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Joseph Weizenbaum


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Joseph Weizenbaum (* 8. Januar 1923 in Berlin) deutsch- US-amerikanischer Computerwissenschaftler Computer- und Medienkritiker; Weizenbaum bezeichnet sich als Dissident und Ketzer der Computerwissenschaft (Weizenbaum 1987: 15).

Siehe auch: Informatik und Gesellschaft

Inhaltsverzeichnis

Leben

Weizenbaums Vater war der Kürschnermeister Jechiel 1936 emigrierte die Familie in die USA . Dort studierte Weizenbaum zunächst Mathematik . Das Studium an der Wayne-University in Detroit ( Michigan USA ) – unterbrochen während des Krieges durch in der meteorologischen Abteilung der Luftwaffe – er mit den Abschlüssen BS ( 1948 ) und MS ( 1950 ) danach wurde er Mitarbeiter bei einem

Von 1955 bis 1963 arbeitete Joseph Weizenbaum als Systems Engineer Computer Development Laboratory der General Electric Corporation und war u.a. an der Konzeption des ersten Computer-Banksystems

1963 begann er seine Tätigkeit am Massachusetts Institute of Technology (MIT) zunächst als Associate Professor ab 1970 als Professor für Computer Science .

1966 veröffentliche Weizenbaum das Computer-Programm ELIZA mit dem er die Verarbeitung natürlicher durch einen Computer demonstrieren wollte; Eliza wurde als Meilenstein der "künstlichen Intelligenz" und sollte menschliche Psychologen bald ablösen. Weizenbaum entsetzt über die Wirkung seines relativ einfachen das nie zum Ersetzen eines Therapeuten konzipiert war und wurde durch dieses Schlüsselerlebnis zum und Medienkritiker.

Seit dieser Zeit mahnt Weizenbaum den Umgang mit Computern und die Verantwortung des für sein Tun an. Er ist Mitbegründer Computer Professionals for Social Responsibility in den USA und des Forums der Informatiker für Frieden und gesellschaftliche (FIFF) in Deutschland. Weizenbaum lebt derzeit Berlin.

Publikationen

  • 2002 : Vom Handeln im Netz. Dimensionen der Globalisierung (mit Omar Akbar und Anne Helfensteller; Auflage). form+zweck Verlag. ISBN 3935053010
  • 2001 : Computermacht und Gesellschaft . Frankfurt am Main:Suhrkamp. ISBN 3518291556
  • 1994 : Wer erfindet die Computermythen? (3. Auflage). Freiburg: Herder. ISBN 3451041928
  • 1991 : Kurs auf den Eisberg. Die Verantwortung des in der Diktatur der Technik (Serie Piper; 3. Auflage 19. Tsd) ISBN 3492105416 (Erstveröffentlichung: 1987 )
  • 1990 : Sind Computer die besseren Menschen? (mit Klaus Haefner). ISBN 3858422525 (auch München: Piper 1992 ISBN 3492114709 )
  • 1984 : Der Kurs auf den Eisberg oder das wird uns retten sagt der Computerexperte . Zürich: Pendo-Verlag. ISBN 3858420875
  • 1978 : Die Macht der Computer und die Ohnmacht Vernunft Frankfurt am Main: Suhrkamp. ISBN 3518278746 (auch: Frankfurt am Main: Suhrkamp 1977 . ISBN 3518574566 - gebundene Ausgabe)
  • 1976 : Computer power and human reason: from judgment computation . San Francisco: W. H. Freeman
  • 1966 : "ELIZA - A Computer Program for the of Natural Language Communication between Man and Communications of the Association for Computing 9 (1966): 36-45
  • Erkenntnis und Information (mit Johannes Hartkemeyer). LIT Verlag Dr. Hopf.
ISBN 3825840751

Zitate

  • Die sogenannte Ohnmacht des einzelnen ist vielleicht gefährlichste Illusion die ein Mensch überhaupt haben
  • Der meiste Schaden den der Computer potenziell Folge haben könnte hängt weniger davon ab der Computer tatsächlich kann oder nicht kann vielmehr von den Eigenschaften die das Publikum Computer zuschreibt.

Weblinks




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