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Nichtkodierende Desoxyribonukleinsäure


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Als nichtkodierende Desoxyribonukleinsäure (englisch junk DNA ) werden diejenigen Teile der Desoxyribonukleinsäure bezeichnet die (nach gegenwärtigem Stand des keine Information tragen also keine Gene darstellen. Dies bedeutet allerdings nicht - vom englischen Begriff junk DNA impliziert - dass diese DNA-Abschnitte funktionslos Daher wird der Begriff junk DNA immer mehr in Frage gestellt.

So trägt die DNA bestimmte Nukleotid -Sequenzen die zum Erkennen von Startpunkten beim bzw. während des DNA-Verdoppelungsprozesses während der Zellteilung werden.

Untersuchungen an Crytomonaden (einzelligen Photosynthese betreibenden Eukaryonten ) haben gezeigt dass die Menge an genannter nichtkodierenden DNA proportional zur Größe des ist und vermutlich eine wesentliche Rolle für Strukturierung des Zellkerns hat.

Die Untersuchung so genannter TIREs (transposable interspersed repetitive elements) bei verschiedenen Insekten-Arten ergab in hohem Grad nicht zufälliges Muster so auch hier eine - noch unbekannte - postuliert wird.

Im MHC-Komplex (Haupthistokompatibilitätskomplex) von Säugetieren wurden wiederholende (repetitive) Folgen von GT und GA der DNA festgestellt die eindeutig nicht für kodieren können. Gleichwohl sind sie funktional denn binden Zellkern-Proteine und sind vermutlich über die an der Genregulation beteiligt.

In der menschlichen DNA werden zur ca. 95 % der Nukleotide als nichtkodierende betrachtet das heißt maximal 5 % der aus denen die DNA besteht codieren Erbinformation für Proteine.



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