Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Jusos ( Arbeitsgemeinschaft der Jungsozialistinnen und Jungsozialisten in der ) sind die Jugendorganisation der SPD .
Die Jusos sind Mitglied in den Jugendverbänden IUSY und ECOSY.
Jedes SPD-Mitglied unter 35 ist automatisch Seit 1994 können auch Nicht-Mitglieder offiziell bei den mitarbeiten. Ein eigener Mitgliedsbeitrag existiert nicht die ist kostenfrei. Die Jusos haben zur Zeit 70.000 Mitglieder ( 2003 ) die meisten Mitglieder zählte der Verband 1973 mit 300.000. Relativ zur SPD ist Anteil von rund 30% ('73) auf 8%
Die Strukturen der Jusos sind deckungsgleich denen der SPD. Der Bundesverband ist aufgeteilt Bezirke. In großen Bundesländern gibt es teilweise Bezirke welche einen (eher unbedeutenden) Landesverband bilden. der Bezirke gibt es auf Kreisebene die Auf kommunaler Ebene können Arbeitsgemeinschaften gebildet werden.
Seit ihrer Gründung tragen die Jusos traditionelle Rose (Grafik) der Sozialistischen Internationale in ihrem Logo. 1997 gab sich der Verband ein modernisiertes das allerdings von einigen Bezirken zum Teil Traditionsbewusstsein zum Teil als Ergebnis von Strömungsstreitigkeiten wird.
Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurden die zuvor eher unbedeutende Arbeitsgemeinschaften der Jungsozialisten Zunächst stellen ehmalige Frontsoldaten die Mehrheit der Die Jusos waren in ihren ersten Jahren loyal der Mutterpartei gegenüber und folgten linientreu inhaltichen Ausrichtung der SPD bis sich im 1969 die Linkswende der Jusos vollzog: Die Jusos beschlossen ihrem Bundeskongress in München die Wende von braven angepassten Parteijugend hin zu einem linken Verband. Die Jusos verstehen sich seitdem als Jugend- und Richtungsverband" die auf die inhaltliche der SPD aktiv Einfluss üben möchte.
Im Rahmen der 68er-Bewegung gelang es den links der SPD Jusos über 300.000 Mitglieder zu zählen und SPD-Gremien zu "übernehmen". Der Zerfall folgte mit aufkommenden Strategiedebatte und den stärker werdenden Grabenkämpfen den Flügeln. Neben der reformistisch-undogmatischen Strömung bildeten zwei Minderheitsgruppen mit Stamokap - bzw. antirevisionistischer Ausrichtung. Die theoretische Diskussion abgehobenen Niveau band die praktischen Kräfte. Mit Ausschluss des Vorsitzenden Klaus Uwe Benneter wird der Höhepunkt der Selbstzerfleischung überwunden. auch heute noch bestimmen oft Flügelkämpfe zwischen ständig neugegründeten und umbenannten Strömungen innerhalb der einige Delegiertenversammlungen auf Bezirks- und Landesebene während Streitigkeiten in andern Landesbezirken keine Rolle mehr Dem Ruf sich mehr intern als mit politischen Gegner zu streiten wurde der Verband der Vergangenheit oft gerecht. In den letzten scheint sich jedoch eine Änderung anzubahnen.
Die Jusos verstehen sich im Gegensatz ihrer Mutterpartei als Sozialisten (SPD: Sozialdemokraten ). Seit der Linkswende 1969 bestimmen oft visionäre und offensive Forderungen Debatte. Nicht selten kommt es zu gegensätzlichen von Jusos und SPD. So befürworten die heute z.b. die Abschaffung der Wehrpflicht die von weichen Drogen ( Cannabis ) und die Wiedereinführung einer Vermögenssteuer . Der SPD sind die Jusos kritischer es ihr selbst lieb ist. Immer wieder der Bundesverband daher erfolglos versucht die Jusos entmachten: Parallel aufgebaute Jugendgruppen der Partei (RedNet Sozialdemokraten junge Wahlkampfteams NEXT) behaupten sich gegen Jusos nicht dauerhaft.
Annen hat seinen Rücktritt für Juni angekündigt. Als aussichtsreichster Kandidat für seine Nachfolge der in Berlin Politikwissenschaft studierende Björn Böhning.