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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSonntag, 27. Mai 2012 

Kölner Alexianer


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Die Kölner Alexianer waren eine katholische Ordensgemeinschaft für Laienbrüder der Krankenpflege welche im Verlauf des frühen Jahrhunderts verschiedene Filialklöster gründete. Sie fusionierten 1968 den Neusser Alexianern

Inhaltsverzeichnis

Köln

Mittelalter und Neuzeit

Leider sind uns die Anfänge des nicht bekannt doch Datiert Paas diese bereits die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts. Es fraglich ob sie schon zu dieser Zeit Hauptaugenmerk auf die caritativen Arbeiten gerichtet hatten waren sie doch eher gewerblich Tätig und nebenbei so eine Art ambulanten Krankendienst. Sicher jedenfalls dass sie sich in den nächsten nicht nur auf das Besuchen der Kranken bestatteten der Toten beschränkten sondern auch noch Sorge der geistlichen Vorbereitung der zum Tode welche auf ihre Hinrichtung warteten übernahmen. Erst und dann auch nur eine Zeitlang widmeten sich der Irrenpflege. Für heutige Ohren etwas war die im 17. Jahrhundert übernommene Aufgabe als Hexen verurteilten Männer und Frauen von Einkerkerung bis zur Hinrichtung zu begleiten. Spätestens der letzten Kölner Hexenverbrennung im Jahre 1655 diese Tätigkeit ein Ende gefunden haben. Ihre nachweisbare Niederlassung befand sich auf dem Kirchhof Benediktinerinnenabtei und Pfarrkirche St. Mauritius welche auch noch existent ist. Schon relativ früh verließen ihr Haus welches ihnen möglicher nicht genug bot und bezogen zwei kleine Häuschen welche der Stiftsmauer von St. Caecilia angebaut und der Fleischmengergasse gelegen waren. Als ihnen auch dortige Wohnraum nicht mehr genügte bezogen sie das Jahr 1300 das "Haus Erkelenz" in Lungengasse. Die Brüder wurden schon kurze Zeit von der Bevölkerung nach der von ihnen Straße nämlich als "Lungenbrüder" bezeichnet. Offensichtlich hatten das Haus aber nur gepachtet denn der Johann von Krefeld welcher sich der Gemeinschaft hatte kaufte das Haus und schenkte es am 3. August 1306. Im Anschluss an im folgenden Jahr abgehaltene Diözesansynode beauftragte der von Köln Heinrich von Virneburg den Pfarrer St. Aposteln mit der Exkommunikation der zu Pfarre gehörenden Begarden in der Lungengasse. Da hochstehende Persönlichkeiten beim Erzbischof für die Brüder hielten wurden sie schon bald einer eingehenden unterzogen wieder zu den Sakramenten zugelassen und öffentlich rehabilitiert. Doch damit waren die Feindseligkeiten sie ständig ausgesetzt waren noch nicht zu In der Hoffnung diese beseitigen zu können sie im Jahre 1324 mit Rutger Overstolz Patrizier der Stadt zum Prokurator welcher aber vier Jahre später wieder durch einen Bruder werden sollte. Das Haus schien in den recht gut gediehen zu sein so das bereits vor 1334 einige Brüder zur Gründung Konventes in Aachen ausgesandt hatte die heutigen Alexianer". Dieser Gründung sollten noch vor dem 1354 eine in Trier und vor 1434 weitere in Koblenz folgen. Noch vor 1451 von hieraus auch das Neusser Kloster ins gerufen welches noch bis 1829 als direkte in ihrer Abhängigkeit bleiben sollte. Doch wieder Köln zurück. Hier baten die Brüder 1382 Offizial der Diözese Köln Johannes de Cervo eine Visitation ihres Hauses welcher er auch nachkam und der Gemeinschaft in seinem Visitationsbericht dass sie als musterhafte Christen in Armut Keuschheit lebten dem Gottesdienst in erbauender weise pflegten den kirchlichen Oberen stets in allem demütige Weise Gehorsam seien und von den geschätzt würden. Es ist zu Vermuten dass Visitationsbericht eine ganze Stange Geld gekostet hat doch einige Jahre zuvor der Papst dem Erzbischof die Erlaubnis zur Visitation sämtlicher Ordensniederlassungen nur in seiner Diözese sondern in der Kirchenprovinz zur Aufbesserung seiner stark belasteten Finanzen. ist kaum zu glauben dass er dieses gerade bei den Begarden um Gotteslohn zur bringen ließ. Am 2. Juli 1427 erhielt Gemeinschaft welche schon immer als religiös betrachtet und eigene Konstitutionen besaß neue Satzungen. In Urkunde vom 23. April des gleichen Jahres wir die Namen von 26 Brüdern welche Hause angehörten. Noch im gleichen Jahr stellte Procurator des Hauses Bruder Johann von Hildesheim Dokumente die dem Konstanzer Konzil vorgelegt worden zusammen und ließ diese Notariell beglaubigen. Dies eine sichere Waffe gegen alle zukünftigen Verfolgungen stellte zugleich den Anfang eines Archivs dar. ihnen Papst Nikolaus V. im Jahre 1450 Ablegung der feierlichen Gelübde gestattete ist es das sie dieses noch im gleichen Jahr kurz darauf tatsächlich das erste mal taten. Jahre später am 20. Juni 1462 approbierte Dietrich von Mörs im Auftrag des Papstes Satzung entgegen. Als das sechs Jahre später erste Generalkapitel des Gesamtordens die Regel des Augustinus für den ganzen Orden annahm wandten sich dementsprechend erneut an ihren Erzbischof und diesen er möge doch die Änderungen ihrer und die Annahme der Augustinusregel bestätigen was auch am 2. Januar 1469 tatsächlich geschah. zu einem kirchlichen Orden erhoben legten sie 17. Januar 1473 erstmalig die feierlichen Gelübde Scheinbar immer noch ohne eine eigene Kapelle sie sich drei Jahre später an den Legaten für Deutschland Alexander von Forli und ihn um die Erlaubnis zur Errichtung einer Kapelle was er ihnen dann in einem vom 24. April 1476 mit folgenden Worten „Ihr habt mir in eurem Gesuche mitgeteilt ihr in eurem Hause weder eine Kapelle einen Altar habt und dass die öffentlichen der Stadt infolge von Streitigkeiten oft mit Interdikt belegt werden so dass ihr des ganz beraubt seid und heilige Kommunion entbehren die ihr mehrere male im Jahre zu pflegt. Mit Rücksicht auf diesen Mißstand erteile euch das Privileg zur Zeit eines Interdiktes allen Kirchen Klöstern und Kapellen der heiligen und den sonstigen gottesdienstlichen Verrichtungen bei verschlossenen mit Ausschluß der Exkommunizierten und ohne Glockengeläute und von eurem Pfarrer euch die heilige und die letzte Ölung spenden zu lassen das Interdikt nicht vom Papste verhängt ist ihr nicht selbst Anlaß zu demselben gegeben Wir wissen nicht warum es immer noch zum Bau einer Kapelle gekommen war doch es an mangelndem Bauplatz gelegen haben so die schon bald kein Hindernis mehr Darstellen. ihnen der Stadtrat am 5. Juni 1481 Haus "Zum Leopard" welches am Neumarkt gelegen baulich direkt mit dem ihrigen verbunden war hatte übergab er ihnen am 8. November auch noch die zweite Hälfte des Hauses Klüppel" di ssen erste Hälfte sie bereits erworben hatten. Hierbei handelte es sich wohlgemerkt keinerlei Schenkungen sondern um Überlassungen der Stadt freien Verfügung der Klostergemeinschaft die sich dafür zur Fortführung ihrer caritativen Tätigkeit verpflichtete. Was Stadt anging so betrachtete diese sich nun Patron und Stifter des Klosters. Schon bald das Kloster die beiden Häuser am Neumarkt erworben hatten begannen sie mit dem Bau Kapelle. Wenn wir das Jahr auch nicht so wissen wir doch dass sie am Sonntag nach Ostern festlich eingeweiht wurde und Patrozinium des heiligen Alexius trug.

