Die alte Stadt- und Archidiakonatskirche St. - bis heute die Billerbecker Pfarrkirche - zu den bedeutensten Kunstdenkmälern aus spätromanischer Zeit Westfalen.
Von der äußeren Gestaltung der Kirche vor allem das kunstvoll gestaltete spätromanische Hauptportal zu den schönsten Beispielen dieser Epoche im zählt zu erwähnen. Der Innenraum ist als dreischiffige dreijochige Stufenhalle ausgeführt.
Das Geläut der Kirche gehört ohne zu den schönsten des Münsterlandes. Zwei der alten Glocken aus den Jahren 1522/23 sind erhalten. Es handelt sich um ein Taktgeläut auch heute noch von Hand »gebeiert« wird nicht die Glocken werden geschwungen sondern die
Das älteste nachweisbare Baudatum der Kirche das Jahr 1074. Von diesem Bau sind die unteren Teile des Turms und der der sich heute im rechten Seitenschiff befindet Der Grundstein für den heutigen Kirchenbau wurde Jahre 1234 gelegt. Ein gotischer Umbau der erfolgte im Jahre 1425 heute gut an Fensteröffnungen zu erkennen. Bei der Innenraumgestaltung sind französische Impulse sichtbar vor allem bei den die Nachbildungen aus den Kirchen von Laons und Candes zu sein scheinen. Die Kirche über eine besonders reiche kunsthistorich wertvolle Innenausstattung deren Betrachtung man sich Zeit nehmen sollte.
Im Mittelschiff hängt eine gotische Doppelstrahlenmadonna der Zeit um 1480. Aus der gleichen stammt die Anna selbdritt in der nördlichen in der sich auch eine Pieta von Wilhelm Gröninger befindet. Im südlichen Seitenschiff steht Magdalenenaltar aus dem Jahre 1611 warscheinlich ein von Wilhelm Grönniger. An der Rückwand ses Seitenschiffes findet men ein beeindruckendes Renaissance-Altarbild eines Meisters aus dem Jahr 1609. Der Paulusaltar der Rückwand des nördlichen Seitenschiffes stammt von Wilhelm Grönniger (1609).