Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenFreitag, 24. Oktober 2014 

Koszalin


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Koszalin (Aussprache etwa wie "Koschalin"; deutsch Köslin ) ist eine Stadt in der Woiwodschaft Westpommern in Polen mit ca. 100.000 Einwohnern. Es ist Kolberg die wichtigste Stadt in der Ostseeregion zwischen Stettin und Danzig und besitzt daher eine hohe regionale und Wirtschaftsbedeutung.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Einwohnerentwicklung

  • 1880: 16.834
  • 1885: 17.277
  • 1900: 20.417
  • 1910: 23.236
  • 1925: 28.812
  • 1933: 30.389
  • 1939: 33.479
  • 1945: 17 000
  • 1950: 18 900
  • 1960: 44 400
  • 1970: 65 200
  • 1985: 100.000

Geschichte

Die Stadt Köslin wurde 1214 als Dorf Koszalice (bzw. Cossalitz ) erstmals erwähnt in einer Schenkungsurkunder in Herzog Borgislaw II den Ort an das Belbuck bei Treptow verschenkte. Am erhielt 23. Mai 1266 gründete der Bischof von Cammin Graf von Gleichen zusammen mit den Deutschen Marquardt Hartmann die Stadt Cussalin . Diese erhilet im gleichen Jahr das Stadtrecht .

1504 und 1718 wurde der Ort durch einen Brand völlig zerstört.

Im Mittelalter gab es zwischen Köslin dem benachbarten Kolberg blutige Schlachten um die Vorherrschaft in Mehrere Pestepidemien und der Dreißigjährige Krieg schwächten die Bedeutung Köslins.

1653 kam Köslin zu Preußen und wurde 1816 Sitz eines preußischen Regierungsbezirkes . Bis 1945 gehörte Köslin zu Deutschland.

1945 eroberte die sowjetische Armee Köslin fast dabei wurde die Stadt durch Vandalismus teilweise zerstört. Nach 1945 war die Stadt für kurze Zeit der polnischen Verwaltung für ganz Pommern bis diese Behörden 1946 nach Stettin verlegt wurden. Die deutschen Bewohner wurden 1947 vertrieben .

1950 wurde die Stadt zur Hauptstadt der Koszalin die 1998 wegen der Verwaltungsreform abgeschafft und an Region Westpommern angegliedert wurde.

Weblinks



Bücher zum Thema Koszalin

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/K%F6slin.html">Koszalin </a>