16. Jahrhundert

Diese Kapelle die über den Neumarkt und so eine öffentliche war besaß nur Altar über welchen die Brüder im Jahre ein Fenster brechen ließen. Doch scheint sie ausgebaut worden zu sein heißt es doch einer am 15. Mai 1518 zwischen dem von St. Aposteln und den Brüdern gekommenen dass sie mittlerweil ein kleines Türmchen mit besaß. In dieser Vereinbarung wurde dem Kloster dass es in seiner Kapelle drei konsekrierte haben sowie das Allerheiligste und die heiligen bewahrt sollte. Gleichzeitig dürfte hier von einem Geistlichen eine öffentliche Heilige Messe gelesen werden auch ein geweihter Friedhof für die Brüder alle im Hause verstorbenen Personen angelegt werden. Gegenzug musste das Kloster jedoch einige finanzielle übernehmen und der Priester welcher für die des Klostergottesdienstes zuständig war dass Versprechen ablegen in die Parrochialrechte von St. Aposteln einzugreifen. letzteres angeht so hielt man sich von des Klosters wohl nicht immer an die so das sich 1718 der gesamte Pfarrklerus Stadt Köln über sie beim Generalvikariat beklagte. der frühen Geschichte der Celliten stellte der von Köln eine gewisse Besonderheit dar denn in den übrigen Provinzen das Provinzialat mit Wechsel des Amtsinhabers wanderte war das der "Overlande" zu welcher die Häuser in Köln Trier Neuss und Koblenz gehörten stets in ansässig Gleichzeitig unterstanden auch die Cellitinnenklöster in Kloster zur heiligen Dreifaltigkeit in der Achternstraße zur heiligen Elisabeth in der Antonsgasse "Zum in der Komödienstraße "Klein St. Ursula" in Marzellenstraße "Zur Zelle" in der Komödienstraße das zur heiligen Elisabeth in Düsseldorf und das zur heiligen Gertrud in Düren seiner Aufsicht. muß das Amt von akzeptablen Männern geführt sein stiegen doch fünf von ihnen nämlich Heinrich von Eyckel Bruder Petrus von Nettesheim Peter von Duisberg Bruder Johann Schlebusch und Winand Blumenstein im Verlauf des 15. und Jahrhunderts zu Generalpatres auf. Dies waren immerhin von insgesamt 11 Generaloberen. Auch das Generalkapitel sich gerne an Köln zu halten war doch in den Jahren 1470 1473 1488 und 1564 zu Gast. Das Kloster welches einige Pensionäre aufnahm war finanziell nicht immer der Höhe. Seit der Mitte des 16. verschlechterte sich die finanzielle Lage des Klosters so das die Stadt ihnen auf ihr hin eine gewisse Unterstützung zukommen ließ und Brüder so immer weiter in die Vormundschaft städtischen Obrigkeit gerieten. 1546 klagten die Brüder vor dem Stadtrat über die zerrütteten Verhältnisse Finanzen und baten diesen um Hilfe worauf seine Provisoren anwies sich mit den Brüdern über die Regelung ihrer Finanzangelegenheiten Gedanken zu 1566 war die finanzielle Lage des Hauses dermaßen schlecht dass viele Brüder das Kloster und in der Stadt lebten. Der Stadtrat sich als Patron betrachtete war jedoch nicht diesen Zustand hinzunehmen und forderte die in Stadt lebenden Brüder auf in das Haus oder die Stadt zu verlassen. Die hochverschuldete aber klagte aufs neue über ihre Lage das der Stadtrat finanzielle Unterstützung leistete. Nach eingehenden Untersuchung ernannte der Stadtrat zwei Provisoren Überwachung der Klosterfinanzen. Die Brüder erklärten sich dieser sie in ihrer Freiheit einschränkenden Maßnahme da der Rat sich gleichzeitig bereit erklärte Schulden zu bezahlen welche sich auf etwa Gulden beliefen. Über Jahre hinweg beschäftigte sich Rat in seinen Sitzungen mit den Finanzen Brüder welche sich trotz allem nicht erholen Nachdem das Kloster bereits ein Haus verkauft einen Prozess gegen säumige Schuldner eingeleitet hatte der Stadtrat welcher ernsthaft bemüht war den zu helfen im Jahre 1593 eine Sammlung Tilgung ihrer Schulden. Um dieser jedoch von an einen gewissen Erfolg zu sichern schickte seine Provisoren gewissermaßen als Druckmittel auf die mit auf den Rundgang. Sie müssen recht gewesen sein denn bereits im Jahre 1608 sie wieder in der Lage ein Haus kaufen. Hatten sie ihre Schulden auch verloren Beaufsichtigung der Buch- und Rechnungsführung durch die welche ihre "Rechte" sehr genau wahrte und verloren sie nicht mehr.

