Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenMittwoch, 3. September 2014 

KZ Theresienstadt


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.
Das Konzentrationslager Theresienstadt entstand ab 1940 aus einem Gestapo -Gefängnis das in einer aus österreichischer Zeit Festungsanlage untergebracht war. Das KZ Theresienstadt lag östlich der Stadt Terezín in Nordböhmen Tschechien .

Die Ende des 18. Jahrhunderts erbaute Festungsanlage gliedert sich in zwei die ursprüngliche Garnisonsstadt und die Kleine Festung die eine Art Festung in der darstellte. Die Garnisonsstadt hat sich zu der bestehenden Stadt Terezín entwickelt in den Anlagen Kleinen Festung besteht heute eine Gedenkstätte.

Inhaltsverzeichnis

Kleine Festung

Der militärisch bedeutsamere Teil der Festungsanlage die sogenannte Kleine Festung die fast von Anfang an als verwendet wurde. Neben zahlreichen Militärgefangenen inhaftierte die in der kleinen Festung auch viele politische unter anderem den griechischen Freiheitskämpfer Alexandros Ypsilanti und tschechische Aufständische von 1848 oder auch Attentäter von Sarajevo die mit der Ermordung des österreichischen Franz Ferdinand d'Este den ersten Weltkrieg auslösten.

Während der Okkupation Böhmens und Mährens durch Nazi-Deutschland wurde im Juni 1940 auf Befehl von Reinhard Heydrich dem Stellvertretenden Reichsprotektor von Böhmen und Mähren in der kleinen Festung ein Gestapo -Gefängnis eingerichtet.

Das Gefängnis wurde von der Gestapo-Dienststelle Prag verwaltet und von dort mit Inhaftierten später kamen Gefangene aus ganz Böhmen und 1944 auch aus Mähren in das Polizeigefängnis

Zu Anfang gab es nur männliche erst nach dem erfolgreichen Attentat auf Reinhard wurde im Juni 1942 eine Frauenabteilung eingerichtet. Zu den bestehenden Gefängnishöfen kam 1943 ein vierter hinzu der männliche Häftlinge bestimmt war.

Kommandant des Gestapo-Gefängnisses war seit dessen SS-Hauptsturmführer Heinrich Jöckel der die 1. Kompanie SS-Wachbattaillons Böhmen und Mähren kommandierte.

Zwischen 1940 und 1945 wurden von verschiedenen Dienststellen der Gestapo rund 27.000 Männer 5.000 Frauen an das Gefängnis Theresienstadt überstellt Tschechen zumeist Wiederständler gegen das Nazi-Regime.

Garnisonsstadt

Im Herbst 1941 begann man Pläne umzusetzen nach denen dem Gebiet der Garnisonsstadt ein Ghetto eingerichtet werden sollte. In das geplante Theresienstadt sollten vor allem tschechoslowakische Juden deportiert und ältere und prominente Häftlinge aus Westeuropa.

Die ursprüngliche tschechische Bevölkerung wurde vertrieben schon im November 1941 wurden die ersten tschechischen Juden aus ins Ghetto verbracht. Die Zahl der hierhin Juden wuchs rasch an und schon im 1942 sind mehr als 28.000 Juden aus Protektorat Böhmen und Mähren ins Ghetto des Theresienstadt deportiert worden.

Das Ghetto war weniger als Wohnstätte als als Durchganglager für die Vernichtung in KZs des Ostens wie Auschwitz und andere.

Lebensbedingungen

Die Lebensbedingungen in Theresienstadt waren extrem. der gleichen Fläche auf der vormals 7.000 Einwohner lebten fristeten nun über 50.000 Juden Dasein. Lebensmittel waren knapp und 16.000 Menschen Auch zwei Geschwister der Großmutter des amerikanischen John Kerry kamen so ums Leben.

Von den 15000 Kindern die im der Jahre in Theresienstadt waren überlebten nur bis 1100 das Kriegsende. Viele starben schon oder Monate später in den Vernichtungslagern.

Etwa 500 Juden aus Dänemark wurden 1943 nach Theresienstadt deportiert. Die meisten dänischen emigrierten nach Schweden bevor die Nazis Dänemark und wurden dabei von der dänischen Bevölkerung unterstützt. Aber selbst im Ghetto ließen die ihre Landsleute nicht im Stich. Die Dänen durch das Rote Kreuz Besuche von Delegationen im Ghetto. Dies selten die meisten Regierungen in Europa setzten nicht für ihre jüdische Bevölkerung ein.

Der Besuch des Roten Kreuzes wurde Das Konzentrationslager sollte als 'jüdische Mustersiedlung' zeigen gut die Lebensumstände für die Ghetto-Bewohner sind. wurde Theresienstadt zuvor 'hergerichtet'. Um den Eindruck Überbevölkerung zu nehmen wurden die Transporte nach verstärkt Cafes wurden eingerichtet und eine Kinderoper des tschechischen Komponisten Hans Krása aufgeführt.

Das Schauspiel das für die Rot-Kreuz-Delegation wurde war so erfolgreich daß daraufhin auch ein Propagandafilm über Theresienstadt produziert wurde. Die zu dem Film Der Führer schenkt den Juden eine Stadt begannen am 26. Februar 1944 unter der Leitung von Kurt Gerron (Kabarettist und Schauspieler der mit Marlene Dietrich in dem Film Der blaue Engel ) auftrat. In dem Film sollte gezeigt wie gut es den Juden unter den des Dritten Reiches ging. Nach den Dreharbeiten die meisten Schauspieler und auch der Filmemacher nach Auschwitz deportiert. Gerron und seinen Frau in den Gaskammer am 28. Oktober 1944 ermordet. Der Film war zu dieser noch gar nicht fertig aber er wurde fertiggestellt nur Segmente sind erhalten geblieben.

Etwa 144.000 Juden wurden insgesamt nach deportiert. Ein Viertel davon (33.000) starben dort allem wegen der entsetzlichen Lebensumstände. Etwa 88.000 wurden nach Auschwitz und in andere Vernichtungslager deportiert. Am des Krieges gab es nurmehr 19.000 Überlebende. 3. Mai 1945 wurde das Lager dem Roten Kreuz Am 8. Mai 1945 wurde Terezín von der Roten Armee befreit.

Nach dem Krieg wurde Theresienstadt in benannt. Heute leben 3.000 Menschen in Terezín.

Bekannte Gefangene

Täter

  • Reinhard Heydrich
  • Heinrich Jöckel SS-Hauptsturmführer
  • Amin al-Husayni Arabischer Nationalist siehe en.wiki
  • Anton Malloth KZ Aufseher

Siehe auch: Liste der Konzentrationslager Holocaust

Literatur


Filme

Weblinks



Bücher zum Thema KZ Theresienstadt

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/KZ_Theresienstadt.html">KZ Theresienstadt </a>