Servatius Josef Ponten verlebte seine Kindheit der Gegend zwischen Eupen und Aachen und ab 1903 zunächst Philologie in Genf und Bonn von 1904 bis 1908 Architektur und Kunstgeschichte in Aachen bricht Studium aber zunächst ab. 1923 Promotion mit kunsthistorischen Thema bei Ernst Rethel.
Ponten war Autodidakt und häufte ein Wissen im Bereich der Naturwissenschaften und Geschichte In München bewegt er sich in der ambitionierte Gesellschaft lernt dort unter anderem auch Thomas Mann kennen mit dem er freundschaftlich verbunden Dieser lobte an ihm " die ethische Luft den faustischen Duft " und schlägt ihn 1926 zur Aufnahme in die Sektion Dichtkunst Preußischen Akademie der Künste vor.
Ponten hat lange Reise in mehrere unternommen und diese durch Vorträge und Lesungen 1925 reist er zu einem Kongreß in Sowjetunion und wird dort auf die Wolgadeutschen aufmerksam. Sein auf sechs Bände angelegtes " Volk auf dem Wege " kreist um die deutschen Auswanderer nach Russland wobei er nicht nur das Schicksal Wolgadeutschen beschreibt die von Katharina der Großen nach Russland geholt worden waren sondern um die Auswanderer die sich in der Napoleons im Süden Russlands etwa im Kaukasus ansiedelten.
Hervorstechend sind seine Beschreibungen mit denen vor allem die Rheinlande aber auch griechische oder die luganesische Landschaften beschreibt oder auch die asiatischen um die Wolga in großartigen sprachlichen Gemälden
Pontens Werke waren vor dem zweiten Bestseller. Heute sind sie weitgehend vergessen.
Quelle: Bernd Kortländer: Literatur von nebenan Athesis.