Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Josefstadt ist der achte und flächenmäßig kleinste Wiener Gemeindebezirk .
Das Gebiet der heutigen Josefstadt wurde relativ spät besiedelt. Nur in der Nähe inneren Stadt lag seit dem Mittelalter eine namenlose Siedlung. Das einzige bedeutendere war ein Gutshof der so genannte Rote Hof . Eine intensivere Besiedlung begann erst am des 16. Jahrhunderts . Diese Siedlung wurde 1700 von der Stadt Wien erworben und erhielt nach Kaiser Joseph I. den Namen Josefstadt . Weiter stadtauswärts gab das Schottenstift 1801 Gründe zur Verbuung frei auf denen die Vorstadt Breitenfeld entstand. Die Straßen dort zeigen noch typische Struktur aus der Biedermeierzeit . Alt-Lerchenfeld wurde zwar schon 1295 erstmals erwähnt eine größere Bautätigkeit setzte auch erst um 1700 ein. 1850 wurden diese Vorstädte gemeinsam mit kleinen von St. Ulrich (siehe Neubau ) und Alservorstadt (siehe Alsergrund ) als 7. Bezirk Josefstadt nach Wien eingemeindet; nach der Teilung Wiedens war es der 8. Bezirk. Die Josefstadt entwickelte sich zu einem des Bürgertums hier leben auch viele Beamte. meisten Bürgermeister Wiens wohnten ebenfalls hier.
Der 8. Bezirk liegt westlich der Inneren Stadt und wird im Westen vom Gürtel begrenzt. Er liegt auf einem Plateau nördlich vom Alser Bach und südlich vom Ottakringer Bach begrenzt wird.