Der Regisseur: John Cassavetes gilt als geistige Vater des amerikanischen Independentfilms! Mit Filmen Shadows Faces und Husbands wurde er in 60er Jahren zum eigenwilligsten und innovativsten Einzelgänger den neuen amerikanischen Filmemachern. Eine ungewohnt bewegte gelegentliche Unschärfen bescheidener Umgang mit Kunstlicht Originalschauplätze plötzlich abbrechende Szenen zeichneten Cassavetes Arbeitsstil aus. wichtigste Element in seinen Filmen waren allerdings die Schauspieler. Cassavetes liebte es wenn ein sich seiner Rolle völlig hingab. Er ließ viel improvisieren außer bei den Dialogen. Cassavetes entstanden hauptsächlich ohne Drehbuch lediglich die Dialogtexte vorher fest alles andere ergab sich situativ dem Spiel seiner Darsteller. Die meisten von waren enge Freunde von Cassavetes frühere Kollegen der Schauspielschule oder Laien. Peter Falk Seymour Cassel Ben Gazzara und natürlich Rowlands (mit der Cassavetes von 1954 bis seinem Tod verheiratet war) um nur die zu nennen. Cassavetes konnte dem cleanen Hollywoodstil abgewinnen (obwohl er mehrmals probiert hatte in großen Hollywoodstudios zu produzieren. Doch wegen seiner Art zu arbeiten ist Cassavetes immer wieder den Studiobossen aneinandergeraten). Das Geniale an Cassavetes ist dass sie Urteilsfrei sind! Seine Figuren sich außerhalb der etablierten Kategorien von Gut Besser und Schlechter Richtig oder Falsch. Cassavetes war befreit von jeglicher seelischen Zensur. Er seine Schwächen genauso akzeptierte er auch die seiner Figuren. Sie müssen ihr Leben nicht Ordnung bringen Unfähigkeit zur Kommunikation und emotionale werden nicht als Vorwurf dargestellt. Dem Zuschauer die eigenen Seelenqualen vor Augen geführt. Und erkennt sich selbst ohne Schuld- oder Schamgefühle. befreite seine Filme von den weltfremden Idealen Schönheit Heldentum Reinheit und Tugend. Er war Poet des Nichtperfekten und seine Kunst erzählt dem wie es ist nicht von dem es sein sollte.
Sagt was ihr seid. Nicht was gern wärt und auch nicht was ihr müsst. Sagt einfach was ihr seid. Das allemal genug.’’ John Cassavetes