Landesnatur: Der sich in Nordsüdrichtung hinziehende bis 20 km breite Jordangraben teilt das in Westjordanien u. Ostjordanien. Auf den westjordanischen hat Jordanien 1988 alle staatsrechtlichen Ansprüche aufgegeben. dem Jordangraben steigen steil die Bergländer Ostjordaniens die 1000 bis 1700 m Höhe erreichen. gehen nach NO u O in die Steppen und Wüsten über die etwa ein der Landesfläche einnehmen. Der NW des Landes Mittelmeerklima mit Buschwald als natürlicher Vegetation der und der O vorwiegend kontinentaltrockenes Wüsten und
Am 22. März 1946 gab Britannien das Mandat des Völkerbundes Transjordanien auf und Abdallah ibn Hussain wurde König von Jordanien ausgerufen. Während des 1. der Araber gegen Israel eroberte die jordanische Armee die Arabische das zentrale Palästina und die Altstadt von Jerusalem . Nach dem Waffenstillstand mit Israel wurden besetzten Gebiete 1950 annektiert. Nach der Ermordung Abdallas ( 1951 ) folgte sein Sohn Talal als König dieser 1952 wegen Krankheit abgesetzt wurde. Nachfolger wurde Sohn Hussain II. ( 1953 ? 1999 ).
Nach der Union zwischen Ägypten und Syrien ( Vereinigte Arabische Republik ) bildeten Jordanien und der Irak ein Gegenbündnis dass aber schon bald durch die im Irak 1958 zerbrach. Seit Mitte der Sechziger Jahre sich die Spannungen mit Israel u.a. wegen Nutzung des Jordanwassers durch Israel und der der PLO durch Jordanien. Während des Sechstagekriegs im Juni 1967 wurde die Altstadt Jerusalems und das Westjordanland durch Israel erobert. Dies führte zu neuen Flüchtlingswelle von 400000 Palästinensern nach Jordanien.
Seit 1970 kam es zu heftigen Kämpfen mit PLO die den Sturz Hussain II. anstrebten von Syrien unterstützt wurden. Bis 1971 wurden die militärischen Organisationen der Palästinenser Jordanien aber mit Hilfe der Beduinen die loyal zu Hussain II. standen Erst 1974 erkannte Jordanien die PLO als alleiniger der Palästinenser an und verzichtete 1988 auf alle Ansprüche auf das Westjordanland Gunsten der PLO.
Während der Kuwaitkrise ( 1990 ? 1991 ) versucht Jordanien vergeblich zwischen dem Irak den Alliierten zu vermitteln und geriet dadurch zunehmende politische Isolation. 1991 begann eine Demokratisierung mit der Aufhebung Verbots aller politischer Parteien. 1994 wurde ein Frieden mit Israel geschlossen auch das Problem der Nutzung des Jordanwassers wurde. Nach dem Tod Hussain II. wurde II. König von Jordanien.
Landwirtschaft: Die Landwirtschaft macht ca. 6-7 % Bruttosozialprodukts Jordaniens aus. Das trockene Klima und die Wasserknappheit in der Region die Möglichkeiten einer sinnvollen Landwirtschaft. Es wird bewässert.
Industrie: Ca. 26 % des BSP. Hauptsächlich Jordanien ist ein bedeutender Phosphat-Produzent. Außerdem wird Pottasche exportiert. Es gibt keine nennenswerten Ölvorkommen. Teil (17 %) der Energieversorgung kann jedoch Erdgas abgedeckt werden.
Tourismus: Ca. 10 % des BSP und Einnahmequelle fremder Währungen. Der Tourismus hängt stark der politischen Situation und entsprechender Sicherheitslage der ab. Das Land hat wenige touristische Attraktionen.
Archäologische Ausgrabungen. Bedeutsam ist insbesondere die Petra .