Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMontag, 13. Februar 2012 

Josef Stingl


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Josef Stingl (* 19. März 1919 in Maria-Kulm Egerland; † 19. März 2004 in Leutesdorf am Rhein) war ein deutscher Politiker.

Stingl wurde als Sohn eines Bäckermeisters im Egerland geboren. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Offizier bei der Luftwaffe . Bis 1952 schlug er sich mit verschiedenen Arbeiten Bauarbeiter und Angestellter durch womit er auch Studium der Politikwissenschaften an der Deutschen Hochschule für Politik

Stingl trat kurz nach dem Zweiten Weltkrieg der CDU bei deren Bundesvorstand er 1964 bis 1973 angehörte bevor er 1974 in die CSU wechselte. Er machte sich einen Namen Sozialpolitiker und sah sich als Anwalt der

Stingl saß von 1953 bis 1968 für die CDU im Bundestag . Dabei war er maßgeblich an Rentenreform Arbeitsförderungsgesetz beteiligt. Danach war er von 1968 - 1984 Chef der Bundesanstalt für Arbeit .

In seiner Amtszeit wurde die Zentrale BA in Nürnberg gebaut und die vielen kleinen Dienststellen Aufgrund seiner langen Amtszeit fand der Name Eingang in die Umgangssprache . "Ich arbeite bei Firma Stingl" war mit "Ich bin arbeitslos". Er selbst handelte als Verkünder der monatlichen Statistiken den Spitznamen ein.

Auch nach seinem Ruhestand engagierte Josef sich für die Kirche und die Rechte Heimatvertriebenen . Er selbst war Ehrenvorsitzender der sudetendeutschen und setzte sich als selbst Heimatvertriebener für Dialog und die Versöhnung zwischen Sudetendeutschen und ein.

Er verstarb an seinem 85. Geburtstag.




Bücher zum Thema Josef Stingl

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Josef_Stingl.html">Josef Stingl </a>