Julian wurde als Sohn des Julius eines Halbbruders von Konstantin I. sowie von Basilina der Tochter eines Statthalters geboren. Er wurde christlich erzogen durch von Nikomedien Mardonios Nikokles und Hekebolios las aber 345 Schriften des heidnischen Philosophen Libanios. 351 wurde er durch Konstantius II. zum Caesar ernannt. Julian knüpfte Kontakte zu Kreisen von durch den Kontakt mit Maximus von Ephesus seine innere Abwendung vom christlichen Glauben. Sie 354 durch die Hinrichtung seines Bruders und eigene Gefangennahme durch Konstantius verstärkt. Nach seiner bleibt er äußerlich Christ lässt sich aber 355 in die eleusinischen Mysterien einführen. Er erfolgreicher Heerführer in Gallien lässt sich aber 360 nach Konflikten mit Konstantius von seinen zum Augustus ausrufen. 361 bereitet er den Feldzug gegen den vor den er nunmehr dem Schutz der Götter anbefiehlt. Bevor es zum Treffen kommt Konstantius.
Julian wird sein Nachfolger und der römische Kaiser der vom Christentum zum Heidentum wechselte. Die Konstantinische Wende hatte eine teilweise blutige Heidenverfolgung und Zerstörung ihrer Tempel nach sich gezogen. Konstantin hatte das noch nicht zur Staatsreligion erhoben was erst Theodosius I. 380 geschehen sollte aber er und seine Nachfolger gingen während ihrer Regierungszeit rigoros gegen vor. Dies suchte Julian aufzuhalten bzw. rückgängig zu Julian betrieb die Politik einer allgemeinen Besteuerung der religiösen Toleranz wobei er leitende christliche Beamte und entließ und heidnische Kulte und zerstörte Tempel sowie deren Priester wieder einstellte. Per Gesetz er 362 den Unterricht der christlichen Religion. Ohne die erklärte Absicht einer Christenverfolgung löste seine Politik stellenweise heftige antichristliche aus.
Auf einem Feldzug gegen die Perser er 363 um. Manche auch christliche Quellen geben Julian sei in einer Schlacht gegen die gestorben wobei er in der Gewissheit des keine Rüstung getragen habe und durch einen eines eigenen –christlichen - Soldaten getötet worden aus religiöser Überzeugung. Nachträglich wurde Julian von Kirche mit dem Namen "Apostata" (Abtrünniger) gebrandmarkt.
In der modernen Forschung wird Julian hoch geschätzt teils aber auch sehr kritisch Fehlerhaft war jedenfalls sein Denken man könnte Rad der Geschichte zurückdrehen - dazu war Christentum wenigstens im Osten schon viel zu integriert. Das Christentum sollte sich jedenfalls als Band erweisen welches das Imperium im Osten 1000 Jahre zusammenhalten sollte. Sein Feldzug gegen Sassaniden war darin herrscht in der Forschung Einigkeit schlecht geplant und ausgeführt. Sein ungeschicktes in Antiochia verschärfte nur die Spannungen die durch sein teils hartes Vorgehen ausgelöst hatte. war der nächste Kaiser der vom Heer wurde wieder ein Christ. Positiv an Julian ohne Zweifel seine Intelligenz Bildung und sein der allerdings durch das sture Festhalten an alten Religion auch Schattenseiten aufwarf.
Die orthodoxe Kirche überliefert die Legende Julian habe seine beiden christlichen Leibwächter Antiochien beauftragt die auf dem Markt angebotene und die Wasserbrunnen mit Götzenopferblut zu besprengen. hätten die Christen der Stadt nichts essen trinken können ohne ihren Glauben zu verletzen. Leibwächter wiedersetzten sich dem Befehl und wurden Julians Befehl hingerichtet. Die orthodoxe Kirche gedenkt als der Heiligen Juventinus und Maximos.