Sie kreierte trotz schwerer Lebensumstände mit ernsten Lithografien Radierungen Kupfer- und Holzschnitten einen zeitlosen Kunststil und war zeitweilig als Bildhauerin tätig.
Schon mit 13 Jahren verfertigte sie Kupferstiche . Nach ihrem Studium in Berlin heiratete 1891 den Arzt Dr.Karl Kollwitz zog mit in einen Berliner Arbeiterbezirk und unterrichtete 5 an der Schule für Künstlerinnen . 1910 begann sie mit der Bildhauerei mit einem Stil der dem Ernst Barlachs verwandt ist. Käthe Kollwitz verband eine Freundschaft mit dem Berliner Maler Otto Nagel .
1896 wurde ihr zweiter Sohn Peter geboren der 1914 in Flandern fiel. Dieser Verlust brachte sie in mit dem Pazifismus und auch mit Sozialisten . Nach der Ermordung Karl Liebknechts widmete sie ihm einen Holzschnitt. Ihrer nach hatte Kunst die Aufgabe die sozialen darzustellen.
sozialpolitische Plakate wie "Nie wieder Krieg" den Mitteldeutschen Jugendtag in Leipzig und "Nieder den Abtreibungs-Paragraphen!"
Um 1940 weitere ernste Zeichnungen zu diesen Themen z.B. 1943 Da stehe ich und grabe mir mein Grab (siehe 3.Link).
Foto eines Transparentes auf der Friedensdemonstration 15.2.2003 Berlin nach dem Motiv von Käthe Kollwitz
Kollwitz war Miglied in der Künstlerorganisation Berliner Secession arbeitet für die Internationale Arbeiter Hilfe und als erste Frau 1919 Mitglied der Preußischen Akademie der Künste . Einer Partei gehörte sie nie an sich aber als Sozialistin und unterstützte den Aufruf einer Zusammenarbeit KPD und SPD . 1933 wird sie zum Austritt aus Akademie gezwungen.
200 ihrer Arbeiten sind im Dresdner ausgestellt. Bis 1933 war Kollwitz Professorin an der Berliner nach Ausbombung ihres Ateliers 1944 in Moritzburg (Rüdenhof). Dort erinnert eine an Leben und Werk der sozial engagierten Künstlerin.
Weitere Ausstellungen stehen in historischem Bezug stellen künstlerische Techniken in den Mittelpunkt ("Imago Mortis - Bild des Todes" "Geschichte der Lithographie"). Ein war 1995 "Käthe Kollwitz - Meisterwerke der Zeichnung" 50. Todestages der Künstlerin mit 130 Blättern 48 internationalen Museen und Privatsammlungen.