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Jolle


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Segelboot bei dem der mittschiffs liegende Masse- Schwerpunkt oberhalb des waagerecht veränderlichen so genannten liegt.

Eine krängende Jolle richtet sich nur bei sehr Krängungswinkeln von allein wieder auf sobald die (z.B. durch Winddruck) endet. Bei stärkerem Wind oder in Böen verlagert die Crew ihr Körpergewicht in Luv nach außen indem sie ausreitet oder "in das Trapez geht". Dadurch verlagert sich der Masse-Schwerpunkt Jolle nach Luv die Jolle stabilisiert sich wieder. Reagiert Besatzung nicht oder nicht rechtzeitig auf Veränderungen Winddrucks (z.B. durch Ausreiten oder Fieren des Segels ) kann die Jolle nach Luv (bei plötzlich nachlassendem Winddruck d.h. in genannten Fallböen) oder Lee (bei plötzlich steigendem Winddruck d.h. in Böen ) kentern. Eine Jolle ist in der mit festen und losen Auftriebskörpern ausgestattet so eine Jolle zwar kentern aber nicht sinken (Eine Jolle ist "kenterbar aber unsinkbar".) Ausnahme: Zusammenstöße mit anderen Fahrzeugen oder Gegenständen können Reißen loser Auftriebskörper (bei Unfällen möglich) und nach Aufreißen der Bordwände Zerstörung und zum Ausschwimmen von festen Auftriebskörpern unwahrscheinlicher Fall) führen. In diesen Fällen ist eine Jolle sinkbar. Die Sicherheitsvorschriften im Jollenbau daher zusätzlich zu den losen Auftriebskörpern eine fester Auftriebskörper mit einem solchen Mindest auftrieb vor dass die vollgelaufene Jolle inkl. Besatzungsgewichtes nicht unter die Wasseroberfläche absinken kann. festen Auftriebskörper sind häufig in den losen sozusagen als Reserve untergebracht.

Sport

Jollensegeln ist in Deutschland ein beliebter wenig bekannter Sport . An fast jedem Gewässer von ausreichender befinden sich Segelvereine die Jollensegeln betreiben. Neben Freizeitsegler gibt es auch an jedem Wochenende Saison (März - Oktober) Segelregatten für die verschieden Klassen.

Jollenklassen

Eine Jollenklasse bezeichnet Jollen mit einer einheitlichen Bauvorschrift die Boote bei Regatten direkt vergleichbar macht. Entsprechend werden für meist von der Klassenvereinigung Klassenregatten veranstaltet.

Die Bauvorschrift bezieht sich üblicherweise mindestens Rumpfform Länge Breite und Segelfläche. Meist sind andere Maße des Bootes beschränkt (z.B. Länge Masts Schwertlänge usw.). In Deutschland gibt seit 1900 überregionale Jollenklassen.

Bekannte Einhand-Jollenklassen sind:

Bekannte Zweimann-Jollenklassen sind:

  • 420er
  • 470er - (olympische Klasse)
  • 49er - (olympische Klasse)
  • 505er
  • Conger
  • Flying Dutchman
  • H-Jolle
  • Korsar
  • Lis-Jolle
  • Pirat
  • VB-Jolle

Siehe auch:



Bücher zum Thema Jolle

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