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Körper des Menschen


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Der menschliche Körper ist Gegenstand der Betrachtung seitens der Kunst der Philosophie vieler Religionen aber auch der Soziologie Schmerzforschung und der Grundlagenforschung verschiedener Wissenschaften wie etwa Gestalttheorie und Medizinsoziologie .

Das Erlernen jeder Art von Fähigkeiten an den Körper gebunden auch wenn die Seele in verschiedenen religiösen und psychologischen Kontexten unsterblich betrachtet wird. Körperliche Erlebnisse sind jedoch mit psychischen und geistigen Mechanismen durchsetzt.

Unterschiedliche Körperwahrnehmung von Menschen in verschiedenen aber auch die Veränderung der Körperwahrnehmung im kultureller Veränderungen zeigen die Wechselwirkungen zwischen dem Körper und der gesellschaftlichen Situation.

Der Körper kann als bloße Hülle werden oder eine Quelle des Wohlbehagens und höchsten Genüsse sein. Man kann auf seine Signale ihn schmücken oder entblößen ihn kleiden ihn und man kann ihn lieben. Das Verhältnis Menschen zum eigenen Körper ist immer Teil Verhältnisses zu sich selbst. Deswegen spricht man nur davon den Körper zu bekleiden oder entblößen sondern davon sich selbst zu bekleiden entblößen zu lieben.

Man hat also nicht bloß einen Körper sondern ist einer.

Auch das Verhältnis zu anderen Menschen oft und wesentlich ein körperliches Verhältnis. Menschen ihr individuelles Körperbild können an ihrem Aussehen sich um das Ansehen bemühen sich in Brust werfen oder diese sowie andere Körperteile den Mitteln der Schönheitschirurgie verändern lassen. Begriffe wie Body Styling Body Building aber auch verschiedene Formen körperlicher Veränderungen Rahmen von Körperschmuck wie Piercing und Tätowierung zeigen Möglichkeiten auf den Körper zu (siehe auch Bodyismus ). Zugleich gibt es körperliche Veränderungen im veränderter Lebensbedingungen (u.a. Körpergröße aber auch Körpergewicht entsprechende Veränderungen von Ernährung und Lebensweise).

Wir lügen zwar mit dem Mund sagen mit dem Maul das wir dabei doch die Wahrheit ( Nietzsche ). Wir kommunizieren indem wir uns unserer Körpersprache bedienen ohne uns dessen bewusst zu In vielen sprachlichen Metaphern und Redewendungen sind und Körperwahrnehmung präsent etwa wenn jemandem "eine über die Leber" oder "die Galle über aber auch wenn jemandem "etwas ins Gesicht steht".

Wir fühlen uns manchmal wohl in Haut. Wir vergessen uns manchmal selber.
Wir bewegen uns manchmal im Cyberspace . Dort können wir unseren Körper hinter lassen und/oder uns erregen unter anderem ganz Aufgabe ergeben eine gute und freie Enzyklopädie schaffen...

Literatur:

  • Barbara Duden: Der Frauenleib als öffentlicher (über die Auswirkung bildgebender und pränataler Diagnostik das Körperbild) Luchterhand
  • Michel Foucault: Die Ordnung der Dinge
  • Peter Gorsen: Sexualästhetik. Grenzformen der Sinnlichkeit 20.Jh. rororo
  • Michel Houellebecq: Elementarteilchen
  • Michel Houellebecq: Plattform (Roman DuMont)
  • Seifert Josef: Das Leib-Seele-Problem und die philosophische Diskussion eine systematisch-kritische Analyse zweite Auflage 1989
  • Irving Stone: Inferno und Exstase

Siehe auch:

Weblinks




Bücher zum Thema Körper des Menschen

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