Julius Leber wurde als unehelicher Sohn Katharina Schubetzer geboren und später von deren dem Maurer Jean Leber an Kindes statt 1908 schließt Leber in Breisach seine Schulausbildung mit der Mittleren Reife und absolviert eine kaufmännische Ausbildung in einer in Breisach. Ab 1910 besucht er in Freiburg im Breisgau die Oberrealschule und schreibt nebenbei Zeitungsberichte. gibt er Nachhilfeunterricht um seine Ausbildung zu
Als Soldat wird er zweimal verwundet zum Leutnant befördert und dient nach Kriegsende der Reichswehr bei Grenzschutztruppen im Osten. Beim Kapp-Putsch 1920 stellt er sich mit seiner auf die Seite der Republik. Danach scheidet aus Protest aus der Reichswehr aus. Nach weiteren Studium wird er an der Universität zum Dr. rer. pol. promoviert.
Im Jahr 1921 wird Leber Chefredakteur sozialdemokratischen "Lübecker Volksboten" und ist in der von 1921-1933 Mitglied der Lübecker Bürgerschaft. Als Reichstagsabgeordneter für die SPD 1924 befaßt er sich vor allem mit Wehrpolitik.
Nach Hitlers Machtübernahme wird zunächst ein Mordanschlag auf verübt danach wird er festgenommen und erst Druck der Lübecker Arbeiterschaft wieder freigelassen um März wieder verhaftet zu werden. 1933-1937 war im Gefängnis und im Konzentrationslager Sachsenhausen inhaftiert. Nach seiner Entlassung arbeitet er als Kohlehändler in Berlin-Schöneberg im Widerstand und hier unter anderem von Gustav Dahrendorf dem von Ralf Dahrendorf von Ernst von Harnack und Ludwig unterstützt.