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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 20. April 2014 

Jujuy (Provinz)


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Die Provinz Jujuy liegt im extremen Argentiniens. Sie grenzt im Westen an Chile im Norden an Bolivien und in Süden und Osten an Provinz Salta . Sie hat eine Fläche von 53.219 2 und 611.888 Einwohner (Volkszählung von 2001). Hauptstadt ist San Salvador de Jujuy

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Provinz kann man in drei einteilen. Im Nordwesten befinden sich die Anden und zwischen den beiden Hauptkämmen die Puna auf 3500-4000 m ü.NN. Östlich davon die Region der Hochtäler mit den beiden der Quebrada de Humahuaca und des Valle Im Südosten findet man die mit niedrigen durchzogene feuchte Nebelwald-Region die jedoch fast vollständig Kulturlandschaft geprägt ist.

Bevölkerung

Der Grossteil der Einwohner konzentriert sich südöstlichen Tiefland wo sich mit der Hauptstadt San Salvador de Jujuy Ledesma und San Pedro de Jujuy die grössten Städte der Provinz befinden. Eine Bevölkerungsdichte findet man in der Quebrada de während die Puna nur dünn besiedelt ist. 65% der Einwohner sind Mestizen oder Nachkommen verschiedener Indianerstämme wobei die Kollas aus der Puna zahlenmässig der grösste gefolgt von den Chiriguanos des Tieflandes.

Geschichte

Die Provinz Jujuy wurde vermutlich schon vorchristlicher Zeit von den Omaguaca-Indianern besiedelt. Diese um 1200 in das Reich der Inka eingegliedert. Die Omaguacas waren sesshaft und Landwirtschaft technologisch waren sie ähnlich wie die Stämme der Region (Diaguitas Calchaquies Quilmes ) die fortschrittlichsten des Landes. Sie siedelten allem in der nach ihnen benannten Quebrada Humahuaca.

Die Spanier eroberten das Territorium zwischen 1550 und 1580 vom heutigen Perú aus und gründeten ihre Städte teilweise alten Indianerorten. Bis weit nach der Unabhängigkeit war das Gebiet der Puna Nationalterritorium erst 20. Jahrhundert wurde es in die Provinz Jujuy eingegliedert.

Wirtschaft

Die Landwirtschaft und Agroindustrie sind der im fruchtbaren Südosten: hier werden Tabak Zuckerrohr Früchte angebaut und verarbeitet. Ein weiterer wichtiger ist die Petroleumförderung sowie die Stromerzeugung in Stauseen. In der Hauptstadt findet man Textil- Stahlindustrie. Die Region der Puna und Hochtäler früher vom Bergbau geprägt doch heute befindet dieser Wirtschaftszweig in einer tiefen Krise viele wurden geschlossen so dass in der Region hohe Arbeitslosigkeit herrscht. Daher erhofft sich die Perspektiven über den Handel mit Bolivien und im Rahmen des "Corredor Bioceánico" (Korridor vom zum Atlantik). Der in Jujuy liegende Jama-Pass San Pedro de Atacama (Chile) ist der einzige ganzjährig befahrbare des Landes. Zudem wurden die Puna neuerdings Sonderwirtschaftszone erklärt die ersten Industrien siedeln sich schon dort an.

Kultur

In der Provinz überwiegen Mischformen der mit der spanischen Kultur was man in Kunstbereichen besonders aber in der Musik (siehe Folklore ) und der eng damit verbundenen Religion kann. Der Pachamama -Kult eine Mischung aus Marien- und Mutter-Erde-Verehrung auf dem Land noch weit verbreitet. Der traditionelle Karneval ist inzwischen besonders in den Hochburgen Humahuaca und Tilcara zu einem professionellen Touristenspektakel geworden. Jujuy zudem zusammen mit Salta und Santiago del Estero die einzige Provinz in der man noch die Indianersprachen Quechua und Aymara hören kann wobei dies wegen fehlender Erziehung in den Schulen und der weit Diskriminierung der Indianerkultur immer mehr verlorengeht.

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