17. Jahrhundert

Doch war neben ihren Finanzen auch Ordensgeist im Sinken begriffen so das sie durch eine Kommission des Erzbischofs von Köln Tadel erhielten da sie durch ihr Benehmen Pfarrern ernsthafte Unannehmlichkeiten bei den Begräbnissen bereiten Die Verhältnisse besserten sich jedoch nicht so der Visitator 1613 um einen Kommissar bat er der Missstände im Kloster nicht mehr werden könne. Unter Begleitung von drei Kommissaren der genannte Visitator dann am 13. März Jahres eine neuerliche Visitation ab. Als diese nichts in Bewegung setzte kam man zu Entschluss den Pater abzusetzen. Doch hatte man die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Da nämlich niemand im Konvent finden ließ der Stelle hätte übernehmen können so der abgesetzte sein Amt für ein weiteres Jahr weiterführen Nachdem sich die Verhältnisse wieder eingerenkt hatten der Stadtrat den Brüdern im Jahre 1636 tragen protestantischer Leichen. Da die Brüder sich nicht in dieses Schicksal beugen wollten und Protest gingen sah man sich schon bald das Verbot wieder aufzuheben. In den Zeiten Pest bewiesen sie ihren christlichen Opfermut bis Letzte. So starben über das Jahr 1665 auf Pater Gottfried Undorp alle 22 Brüder Konventes bei der Pflege der Pestkranken. Als Dezember des genannten Jahres dann auch die beiden Novizen ihrem Schöpfer gegenübertraten legte Pater die Habits seiner verstorbenen Mitbrüder auf die der Kirche so das jeder der wollte ergreifen und in die Gemeinschaft eintreten konnte. die eigentlich vorgeschriebenen Eintrittsgelder verzichtete man unter Umständen. Von den Neueintritten vielen schon im erneut sechs Brüder der Seuche zum Opfer waren es zwei und 1668 wiederum fünf. Konvent erholte sich jedoch schon relativ bald seiner personellen Schlappe jedoch nicht zur gänze der seiner Finanzen.

18. Jahrhundert

So wurde im Jahre 1701 Bruder Efferen zum Pater gewählt. Nachdem er anfangs Besserung in die wirtschaftliche Lage brachte und das Vertrauen des Rates und seiner Mitbrüder musste man doch schon bald feststellen das sich in ihm getäuscht hatte. In seiner war er ein Ärgernis sein Ruf schlecht die Einkünfte des Klosters verschwendete er. Nachdem einige Brüder wiederholt über ihn beim Nuntius hatten kam es am 27. Mai 1707 einer Visitation welche den Pater tadelte und eine Buße auferlegte. Der Zustand des Paters auch des Konventes besserte sich nicht so der Visitator durch den Nuntius nun zum ernannt am 10. Juni 1710 ein Provinzkapitel Hebung der Ordenszucht hielt. Da weder Kapitel wiederholte Visitation etwas an der Situation des änderte führte der Nuntius auf Bitten einiger nun selbst eine Visitation durch welche mit Absetzung des Paters endete. Doch Peter von hatte einflußreiche Freunde welche ihm am 13. 1717 beim Nuntius eine Wiedereinsetzung in sein verschafften. Doch es änderte sich nichts alles weiter wie bisher. Die Aachener Alexianer welche schon lange von Köln lösen wollten taten nun. Die Brüder in Trier folgten ihrem Beide gaben an nur noch den Generalkommissar Oberen anerkennen zu wollen. Der Nuntius sah gezwungen den Apostolischen Stuhl davon in Kenntnis setzen und schlug eine außerordentliche Visitation vor dann auch vom 4. bis zum 6. 1722 gehalten wurde. Die Folge war die Absetzung des Paters und seines Stellvertreters. Nun aus seinem Amt entfernt ging Bruder Peter nach Siegburg wo er im Jahre 1733 Der Apostolische Kommissar versuchte nun zwischen den einige Versetzungen vorzunehmen und so den entstandenen wieder rückgängig zu machen scheiterte jedoch an Widerständen der einzelnen Häuser. Als der Pater Aachener Hauses dann auch nicht mehr auf Provinzkapitel vom 6. Juni 1722 erschien war befürchtete Bruch endgültig vollzogen. Trotz dieses Vorkommnisses aller Maßnahmen erholte sich der Ordensgeist nicht das der Nuntius am 9. Juni 1751 persönliche Visitation vornahm. Die in seinem Bericht Gebrechen das tragen ziviler Kleidung den Gebrauch Tabakdosen den zurückbehalt von Geldern Besuch von und Trunkenheit hoffte er unter anderem dadurch kurieren dass die Brüder des Abend spätestens 20.00 Uhr von Oktober bis April jedoch um 18.00 Uhr im Haus zu sein Der Visitator wurde durch den Nuntius beauftragt Brüdern die von ihm aufgestellten Bestimmungen gründlich Aus eigener Kompetenz erklärte der Visitator dann weiter dass künftig die Festtage der Gemeinschaft auch Einkleidungen und Professen nicht länger als Tag und selbst dann nur bis 20.00 gefeiert werden sollen. Auch sollte die Zahl weltlichen Gäste nicht übermäßig sein. Tanz Spiel Frauen sollten in das Kloster keinen Einlaß finden. Als nach einer Apostolischen Visitation im 1776 neue Statuten erlassen wurden schienen sich die Verhältnisse im Kloster gebessert zu haben. sollte das Kloster welches 1726 seine Exemtion betätigt bekommen hatte im Jahre 1786 einen Klosterkommissar erhalten wodurch sie nun zu einer Kongregation herabsanken und unter die Aufsicht des gestellt waren. Fünfzehn Pensionäre darunter auch zwei und 14 Geisteskranke bzw. Schwachsinnige beherbergend zählte Gemeinschaft 1787 neunzehn Profeßbrüder und drei Novizen zehn gebürtige Kölner waren. Als der Sturm Französischen Revolution losbrach waren die Alexianer in die einzige männliche Gemeinschaft welche von der verschont blieb. Doch sollten auch für sie Zeiten kommen. Nachdem sie seit dem 9. 1798 keine Novizen aufnehmen und Gelübde ablegen wurde das Kloster einer Städtischen Behörde der der Hospitäler zur Beaufsichtigung unterstellt. Diese wurde der Revolutionszeit durch die staatliche Hospizienkommission abgelöst.

