Josef Freinademetz wurde am 15. April in Oies einem kleinen Weiler mit fünf in den Südtiroler Dolomiten - damals noch Österreich gehörend heute italienisch - geboren und am selben Tag getauft. Von seiner Familie er den einfachen aber unerschütterlichen Glauben und Fleiß.
Bereits während seiner Studienzeit im Priesterseminar Diözese Brixen (ital. Bressanone) begann er ernsthaft über Einsatz in der Mission als seinen möglichen nachzudenken. Nach seiner Priesterweihe am 25. Juli erhielt er die Arbeitsbestimmung für Sankt Martin Martino di Badia) nicht weit von seinem entfernt. Er gewann schnell die Herzen seiner Doch der Gedanke an die Mission lies nicht los und schon zwei Jahre nach Weihe setzte er sich mit Arnold Janssen in Steyl (Niederlande) in Verbindung dem Gründer des deutschen Missionshauses aus dem später die "Gesellschaft des Göttlichen Wortes" hervorging.
Mit der Erlaubnis seines Bischofs fuhr Freinademetz im August 1878 nach Steyl ins Am 02. März 1879 erhielt er das und machte sich mit einem weiteren Missionar Baptist Anzer auf den Weg übers Meer China. Fünf Wochen später verließen die beiden Hongkong das Schiff und bereiteten sich zwei lang in der Hafenstadt auf den nächsten vor. Sie wurden für Süd-Shantung bestimmt und reisten sie in diese chinesische Provinz die 158 Getaufte unter 12 Millionen Einwohnern zählte.
Die folgenden Jahre waren äußerst schwer von langen und mühsamen Reisen Überfällen von und von zermürbender Arbeit beim Aufbau der christlichen Gemeinden. Doch sobald eine Gemeinde sich entwickelt hatte hieß der zuständige Bischof die dort alles zu verlassen um an einem Ort wieder neu zu beginnen.
Josef Freinademetz begriff schnell wie wertvoll Mitarbeit engagierter Laien für die Erstverkündigung war allem in der Katechese. Deshalb legte er Wert auf deren Fortbildung und erstellte ein Handbuch in Chinesisch. Daneben widmete er sich mit Anzer der inzwischen Bischof geworden war Vorbereitung spirituellen Begleitung und Weiterbildung der chinesischen sowie der anderen Missionare.
Außerdem übernahm er abwechselnd verschiedene wichtige verantwortungsvolle Ämter: Er war Verwalter der Missionsgebiete des Seminars Spiritual bzw. geistlicher Leiter der chinesischen Priester und schließlich Provinzoberer. Er übte Autorität mit der Haltung eines älteren Bruders und behandelte die ihm Anvertrauten immer mit Er wurde wohl mehr geachtet wegen seines und Lebenszeugnisses als wegen seiner Funktion die inne hatte.
Sein ganzes Leben war geprägt von Bemühen ein Chinese unter Chinesen zu werden. schrieb er an seine Verwandten: <q>"Ich liebe und die Chinesen; hier möchte ich sterben bei ihnen begraben werden."</q> 1898 forderten der Einsatz und die vielen Entbehrungen ihren Tribut. Kehlkopferkrankung und der Beginn der Tuberkulose zwangen Josef Freinademetz eine Ruhepause einzulegen. Bischof und die Mitbrüder drängten ihn zu Aufenthalt in Japan in der Hoffnung auf vollständige Wiederherstellung Gesundheit. Er kehrte erholt aber nicht vollständig nach China zurück.
1900 nach 20 Jahren mühseliger Arbeit in lud P. Arnold Janssen seinen ersten Missionar Steyl zum Silbernen Jubiläum der Gesellschaft des Wortes ein. Freinademetz lehnte ab. Es war Zeit des Boxeraufstands . Die in China tätigen deutschen Behörden alle Missionare auf sich unverzüglich zum Hafen Tsintao zu begeben wo man sie besser konnte. Josef Freinademetz entschied sich auf der in Puoli zu bleiben obwohl er sich bestehenden Gefahr bewusst war.
Einmal schickte er eine Gruppe Waisenkinder dem Landesinnern an die Küste von Tsingtao sie relativ sicher waren. Mit den Waisen er einen Brief an die Mitbrüder in in dem er schrieb: <q>"Sie (d.h. die sind auf die Hilfe anderer angewiesen. Haben doch die Freundlichkeit ihnen weiter zu helfen. der Situation in der sie sich befinden wir keine Zweifel haben einige Extraausgaben zu um zu retten was zu retten ist..."</q> er fügte hinzu: <q>"Ich glaube es wäre die Pferde zu verkaufen"</q>.
Als der Bischof wieder einmal nach reisen musste wurde Josef Freinademetz die Administration Diözese übertragen. Während dieser Zeit kam es einer Typhusepidemie . Josef als guter Hirte seiner Gemeinde unermüdlich wo er nur konnte bis er selbst mit der Krankheit angesteckt hatte. Unverzüglich er nach Taikia dem Bischofssitz zurück. Dort er am 28.Januar 1908. Man beerdigte ihn der 12. Station des Kreuzweges. Sein Grab schnell zu einem Ort der Verehrung und Wallfahrt für die Christen.
Freinademetz lernte die kulturelle Größe des zu dem er ausgesandt worden war zu zu schätzen und zu lieben. Sein ganzes widmete er der Verkündigung des Evangeliums der von der Menschenfreundlichkeit Gottes und versuchte diese Fleisch werden zu lassen bei der Bildung chinesischen Christengemeinden. Er leitete die Gemeinden an gegenüber den chinesischen Nachbarn in Solidarität zu und ermutigte die getauften Chinesen Missionare zu bei ihren Landsleuten als Katecheten Ordensleute oder Priester. Sein ganzes Leben war konkrete Verwirklichung Wahlspruches: <q>"Die einzige Sprache die jeder versteht die Liebe.</q>"
P. Freinademetz wurde am 5. Oktober 2003 heiliggesprochen.