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Körperstrafe


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Eine Körperstrafe (auch Körperliche Züchtigung ) ist eine Strafe die körperlich fühlbar ist. Körperstrafen werden juristische Rechtsfolge und in der Kindererziehung angewendet. Nicht den Körperstrafen gerechnet werden die Todesstrafe oder die Freiheitsstrafe . Auch die Folter wird meist nicht zu den Körperstrafen

Juristische Körperstrafen

Als juristische Strafen wurden Körperstrafen im Abendland meist in der Form einer Auspeitschung mit einer Peitsche oder Birkenrute) oder in Form von erteilt. Die Schläge erfolgten üblicherweise auf den oder auf das Gesäß des Delinquenten. Im Nahen Osten waren auch Stockhiebe auf die Fußsohlen üblich.

Heute sind juristische Körperstrafen in vielen der Welt abgeschafft in anderen Ländern (v.a. Afrika im Nahen Osten und in Asien) sind sie jedoch als Rechtsmittel in Gebrauch. In Malaysia und Singapur erhalten z.B. Gewaltverbrecher wie Vergewaltiger zusätzlich zur Freiheitsstrafe eine Körperstrafe die streng kontrollierten Bedingungen und medizinischer Aufsicht mit Rohrstock aus Rattan auf das Gesäß des verurteilten Täters wird.

Nach einem Bericht von Amnesty International im Jahr 2001 in folgenden Staaten juristische Körperstrafen durchgeführt: Belize Brunei Iran Malaysia Nigeria Saudi Arabien Singapur Sudan Vereinigte Arabische Emirate .

Körperstrafen in der Kindererziehung

Als Strafmethode in der Kindererziehung waren in abgemilderter Form das wohl beliebteste Erziehungsmittel etwa zur Mitte des 20. Jahrhunderts . Diese Körperstrafen wurden in der Regel den Po im Schulmilieu oft auch auf ausgestreckte Hand des Kindes gegeben (so genannte Andere häufig gebrauchte Körperstrafen waren die Ohrfeige die Kopfnuss das Ziehen an den oder Ohren oder das Knienlassen des Kindes einem dreikantigen Holzscheit.

Auch heute noch sind sind in meisten Ländern der Welt Körperstrafen als Erziehungsmittel sie maßvoll und angemessen sind also keine Misshandlung darstellen) legal und können dort vor von den Eltern jedoch auch - im festgeschriebener Gesetze - von Lehrern oder anderen erteilt werden. So gibt es z.B. in Drittel der Staaten der USA noch immer Körperstrafen an den Schulen. werden in der Regel mit einem speziellen ("paddle") auf das bekleidete Gesäß des Schülers ("paddling").

In Deutschland hat sich (wie in meisten europäischen Staaten) seit den 1960er / 1970er Jahren gestützt durch neue psychologische Erkenntnisse neue öffentliche Meinung durchgesetzt dass Körperstrafen schädlich die Entwicklung des Kindes sind und nicht angewendet werden sollen. 1973 wurde die Körperstrafe an deutschen Schulen (Jedoch erklärte noch 1979 das Bayerische Oberste Landesgericht daß "im des Freistaates Bayern ... ein gewohnheitsrechtliches Züchtigungsrecht"

In Schweden wurden 1979 Körperstrafen als Erziehungsmittel grundsätzlich ebenso seither in mehreren anderen (v.a. europäischen) die dem Beispiel Schwedens folgten. In Deutschland die körperliche Züchtigung (neben seelischen Verletzungen und entwürdigenden Maßnahmen) mit Änderung des § 1631 2 BGB seit 6. November 2000 ebenfalls verboten. Damit wurde das bis bestehende elterliche Züchtigungsrecht aufgehoben.

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