19. Jahrhundert

Zählten sie im Jahre 1800 noch Brüder so waren sie bis zum Jahre auf zwölf Profeßbrüder und zwei Novizen gesunken. älteste Mitglied der Gemeinschaft zählte 59 das 24 Jahre und bis auf drei Brüder alle in der Lage ihrem Pflegeberuf nachzukommen. ihrem Kloster unterhielten sie zu dieser Zeit keinen Krankensaal pflegten aber 15 in der verstreut lebende Kranke. Aus ihrer Arbeit und Kapitalien zogen sie zu dieser Zeit jährliche von 11.860 Franken denen jedoch Ausgaben in von 12.000 Franken gegenüberstanden.. Als der erste in Köln sein Geschäft eröffnete weigerten sich Brüder diesen Dienst weiter zu führen so die Stadt sie am 25. Oktober 1810 entband. Im folgenden Jahr 12 psychisch Kranke erhielten sie am 30. Juli 1813 durch Konstitutionellen Bischofs - Administrator von Aachen Johann le Camus neue Statuten wobei er seine bereits durch die Bezeichnung Frerés de la also Barmherzige Brüder kundtat. Diese Statuten ließen nun an das Gelübde der Armut wegfallen gaben jedem Bruder das volle Eigentumsrecht unterstellte Kloster in allen geistlichen Dingen der bischöflichen in allen weltlichen aber dem Verwaltungskommissar der Zu allen Angelegenheiten musste nun zukünftig die des Verwaltungskommissar eingeholt werden welcher ebenfalls bei Vorsteherwahlen zugegen war und den Gewählten bestätigen Selbst zu Eintritten und Gelübdeablegungen musste die seine Genehmigung einholen. Die Kongregation welche am Juni 1813 um die Rücknahme der Statuten und diese für sich als vollkommen unbrauchbar war nun gänzlich in die staatliche Abhängigkeit und sollte in dieser auch noch lange bleiben. Trotz der neuen Statuten scheint es zu keiner Gelübdeablegung gekommen zu sein da den im Jahre 1817 im Kloster lebenden Brüdern nur einer Gelübde abgelegt hatte und Ordenskleidung trug. Doch scheint sich der Hausstand den folgenden Jahren stabil gehalten zu haben im Jahre 1825 gehörten ihm immer noch Brüder fünf Pensionäre ein Hausgeistlicher und vier an. Nachdem Ferdinand August von Spiegel zum von Köln erhoben wurde suchte er mit die kirchlichen Angelegenheiten seiner Diözese zu regeln. gehörte auch das Kölner Alexianerkloster für welches eigenhändig einen Statutenentwurf anfertigte und es so seinen alten Zustand zurückzuführen hoffte. Spiegel scheint die Alexianer ein besonderes Augenmerk geworfen zu da er sich nicht nur persönlich mit Kölner Kloster auseinandersetzte sondern sich auch um Angelegenheiten des Neusser Klosters welches bis zum 1829 offiziell noch eine Filiale Kölns war Als die neuen Statuten dem Konvent am Februar 1826 durch den Klosterkommissar vorgetragen und Brüder zur Annahme derselben aufgefordert wurden stellten der Brüder Bedingungen und zwei lehnten die der neuen Statuten welche das Ablegen der von Gehorsam und Keuschheit auf fünf Jahre gänzlich ab. Wenige Tage darauf verließen sie auch das Kloster so das zur Gelübdeablegung 8. März legten sieben Brüder anwesend waren. der neuen Gelübde erhielt der Klostervorsteher aufs seine traditionelle Amtsbezeichnung "Pater". Doch sollte es den nun eingetreten Veränderungen noch nicht genug denn nach einer Absprache zwischen dem Erzbischof der Armenkommission sollten die Brüder jetzt in städtische Bürgerhospital versetzt werden. Hatten sie bis auch alles weitgehendst bereitwillig angenommen so war Punkt doch zu weit gegangen. Da die allerdings weigerten ihr Haus zu verlassen bot ihnen das ehemalige Benediktinerinnenkloster auf dem Mauritiussteinweg welches sie zusammen mit drei Äckern dann am 17. Juni 1829 zu einem Preis 15.500 Thalern erwarben und noch im Dezember Jahres bezogen. Ihr altes Kloster aber konnten zu einem Preis von 9.560 Thalern verkaufen. am 10. Dezember 1829 weihte Pfarrer Geistmann Kapelle ihres neuen Heimes zu Ehren des Alexius und des heiligen Johannes von Gott Die staatlichen Behörden welche sich seit 1849 Einmischung in die Angelegenheiten des Klosters enthielten der kleinen Gemeinschaft nach mehrmaligem Anfragen die einer Kapelle gestattet welche sie bereits am November 1854 einweihen konnten. Die Gute Entwicklung eine Öffnung der Brüder für die ewigen zu begünstigen so das der Klosterkommissars im Jahr noch einmal nach der Bereitschaft zu selben nachfragte. Doch hatten die bischöflichen Behörden verschätzt denn einstimmig sprach man sich im gegen die Armut und gegen die Ewigen aus. Seit Jahrzehnten war es der Brauch jeder Bruder im Kloster kostenfrei wohnte und wurde die Ausstattung seiner Zelle und den seiner Kleidung jedoch selbst bestreiten musste. Die finanziellen Mittel flossen ihm aus den Pflegegebühren von denen der größte Teil einem jeden zustand und die noch in der ersten des 19. Jahrhunderts von 2 ½ auf ½ Silbergroschen erhöht wurden. 