollte er im Schatten seines Nachfolgers stehen: Basileios II. dem Bulgarentöter . Auch ist der Umstand seines Regierungsantritts sehr glücklich. Die Ermordung des Kaisers der zudem ein Verwandter gewesen war trübt das positive Urteil.