Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. weiteres siehe: Köhler (Begriffsklärung) Köhler bezeichnet einen inzwischen in Deutschland nahezu Beruf dessen Aufgabe es war aus Holz Holzkohle herzustellen.
Insbesondere für die Eisenverhüttung aber auch für die Glasgewinnung und für die Verarbeitung von Edelmetallen sind hohe Temperaturen notwendig. In Gegenden natürliche Kohlevorkommen wurde deshalb Holzkohle benötigt. Ganze wurden dafür abgeholzt.
Seit dem Altertum ist die Meilerverkohlung Hierbei werden Holzscheite in kegelförmige Haufen ( Meiler ) um Pfähle gesetzt ein mit Reisig und Spänen gefüllter Feuerschacht angelegt und luftdichte Decke aus Gras Moos und Erde Über den Feuerschacht wurde der Meiler entzündet bei einer Temperatur zwischen 300 °C und 350 °C Verkohlungsprozess einsetzte. 6 bis 8 Tage – großen Meilern auch mehrere Wochen – dauerte Prozess während der Köhler darauf achten musste Regelung des Windzugs (durch Aufstechen und Wiederverschließen kleinen Löchern) den Meiler weder erlöschen noch hellen Flammen aufgehen zu lassen.
Köhler führten ein karges einsames Leben. die ständige Pflicht den Meiler auf der Temperatur zu halten kann davon ausgegangen werden Angstzustände Schlafmangel und Brandnarben zu diesem Berufsbild