Johnny Dyani war gerade 15 Jahre als er Bassist der "Blue Notes" wurde. ihm Louis Moholo Mongesi Feza Dudu Pukwana McGregor erspielte sich das Ensemble aus vier und einem weißen Südafrikaner schnell internationalen Ruf. das Apartheidregime duldete diese Zusammenarbeit nicht. Eine umjubelte 1964 nach Europa wurde zum Schlüsselerlebnis und die fünf Südafrikaner mit der Entscheidung zur ins Exil.
Ein triumphaler Erfolg der "Blue Notes" dem Jazzfestival in Montreux und ein längerer im Cafe "Africana" in Zürich waren die Stationen Dyanis im Exil. Die Gruppe ging London versetzte die ohnehin hellwache englische Jazz-Szene Turbulenzen und erfuhr selbst die Kraft des im Jazz dieser Jahre. Johnny Dyani spielte den folgenden Jahren mit vielen wichtigen Vetretern freien Jazz wie z.B mit Steve Lacy Mingus Roland Kirk Don Cherry oder auch Archie Shepp . In Europa arbeitete er auch erstmals seinen Landsleuten Makaya Ntshoko und Dollar Brand. in dieser Londoner Zeit begann auch die mit Derek Bailey Irène Schweizer Han Bennink Carl Evan Parker als ProtagonistInnen der freien Musik.
Zu Beginn der 70er Jahre siedelte Dyani nach Kopenhagenüber . Seine drei Kinder wurden dort geboren sind dort aufgewachsen. Die Jahre in Skandinavien brachten neue musikalische Begegnungen und eine von Projekten und Gruppen hervor. Die Langfristigkeit Zusammenarbeit mit John Tchicai Don Cherry Okay und Pierre Dorge wurde noch bereichert durch mit seinen Freunden aus den "Blue Notes" KollegInnen aus den Jahren in London und Zürich . Sein Umzug nach Stockholm Anfang der 80er bewirkte keinen Bruch dieser Aktivität: Johnny war Motor und Inspirator und Ankläger des in Südafrika zugleich.
Sein letztes Projekt plante er zu des Jahres 1986 . Dyani wollte eine südafrikanische Band in Flüchtlinge und Musiker von daheim zusammentreffen sollen. erneute Ausnahmezustand zehn Jahre nach dem Kinderaufstand Soweto wiederum brutal praktiziert zerschlug diese Träume.
So wurde auch sein letztes Projekt ein Bündnis von Flüchtlingen und Sympathisanten: eine durch Deutschland mit Konzerten eigener thematischer Ausprägung durch Ausstellungen begleitet von Vortrag Gespräch Diskussion. Name "Jazz gegen Apartheid" entstand. Die Tour mit einem Konzert in Berliner "Quartier Latin". war das letzte Konzert von Johnny "Mbizo"
Johnny Dyanis gewaltige musikalische Bandbreite reichte den traditionellen Klängen der Xhosa -Volksmusik (Dyani entstammte dem Volk der Xhosa) tief in den Bereich des Free Jazz. mit einem mächtigen Bass-Sound prägte und bestimmte mit seiner liedhaften Melodik einem obertonischen Sound einer fulminanten rhythmischen Energie die Spielweise unzähliger