1858 wurde ein Gebäudeflügel angebaut in dessen unterer Etage sich Waschküche die Bäckerei und die Brauerei befanden die obere Etage für die Pflege alter kranker Menschen reserviert war wodurch die ambulante fast gänzlich wegfiel und nur noch in Einzelfällen besorgt wurde. Noch im selben Jahr es zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen der Stadt den Brüdern in welcher die Armenverwaltung ihre Rechte wieder voll beanspruchte die Gemeinschaft sich mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln zu wehren suchte. Trotz aller Bemühungen sah der Konvent schon bald wieder in die zurückgedrängt welche ihm die Konstitutionen von 1826 Erst im Jahre 1898 als die Gemeinschaft in Köln-Lindenthal ein neues Kloster baute und von der Stadt mit 350.000 Mark freikaufte die ständige Bevormundung weg. Auch in ihrem änderte sich in diesen Jahren so manches. versuchte bereits Kardinal Melchers die Brüder zur des Armutsgelübdes zu bewegen doch während es an den staatlichen Widerständen scheiterte war es der Widerstand der Brüder. Ab 1866 verlangte Erzbischof von jedem Neueintritt dass er sich vor seiner Einkleidung bereit erkläre sich einer Brüderkasse anzuschließen und etwaige Veränderungen in Betreff das Gelübde der Armut bzw. die Ewigen bedingungslos anzunehmen. Doch damit war die Sache nicht erledigt denn im Jahre 1867 sollten die 15 Professbrüder erneut zu dieser Frage Während sich 13 der Brüder bereit erklärten Gelübde der Armut versuchsweise auf fünf Jahre erklärten sich die beiden Senioren in keinem dazu bereit. Man erklärte der erzbischöflichen Behörde dass man das Gelübde ablege wenn das von der staatlichen Aufsicht befreit werde und beiden anderen Brüder mit allen Rechten und im Kloster verbleiben könnten. Dies war für bischöfliche Behörde eine natürlich unannehmbare Forderung so man ganze noch einmal verschob. Doch 1874 es dann endlich so weit und die 1866 eingetretenen Brüder mussten ihr Vermögen zu Gemeinschaftskasse zusammenschließen. Nun war das Endziel der nicht mehr allzu fern. 1886 erklärte sich Kommunität zur Ablegung des Armutsgelübdes bereit so der Erzbischof mit dem Staat in Verhandlungen und die Statuten im Jahre 1888 daraufhin werden konnten. Am 10.Mai 1894 legten 13 und drei Novizen für die Dauer bis 1895 dass Gelübde der Armut ab was am 28. August 1895 für die Dauer diesmal fünf Jahren wiederholten. Kaum hatte der des Klosters am 18. August 1900 den zur Ablegung der ewigen Gelübde bei der Behörde eingereicht da war dieser auch schon und 15 Brüder schritten am 30. September zur ersten Feier der ewigen Gelübde seit Jahren. In diesen Jahren des Ringens begann Kongregation zahlenmäßig zu erstarken und stieg von 11 Brüdern und zwei Novizen im Jahre auf 25 Professen und zehn Novizen im 1910. Da sich die Kongregation nun in stetigen Wachstum befand sah man sich in 1920er Jahren gezwungen auf dem Dachboden weitere einzurichten da eine sonstige Unterbringung von Brüdern Mutterhause nicht mehr möglich gewesen wäre zumal bis 1934 auf eine Mitgliederzahl von 130 stiegen wovon sich etwa 85 im Mutterhaus Nachdem es im Jahre 1891 aufgrund einer auf den Namen des Klosters zu erneuten mit der Stadt gekommen war legte der Kardinal Philippus Krementz dem Kloster nahe keinen und teuren Prozess gegen die Stadt zu dessen Ende dann doch noch offen stände sich vielmehr mit der Stadt zu einigen. stellte die Gemeinschaft als Einigungsvoraussetzung die Zurückgewinnung Freiheit von der städtischen Oberaufsicht worauf die auch prompt einging. Sie bot den Brüdern ihr Grundstück dass auf einen Wert von Mark geschätzt wurde 500.000 Mark und ein Morgen großes Grundstück im Kölner Vorort Sülz Doch die Kongregation lehnte das Angebot der ab da man nicht bereit war in noch vollkommen unbebautes Gebiet umzuziehen. Hierauf machte die Stadt ein zweites Angebot worin sie statt eines Grundstückes 80.000 Mark mehr zahlen die verbleibenden 350.000 Mark für den Verzicht das Aufsichtsrecht über die Gemeinschaft einbehalten wollte. die Kongregation war dies ein durchaus akzeptables und bis Dezember 1897 gaben sowohl der wie auch die königliche Regierung in Berlin Zustimmung zu dem Unterfangen. Nachdem die Entscheidung Januar 1898 allgemein bekannt gegeben worden war ihnen die Stadt noch drei Jahre zum des Klostergebäudes. Schon im Juli 1897 hatte Kloster 6 ½ Morgen Bauland im Kölner Lindental erworben wo dann am 14. Mai endlich der erste Spatenstich für einen Neubau wurde. Als es dann zu Bauverzögerungen gekommen bat der Klostervorstand die Stadtverwaltung um einen der Räumung bis Mai wofür diese die Pachtsumme von 4.000 Mark verlangte. Da die Köln offensichtlich nicht gewillt war der kleinen begann man bereits am 21. Februar 1901 Tage vor Ablauf der Frist erschwert durch Chaos und die Kälte des Winters in noch nicht ganz vollendeten Bau umzuziehen.

