Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Kündigungsschutz sind gesetzlich festgelegte Regelungen durch welche Kündigung eines Vertrags verhindert oder erschwert wird.
Kündigungsschutz findet vor allem im Miet - und Arbeitsrecht Anwendung.
Soziale Stellung : Geschützt werden soll die durch eine stärker betroffene Vertragspartei. Damit ist eine soziale für eine geregelte Arbeitsstelle garantiert.
Wettbewerbsnachteil : Unternehmen werden viel eher in Staaten geringem Kündigungsschutz Stellen schaffen als in Staaten hohem Kündigungsschutz. Dies führt zu Arbeitslosigkeit .
Kündigungsschutzrechtliche Regelungen sind in zahlreichen Gesetzen und vor allem durch die umfangreiche Rechtsprechung entwickelt worden. Die gesetzlichen Kündigungsschutzbestimmungen werden durch tarifvertragliche Regelungen und ggfls. auch einzelvertragliche Bestimmungen Der Kündigungsschutz umfasst Regelungen die
für den Ausspruch einer Kündigungen bestimmte Formen (Schriftform gem. § 623 BGB ) oder Fristen (zwei Wochen nach Kenntnis des Vertragsverstosses die fristlose Kündigung gem. § 626 Abs. 2 BGB ) verlangen;
vom Ausspruch der Kündigung bis zur des Arbeitsverhältnisses die Einhaltung von Mindestfristen vorsehen (vgl. Kündigungsfristen im Arbeitsrecht )
die grundsätzlich freie Kündigungsmöglichkeit für den dadurch einschränken dass nur bestimmte Gründe eine Kündigung rechtfertigen können (hier vor durch die Regelungen des Kündigungsschutzgesetzes [1]);
in Betrieben mit Betriebsrat (im öffentlichen Personalrat im kirchlichen Bereich: Mitarbeitervertretung) die Kündigung einer ordnungsgemäßen Beteiligung des Betriebsrats vor Ausspruch einer Kündigung abhängig machen § 102 BetrVG [2]);
die eine Kündigung bestimmter Personen oder mit bestimmten Funktionen generell verbieten oder von Genehmigung einer staatlichen Behörde oder der Zustimmung Betriebsrats abhängig machen (sogenannter " Sonderkündigungsschutz ")