D’Entrecasteaux gehörte einer kleinadligen Familie der Provence an und wurde in einer jesuitischen Schule erzogen. Er wollte selber dem beitreten was sein Vater verhinderte und ihn 17 Jahren zur Marine brachte.
Nach einer Teilnahme an Seekämpfen um Mallorca verlief die weitere Karriere eher ruhig. entdeckte eine neue Route zwischen China und den Gewürzinseln und wurde zum Gouverneur von Mauritius berufen.
Im Sommer 1788 erreichten die letzten Nachrichten der wohl Entdeckungsfahrt Frankreichs das Land – der Weltumseglung Jean-François de Lapérouse . Danach blieben die beiden Schiffe von verschollen. Das war kurz vor Beginn der Französischen Revolution im Jahr 1789 . Erst nach zwei Jahren hatte sich Situation im September 1791 soweit beruhigt dass Nationalversammlung zwei Schiffe zur Suche nach Lapérouse wollte. Den Auftrag bekamen d’Entrecasteaux und der Bretone Jean Michel Huon de Kermadec.
Noch im selben Monat am 28. September 1791 stachen die beiden in Brest in See. D’Entrcasteaux wurde vor der zum Konteradmiral ernannt und befehligte mit dem Offizier Jean-Louis d’Hesmity-d’Auribeau die 500-Tonnen-Fregatte La Recherche (die Suche) Houn Kermadec befehligte mit Denis de Trobriand die ganz ähnliche L’Esperance (die Hoffnung).
Die hoffnungsvolle Suche nach dem verschollenen Lapérouse geriet zur Katastrophe. Die Offiziere und Mannschaft waren politisch in Königstreue und Republikaner und bekämpften sich bitter. Und außer den waren noch etliche Forscher an Bord die eigene Interessen vertraten. Zu nennen wäre vor der Hydrograph Charles Beautemps-Beaupre der exzellente bis heute gültige Seekarten weiten Gebieten erstellte. Dank seiner Atlanten war Fahrt kein völliger wissenschaftlicher Fehlschlag.
Die beiden Schiffe kreuzten in der Südsee und gingen verschiedenen Spuren nach fanden weder Lapérouse noch sein Schiff. Erst Jules Dumont d’Urville findet 35 Jahre später das Wrack berühmten Entdeckers. Immerhin erforschten und entdeckten Bruny und Huon Kermadec bei ihrer Suche viele wenig bekannte Gebiete. Der Huon-Golf bei Lae die Trobriand-Inseln (nach Leutnant Denis de Trobriand von Esperance) das Kap Cretin (nach Leutnant Lionel Cretin von der Recherche) die D’Entrecasteaux-Inseln die (alle in Papua-Neuguinea ) sowie etliche Inseln Riffe Flüsse und in und um Australien wurden nach den beiden Kapitänen ihren und den Schiffen benannt.
Nach fast zwei Jahren Suche starben beiden Kapitäne kurz nacheinander ohne Lapérouse gefunden haben. Huon Kermadec starb an Schwindsucht im Hafen Balade d’Entrecasteaux an Skorbut am 20. Juli 1793 auf See den Hermit-Inseln in Norden von Neuguinea. Damit er einer der wenigen Kapitäne der an Vitaminmangelkrankheit starb welche sonst oft die halbe der einfachen Matrosen hinwegraffte.
Die neuen Kommandeure waren der extrem d’Auribeau und E. P. E. de Rossel ein weiterer Offizier der Recherche. Als von der Hinrichtung Ludwig XVI. und dem der Revolution hörte verriet er sein Schiff übergab es im nächsten Hafen den Holländern . Kurz darauf starb auch er. De Schiff fiel den Engländern in die Hände und erst im 1802 wurden der Reisebericht und die gesamten Ergebnisse an Frankreich zurückgegeben.
Bibliographische Notiz (Es existieren mehrere Schreibweisen von d’Entrecasteaux’ Mal wird als erster Vorname Antoine genannt Joseph. Bruny das eigentlich Teil des Nachnamens wird auch häufig Bruni geschrieben. Unstreitig ist und unter diesem Namen ist der Entdecker verzeichnet und so heißen auch alle geographischen die nach ihm benannt wurden.)
Weblinks
aus dem englischsprachigen Internet- Lexikon der Entdecker :
HTML-Code zum Verweis auf diese Seite: <a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Joseph_Bruny_d%92Entrecasteaux.html">Joseph Bruny d’Entrecasteaux </a>