20. Jahrhundert

Nun begann sich die Gemeinschaft in "moderne Kongregation" zu entwickeln und gründete 1904 Eschweiler ihre erste Filiale welcher bereits drei später eine zweite in Risa / Mechernich Zu einer kurzen Stagnation ihres Wachstums kam während des ersten Weltkrieges wo neun Brüder der Front und sechs Brüder in Feldlazaretten Nach Kriegsende hatte man zwei Opfer zu doch sah man mit Mut in die Bereits 1921 mit neuen Statuten versehen konnten 1923 einen eigenen Friedhof innerhalb der Klostermauern Schon im folgenden Jahr wurde die Klosterkirche Pfarrektorat erhoben wogegen sie sich jedoch eine Zeit sträubten da sie eine Beeinträchtigung für selbst darin sahen. Erneut in wirtschaftliche Schwierigkeiten die Gemeinschaft zu geraten als ein weiteres Allgemeinkrankenhaus in ihrer Umgebung eröffnet wurde und die Bettenbelegung zwischen 1930 und 1934 um gesunken war. Man sah sich also gezwungen einer neuen medizinischen Disziplin umzuschauen. So kam dass man hinter dem Krankenhaus einen weiteren für „ leicht Schwachsinnige und Nervenkranke“ um Aufnahme man in den letzten Zeiten verstärkt wurde zu errichten. Noch im Jahre 1935 man mit dem Unterfangen wofür jedoch verschiedene aufgenommen werden mussten. Eine Visitation des Krankenhauses bereits 1934 durch den Medizinalrat Stroth gehalten wirft leider ein eher trauriges Bild auf Haus. Es wird zwar als baulich gut einzig die Heizung der Brüderklausur müßte Instandgesetzt doch wurde der Aufzug als beängstigend bezeichnet. Belüftung wurde durch den Medizinalrat als so dargestellt so das es angeblich bereits stank. Sauberkeit es putzten angestellte Frauen im Haus Asepsis scheint man noch weniger gehalten zu so das die regelmäßige Erkrankung der Brüder Tuberkulose kein Wunder war. Spuknäpfe infektiöser Kranker nicht gesondert entsorgt sondern einfach im Papierkorb Das Labor war an „primitivität“ nicht mehr unterbieten. In seinem Abschlußbericht gibt der oben Dr. Stroth seiner Vermutung Ausdruck dass wohl aus dem Krankenhaus herausgezogen aber zuwenig hineingesteckt Außer dem Novizenmeister so heißt es weiter keiner Verständnis für die Bemängelungen des Medizinalrates. fragte man sich wer den ihnen sonst gewogenen Mann wohl gegen das Kloster aufgehetzt könnte. Der Generalobere wägte sich in Unschuld beklagte sich zu guter letzt noch über Uneinigkeit im Haus. Das wenig später anbrechende Reich brach der blühenden Gemeinschaft dann endgültig Genick. Während der Devisenprozesse des Jahres 1933 die Buchhaltung des Krankenhauses scharf kontrolliert und man endlich glaubte einen Fehler entdeckt zu wurde der Generalobere in Schutzhaft genommen musste kurz darauf aus Beweismangel wieder freien Fuß werden. Schon zwei Jahre später begannen Untersuchungen Aufdeckung sittlicher Vergehen im Hause. Hierbei weigerte der Generalobere belastende Aussagen zu machen wobei mit der Faust auf den Tisch schlug beteuerte sich lieber erschießen zu lassen als Furcht eine Falschaussage zu machen. Im Hause war nichts belastendes heraus zu finden. Doch die Brüder damit noch nicht rehabilitiert und sittlichen Unterstellungen gingen weiter so das eine Visitation auf den 7. Juli 1936 angesetzte Diese musste dann jedoch kurzfristig auf den des Monats verschoben werden da der Generalobere morgens telefonisch mitteilte dass die Gestapo im sei. Da es am 3. März 1937 zwei Einkleidungen gegeben hatte müssen sich die um die Kongregation auf einmal überschlagen haben. Beginn des Monats Juni kam es zu betreffs einer Auflösung der Kongregation die aufgrund "bekannten Vorkommnissen" nicht mehr haltbar war. Auf der Geheimen Staatspolizei kurz Gestapo beschloss man Übernahme des Krankenhauses durch eine Schwesterngemeinschaft. In wurde mit jedem Bruder über seine Versorgungsmöglichkeiten Wünsche nach einer eventuellen Auflösung der Kongregation musste jedoch mit den meisten Brüdern mehrfach Die Ausgetretenen sollten sofern sie nicht in andere Ordensgemeinschaft wechseln wollten nach der Anzahl Ordensjahre finanziell entschädigt werden die dann noch Brüder aber nach Siegburg übersiedeln. In einem vom 13. Mai 1937 beantragte der Erzbischof Köln Karl Joseph Kardinal Schulte bei der in Rom die Auflösung der Genossenschaft. Hierin der Erzbischof dass nach einer Visitation im 1934 ein Jesuit bestellt worden sei die und sittlichen Zustände sich jedoch keinesfalls gebessert Auch eine im Juni 1936 durch den Höller und zwei Ordenspriester durchgeführte Visitation ergab keine Veränderung der Situation zum Positiven hin. sich in der Kongregation zahlreiche zum Ordensstand geeignete junge Brüder befänden welche aufgrund der eingetreten und delicta turpia (Sittlichkeitsvergehen) vorgekommen seien dieser Schritt nun nach reiflicher Überlegung eingeleitet. Antwort der Religiosen-Kongregation zu Rom kam schnell beauftragte den Erzbischof in einem Schreiben vom Mai gleichen Jahres die „Kongregation...zu unterdrücken und Auftragsgemäß wurden alle Postulanten Novizen und zeitlichen umgehend aus der Kongregation entlassen den ewigen aber ein Verlassen der Gemeinschaft nahegelegt. Wie verließen die Brüder die Stadt und zogen nach Siegburg zurück. Das Krankenhaus selbst wurde Cellitinnen aus der Antonsgasse übergeben welche zum August 1937 dann auch den nötigen Pachtvertrag ihnen schlossen. Nur sieben alte und kranke durften unter Ablegung des Ordenskleides im Hause Von den 66 Brüdern zur Jahreswende 1937 einzig 29 übrig. Es regte sich bei dem kein Widerstand. Der Generalobere - ein Werkzeug in den Händen der diözesanen Verwaltung lenkbar wie er es auch schon zu Zeiten bewiesen hat. Bereits vor dem zweiten hatte Kardinal Schulte eine Vereinigung der Neusser der Kölner Kongregation vorgeschlagen doch musste man Vorhaben dann erst einmal aus Kriegsgründen zurückstellen. die meisten Brüder welche nach der Aufhebung Gemeinschaft noch übriggeblieben eher alt waren sank Zahl der Brüder bis zum Jahre 1951 15 herab. 1960 zählte die Gemeinschaft bereits noch sieben Mitglieder. Obwohl die Kölner Brüder in Verhandlungen mit den Steyler Patres (SVD) den Siegburger Benediktinern standen bot ihnen der der Neusser Alexianerbrüder Pater Paulus Parensen im 1958 eine Vereinigung der beiden Kongregationen an. Drängen des Erzbischofs von Köln Josef Kardinal wurde dieses Angebot durch die Gemeinschaft am November 1960 einstimmig angenommen woraufhin ein Schreiben apostolischen Stuhles vom 25. April 1963 den zur Durchführung der Fusion bemächtigte. In den Jahren scheint es jedoch zu Verschleppungen gekommen sein so das es in einem Brief dem Jahre 1967 heißt dass in dem ein Geist der Ängstlichkeit und Ungewißheit herrscht die Brüder sich bei Gelegenheit stets zu und Bekannten zurückzögen. Auch wenn der Brief der Möglichkeit einer Beschwerde bei der Religiosenkongregation Rom droht wobei diese laut Schreiber nicht die fünf noch lebenden Brüder zu erwarten so dürfte die jetzige Beschleunigung der Angelegenheit mit dem Vereinigungsdekret vom 8. November 1967 wurde wohl nicht auf diesen Brief zurückzuführen Nachdem die Vereinigung im Jahre 1968 mit gemeinsamen Generalkapitel der nun fusionierten Kongregationen von Neuss und Köln/Siegburg begangen wurde starb mit Eduard Hostadt im Jahre 1987 der letzte Alexianer.

