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Jonglieren ist die Kunst mehrere Gegenstände abwechselnd gleichzeitig wiederholt in die Luft zu werfen wieder aufzufangen so dass sich zu jedem mindestens einer der Gegenstände in der Luft Zu den üblichen Gegenständen mit denen gewöhnlich wird gehören Bälle gefüllte Stoffbeutel Ringe Keulen Fackeln und alles andere wovon man sich kann dass es möglich ist es in Luft zu werfen (auch mit laufenden Kettensägen schon jongliert). Der Ursprung des Wortes "Jongleur" ist noch nicht eindeutig geklärt. Eine Vermutung ist das lateinische Wort "Jaculator" für Werfer aus lateinischen Worten "joculator" für (Hof)narr und "pilarii" Ball zusammen gesetzt wurde. Im französischen wurde zunächst "joglar" und schließlich "Jongleur".
Im weiteren Sinne gehören dazu auch bei denen der Jongleur Gegenstände durch mehr weniger ständigen Kontakt auf ungewöhnliche Weise in hält. Weitere Jonglierartikel siehe auch:
Eine bei Jongleuren auch sehr beliebte ist das Passen welches man auch oft auf einer genannten Jonglierconvention bewundern kann.
Neuere glaubwürdige Berichte über die Maximalzahl Gegenständen mit denen jongliert wurde (mindestens 2 je Gegenstand) sind 10 Bälle oder 12 Ringe oder 9 Keulen .
Jonglieren gehört zu den Darbietungen im Zirkus beziehungsweise des Varietés
Jonglieren kann jeder ohne großen Aufwand aber meist wird nach den ersten enttäuschenden aufgegeben. Dabei gibt es für den fast ersten Misserfolg zwei Gründe die sich ziemlich beheben lassen wenn man nur darüber informiert
Grund 1: Bei den ersten Versuchen mit drei Bällen (intuitiv) meist probiert mit einer Hand immer zu werfen und mit der anderen immer nachzureichen weil das mit zwei Bällen so funktioniert. Das gibt es zwar auch als für drei Bälle aber es ist nicht das einfachste mit dem man beginnen Das einfachste Wurfmuster für den Anfang ist beiden Händen abwechselnd zu werfen und zu ("Kaskade").
Grund 2: Zum Erlernen des Jonglierens eignen sich normale Springbälle (wie Tennisball usw.) ganz schlecht weil nicht besonders griffig sind. Der ideale Jonglierball ist einfach nur aus Stoff und mit Granulat (z.B. Bohnen) gefüllt so dass beim Runterfallen schlicht platt liegen bleibt. Für griffigen Spezialbälle kann man im Jonglierladen locker Euro pro Stück hinlegen. Eine brauchbare Ersatzlösung einen nicht aufgeblasenen größeren Luftballon mit normalem Reis voll füllen und zuzuknoten.
Mit einem Ball: Einfach nur im Bogen von Hand zur anderen werfen und dann wieder Bogen zurück etwa einen halben Meter hoch. fangende Hand soll dem fallenden Ball nicht nach oben entgegenkommen. Der Ball kommt runter und wenn die Hand unten bleibt man etwas mehr Zeit zum Fangen. Es Zeit das beim abendlichen Fernsehfilm zu machen dem man sowieso sitzt. Dabei normal auf Bild schauen; es genügt den Ball "nebenbei" Irgendwann sollte man so zielsicher sein dass fast immer gut fängt.
Mit zwei Bällen: Jede Hand hält einen Ball. gewohnt mit einer Hand im Bogen loswerfen wenn der Ball die höchste Position erreicht mit der anderen Hand den anderen Ball Bogen los werfen dann beide Bälle mit jeweiligen Zielhand auffangen. Nicht vergessen: die Hände beim Fangen unten zu halten was vielen Anfang durch die ungewohnten Bewegungen nicht immer erscheint. Wenn man dann beide Bälle sicher in den Händen hat das gleiche noch von vorn aber diesmal mit der anderen Hand beginnen(!) und so immer im (also: rechts - links / links - / rechts - links usw.). Das muss auf Anhieb reibungslos funktionieren aber nach und wird man besser und flüssiger. Auch das man wieder beim abendlichen Fernsehen perfektionieren bis eigentlich immer fängt.
Mit drei Bällen: Die Hand die als erste hält beim Start zwei Bälle und immer der zuletzt geworfene den höchsten Punkt seiner erreicht wird mit der anderen Hand der Ball im Bogen zurückgeworfen. Das funktioniert nach Walzertakt den man anfangs richtig mitzählen sollte: - 2 - 3 / 1 - - 3 / usw. Auch hier geht gleich alles gut aber irgendwann funktioniert es (Problem: "Die Bälle fliegen immer genau dahin man sie wirft".) Hier wächst der Erfolg anfangs wird man vielleicht nach drei oder Würfen alle Bälle verloren haben dann schafft fünf dann sechs usw. Und später fragt sich dann mal wo eigentlich das Problem
Eine Art der Notation für Jongliermuster Siteswaps .
Die früheste bekannte Quelle ist ein welches aus Ägypten von einem unbekannten Prinzen im 15. in Beni Hassan aus einer Zeit um 1994 - 1781 v.Chr stammt. Es zeigt jonglierende Frauen. Eine sehr früher griechische Statur einem Jongleur wurde in den Pyrinen gefunden kann heute im Nationalen Museum in Athen werden. Bei den Römern war es zur des Volkes modisch Gaukler aus dem Orient importieren. Häufig handelte es sich dabei um Aber auch im China des Altertums wurde jongliert. Eines der ältesten Jonglier-Requisiten das Diablo wurde in China erfunden.
In Frankreich soll es Jongleure schon Beginn des 6. Jahrhunderts gegeben haben. Sie danach von den romischen Trickbetrügern und Scharlatanen Eine andere Vermutung ist dass Jongleure erst 11. Jahrhundert aus den englischen Minesängern und hervor gegangen sind. Mit dem Aufkommen der Troubadoure wurden die Jongleure mit ihren vielen zu beliebten Helfern der Troubadoure und zu der Adeligen. Sie zogen über das Land Hof zu Hof und verfeinerten ihr Können "Schulen" und "Bruderschaften". Die erste Nennung einer Bruderschaft stammt aus dem Jahre 1331 die de St. Julian" in Paris. Jongleure waren zu dieser Zeit sehr angesehen. Man behandelte sie nicht ohne Grund Vorsicht und Argwohn da sich viele Landstreicher und Diebe in der Jonglierkunst übten. Eine Schwierigkeit war dass die Jongleure anders als Poeten und Musiker keine Möglichkeit besaßen ihre und Errungenschaften der Nachwelt zu hinterlassen. Schnell sie daher als wenn auch unterhaltsame Tagediebes Taugenichtse abgestempelt. Aus dieser Zeit stammt daher der Ausspruch: "Qual mestiers es plus aontos d'eser o laire?" - frei übersetzt: Was kann eine Bezeichnung sein ein Jongleur oder ein Dieb sein?
Die neuere Geschichte des Jonglierens ist mit der Geschichte des Varietés verbunden. Mit Einsetzen der Industrialisierung wurde die Kleinkunst und mit ihr das Jonglieren bis Mitte des 20 Jahrhunderts immer beliebter. Mit weiten Verbreitung der drei großen Unterhaltungsmedien Radio Tonfilm und Fernsehen hat die Kleinkunst dann wieder drastisch Bedeutung verloren.