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José María Aznar


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José María Aznar

José Maria Aznar López (* 25. Februar 1953 in Madrid ) ist ein spanischer Politiker und war von 1986 bis 2004 Ministerpräsident ( Presidente del Gobierno ) Spaniens.

Vor seiner politischen Karriere arbeitete Aznar seinem Jurastudium als Steuerinspektor. Aznar war zwischen 1982 und 1987 Generalsekretär der Alianza Popular (AP) einer Partei in Spanien und von 1987 bis 1989 Regierungschef der Provinz Kastilien-Leon . Nachfolgerin der AP wurde der Partido Popular (PP) deren Vorsitzender Aznar 1990 wurde. Die ETA verübte am 19. April 1995 ein Sprengstoffattentat auf ihn. Wenige hundert von seiner Wohnung entfernt explodierte auf dem zur Parteizentrale der PP an einer Straßenkreuzung 25-Kilo- Autobombe und zerstörte seinen schwer gepanzerten Wagen. Insassen überlebten Aznar wurde nur leicht verletzt. Täter konnten unerkannt fliehen. Knapp ein Jahr am 3. März 1996 wurde die PP Wahlsiegerin bei den Parlamentswahlen und Aznar wurde am 5. Mai 1996 als Ministerpräsident vereidigt. Allerdings bildete eine Minderheitsregierung unter Duldung von CiU PNV und CC. Entgegen der spanischen Tradition Aznar zunächst die Autonomiebestrebungen der spanischen Provinzen. Seine politische Agenda innenpolitisch auf der Sanierung der Staatsfinanzen der eines starken Wirtschaftswachstums und dem Kampf gegen den ETA-Terrorismus .

Bei den Wahlen am 12. März 2000 gelang es Aznar die absolute Mehrheit erringen.

Aznar werden seitens der parlamentarischen Opposition Reihe von politischen "Skandalen" bzw. bedenkliche Positionen Diese umfassen:

  • Die pompöse Hochzeitsfeier seiner Tochter Ana Botella im Jahr 2002 : Brautzeugen waren unter anderem Tony Blair Silvio Berlusconi und eine Vielzahl spanischer Minister.
  • Untergang des Öltankers Prestige vor der Küste Galiciens im Jahr 2002.
  • Die bedingungslose Unterstützung der Alliierten im Irakkrieg im Jahr 2003 .
  • Die Informationspolitik nach den verheerenden Anschlägen 11. März 2004 auf mehrere Züge in der Hauptstadt Madrid : Mit Blick auf die wenige Tage am 14. März 2004 stattfindenden Parlamentswahlen hatte die Regierung von den Anfangsverdacht einseitig auf die baskische Untergrundorganisation ETA gelenkt obwohl es Hinweise auf einen Täterhintergrund gab. Kritiker werfen ihm vor daß die vermutete Täterschaft der ETA für Wahlzwecke wollte da er davon ausgehen mußte daß radikal-islamischer Tathintergrund in der Bevölkerung negativ aufgenommen würde. Dies vor allem deshalb weil Aznars eines konsequenten Engagements an der Seite der im Irakkrieg von großen Teilen der Bevölkerung gestützt worden war.

Aznar hatte 2003 angekündigt dass er für die nächste Wahl kandidieren werde. Er Mariano Rajoy als seinen Nachfolger vor.

Aznar wird ab dem kommenden Studienjahr der US – Universität Georgetown lehren. Dort wird er den Posten „Associate Professors“ (außerordentlicher Professor) im Bereich zeitgenössische Politik und transatlantische Beziehungen innehaben.

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