Filialklöster

Eschweiler

Der Generalobere Bruder Dominikus Loweg mietete 1. Mai 1904 eine in der Eschweiler gelegene Wohnung mit sieben Wohnräumen und zwei zu welcher auch ein kleiner Garten gehörte. gründete er die erste Filiale der Kölner mit dem Zweck der ambulanten Krankenpflege. Am November 1904 zogen dann die ersten drei Ignatius Glasmacher Laurentius Walter und Sebastianus Ramm Da die Einwohner Eschweilers das Haus und Tätigkeit der Brüder nicht kannten fanden diese der ersten Zeit so gut wie überhaupt Beschäftigung in ihrer beruflichen Tätigkeit. Auch wenn und da einmal ihre Hilfe von einem in Anspruch genommen wurde ihr Einkommen war noch lange nicht gesichert. Im Juli 1906 die Kongregation dann ein 70 62 a. Grundstück an der Poststraße worauf ein errichtet sollte welches auch die Aufnahme von etwa Pensionären gewähren sollte. Nachdem man am 16. 1908 den ersten Spatenstich getan hatte konnte Kloster welches auf den Wunsch des Kölner Antonius Kardinal Fischer dem heiligsten Herzen Jesu war bereits am 22. April 1909 bezogen Doch durchlebte die kleine Kommunität auch zukünftig Zeiten so das sie in ihrer Armut dem Notwendigen durch einige Wohltäter versorgt werden Mit der Zeit aber etablierte sich das so das hier im Jahre 1936 sechs in der ambulanten Krankenpflege und der Betreuung 20 Pensionären tätig waren. Eine Visitation welche in diesem Jahre vorgenommen wurde bestätigte der obendrein eine gute Atmosphäre. Als die Kongregation kommenden Jahr aufgehoben wurde war das Haus Jahresende nur noch mit zwei Brüdern doch eine baldige Auflösung der Niederlassung nicht möglich die Betreuung der Pensionäre gewährleistet sein musste. die Kongregation bereits seit August 1943 mit Kölner Ursulinen betreff einer Übergabe des Hauses Verhandlung standen und diese am 31. Dezember Jahres auch vertraglich abschlossen. Nachdem Die Genehmigung dann am 12. Februar 1944 erteilt wurde die Brüder wohl auch alsbald verlassen und Schwestern übergeben haben. Als die Ursulinen das verlassen hatten folgte ihnen als Pächter am März 1956 der Bergwerksverein. Am 1. Januar wurden Gebäude und Grundstück an einen Fabrikanten der es dann später auch für 110.000 kaufte.

Risa

Mit der zweiten Filialgründung dem St. in Risa bei Mechernich in der Eifel eine Erholungsmöglichkeit für die Brüder eingerichtet werden. machte der Klosterkommissar die Gemeinschaft im Jahre auf ein zum Verkauf stehendes Anwesen des Bergwerks-Verein aufmerksam das aus einem Wohnhaus sechs Parkanlage und etwa sechs Hektar Wiesen und bestand. Nach einer Besichtigung erworben erwarb man laufe der folgenden Jahre noch einige an Grundstück anstoßende Ländereien hinzu so dass das Anwesen auf eine Größe von etwa 46 anwuchs und bereits im Jahre 1909 durch Brüder betreut wurde. Bei seiner Visitation im 1906 stellte der Visitator fest dass es recht schwierig sei in das Haus Einblick erlangen. Dieser scheint ihm dann doch nicht gänze versagt geblieben zu sein stellte er fest dass sich fast der ganze klösterliche über Tag in der Küche abspielte. Auch gab es Beanstandungen da die Klausur öfters wurde und Gäste mit den Brüdern zusammen Refektorium aßen. Bruder Franziskus der Senior des beklagte sich über den schwachen Ordensgeist der Kommunität welche schon seit ein bis zwei keine Werktagsmesse mehr im Hause feiern konnte das sie diese in die Dörfer ringsum musste. Um dem schlechten Finanzzustand entgegenzutreten und Einkommenssteigerung zu erreichen begann man damit einige in das Haus aufzunehmen was jedoch nichts einem „immer grösser in die Erscheinung tretendes des Anwesens änderte und so den Unwillen Generalleitung hervorrief. Da die hiesigen Brüder nach Erweiterung des Mutterhauses in Köln von größerem waren beantragte man 1936 im Generalvikariat den des Hauses und hob die Niederlassung auch darauf auf.

Siegburg

Um eine einwandfreie Versorgung des Mutterhauses Köln sicherzustellen spielte man bereits seit einiger mit dem Gedanken des Erwerbes eines eigenen für Land- und Viehwirtschaft. Als sich dann Jahre 1930 die Möglichkeit zu einem verhältnismäßig Erwerb eines solchen in dem bei Siegburg Rittersitzes „Zur Mühlen“ bot nahm man diese war. Dieses Haus hatte so wie die selbst eine lange Geschichte aufzuweisen. Möglicherweise bereits mit dem dazugehörigen Mühlenzwangrecht in den Besitz Abtei Siegburg gelangt befand sich das Haus des Siegburger Burgbannes und der Vogtei Wolsdorf dem Gebiet des Amtes Blankenheim. Nach seiner Erwähnung im Jahre 1312 wo es sich im Besitz der Abtei St. Michael zu befand erhielt sein Besitzer der Ritter Johann Attenbach 1369 durch den Herzog von Berg Mühlenzwangsrecht für den Gerichtsbezirk Wolsdorf und die Kaldauen Schneffelrath die Höfe an der Heide Schmitthof Leyhorst und Junkersbroich. Als die von ausstarben fiel das aus Tuffstein und mit ausgestattete Burghaus im 16. Jahrhundert an die der Reven welche es wiederum im Jahre an die von Gevertzhagen Herren zu Attenbach Nachdem der letzte Sproß der Familie 1690 der Belagerung von Kaiserswerth zu Tode kam das Erbe nach dem Tot seiner Witwe Philipp Adolf von Wittmann zu. Da dieser jedoch Geisteskrank wurde und das Gut durch eingesetzten Verwalter vollkommen heruntergewirtschaftet wurde kam es Versteigerung des Anwesens. Neuer Besitzer wurde am April 1735 Raban Wilhelm von Wecus welcher außerhalb des Hauses an der Stelle des Heiligenhäuschen Johänneken von Troisdorf gelegene Kapelle in hinein verlegte und dessen Sohn 1799 hier Erbe war seine Tochter Elise welche wiederum dem Kölner Kunstsammler Everhard Oswald Freiherr von verheiratet war. Ihr Sohn der Historiker Dr. Friedrich Everhard von Mering beschrieb das Haus welchem er seine Kindheit verbrachte folgender maßen: Haustür kann man nur über eine Brücke Stein gelangen.“ Er datiert das im Empirestiel Haus welches er als von einem großen und Weihern umgeben bezeichnet auf das Jahr Nachdem es als Erbe seinem Schwiegersohn dem Stabsrittmeister von Kezelli zufiel gelangte es 1827 den Besitz Johann Neuhöffers. Das Besitzerkarussell drehte nun immer rasanter denn 1845 waren der J. P. Weyer 1846 die von Klitzing 1857 endlich die Fürsten von Salm-Horstmar die Am 20. September 1902 kam es zu tragischen Zwischenfall als der Pächter des Hofes Frau und seinen Verwalter erschoß. Er wurde seinem Freispruch er hatte die Tat im der Willensunfreiheit begangen in die Provinzial-Irrenanstalt eingewiesen. endlich fand das Haus welches bis etwa einen Sitz im bergischen Landtag besaß und 19. Jahrhundert in die rheinischen Provinzstände als aufgenommen wurde seinen letzten Besitzer und wurde 1. Juli 1930 für 300.000 Goldmark an Kölner Alexianer verkauft. Noch im selben Jahr die Gemeinschaft mit dem Bau einer Kapelle dann auch schon am 2. April 1931 heiligen Josef geweiht werden konnte. Ein neues ein Klostergebäude und ein Bettenhaus für etwa Patienten wurden kurz darauf in Angriff genommen schon bald fertiggestellt. Man kann wohl sagen der Mühlenhof seinen Zweck zur vollsten Zufriedenheit Betreiber erfüllte zumal als die Kongregation der Alexianerbrüder im Jahre 1937 für Aufgehoben wurde sich die in ihr verbleibenden 25 Brüder zurückzogen. Nachdem das Haus zeitweilig in ein umgewandelt worden war verpachtete man einen der am 1. Juli 1941 an die Stadt welche hier eine Isolierstation ihres Krankenhauses unterbrachte. diesem Entgegenkommen glaubte die kleine Gemeinschaft nun einer Aufhebung oder Enteignung entgangen zu sein. weit gefehlt! Legte man der Kongregation doch Juli 1942 mit etwas Nachdruck den Verkauf Hauses an die nationalsozialistische Stadtverwaltung nahe. Glücklicherweise es den Brüdern mit der Hilfe eines Rechtsanwaltes möglich eine Entscheidung bis zum Kriegsende zu zögern so das die Kongregation des ihrer letzten Niederlassung und somit einer eventuellen entging. Auch wenn das Haus in den Kriegstagen noch in den Kernpunkt des Kampfgebietes blieb es doch weitgehendst verschont. Doch kostete Krieg so manches Opfer hatte man doch im Krieg gefallene Brüder und zahlreiche in oder russische Kriegsgefangenschaft geratene Brüder zu beklagen teils erst 1949 heim kamen. In den Nachkriegsjahren noch durch 17 Brüder aufrecht erhalten der Konvent bis 1968 auf vier Brüder Da die Brüder durchweg bereits älter waren nach der Vereinigung mit der Kongregation der Alexianerbrüder einige Brüder von Neuss nach Siegburg wo sie den kleinen Konvent verstärken sollten. die Leitung ging in die Hände eines Bruders über der den in den letzten stark heruntergewirtschafteten Betrieb wieder rentabel machen sollte. weit ihm dies gelang können wir nicht sagen waren doch die Gebäude vollkommen überaltert das regelmäßige Opfer kleinerer Brände. Auf dem einem Torbogen gelegenen Klausurtrakt wurden nun ehemalige Patienten und „Heimbewohner“ untergebracht so das es Einrichtung eines geschlossenen Klausurbereich erst wieder in 80er Jahren kam jetzt jedoch auf der Etage des Herrenhauses. War der dreiköpfige Konvent Hauses 1984 auch vollkommen überaltert jüngstes Mitglied der 68jährige Obere die beiden übrigen aber 78 bzw. 82 Jahre alt so sollte sich doch bald zum jüngsten aller Alexianerniederlassungen und nach der Verlegung des Noviziates aus nach Siegburg auf vier Brüder und vier im Jahre 1987 anwachsen. Nachdem bereits im Jahr die landwirtschaftlichen Gebäude endgültig ein Opfer Flammen wurden errichtete man auf dem Gelände ehemaligen Wirtschaftsbetriebes ein Altenheim für etwa 100 und wandelte das im Empire errichtete Herrenhaus einen reinen Klausurbau um. Als sich im Drittel der 1990er Jahre der Konvent durch und Versetzung zerschlagen hatte verlegte die Provinz Noviziat im März 1994 nach Aachen und nur einen Bruder im Haus zur Mühlen. bereits 2002 begannen umfangreiche Renovierungs- und Umbauarbeiten Haus da das Noviziat erneut nach Siegburg wo es bereits wieder einen dreiköpfigen Konvent




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