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Der Verlauf des Kaiserkanals
Der Kaiserkanal (auch Großer Kanal genannt; 京杭大运河 Da ist die längste von Menschen geschaffene Wasserstraße der Welt. Mit einer Länge von als 1.800 km und einer Breite von zu 40 m verband er den Norden Chinas ( Peking ) mit dem fruchtbaren Mündungsgebiet des Jangtsekiang ( Hangzhou ). Er gilt als das Meisterwerk der Wasserbaukunst im alten China.
Einzelne Teile des Kanals entstanden schon mehr als 2.500 Jahren (Ende der Frühlings- Herbstperiode). Im frühen 7. Jhdt. n.Chr. wurde dem Sui -Kaiser Yangdi der Ausbau eines durchgehenden Kanals den Getreideanbaugebieten im Jangtsekiang-Mündungsgebiet zur damaligen Metropolregion Luoyang am Gelben Fluss betrieben. Neben der Funktion als Versorgungs- Handelsweg kam dem Kanal auch eine besondere strategische Bedeutung für Truppen- und Nachschubtransporte zu. großer Teil des in den Norden verschifften war sog. Tributreis .
Kaiserkanal bei Suzhou
Als im 13. Jhdt. die Yuan-Dynastie ihre neue Hauptstadt Dadu im Gebiet des heutigen Peking gründete der Kaiserkanal bis dorthin verlängert und teilweise trassiert.
Für mehr als 600 Jahre war Kanal für Peking die wichtigste Versorgungsader mit (v.a. Reis) aber auch mit Seide und Handelsgütern. Der größte Teil des für den der Verbotenen Stadt benötigten Holzes wurde auf dem Kanal
Nachdem im Jahre 1855 der Gelbe Fluss seinen Lauf nach Süden verlegt hatte der Kanal nicht mehr durchgehend schiffbar und dadurch an Bedeutung.
Kaiserkanal in der Provinz Shandong zwischen 1877 1881; M = 1:120.000
Die Abschaffung des Naturalsteuersystems im Jahre 1901 hatte einen deutlichen des Transportvolumens und einen weiteren Bedeutungsverlust zur
Nach der Gründung der Volksrepublik China im Jahre 1949 setzte man den Kaiserkanal teilweise wieder so dass er heute als regionaler Schiffahrtsweg auch als Bewässerungskanal genutzt werden kann. Aufgrund saisonalen Wassermangels im Norden Chinas und der eingeschränkten Schiffbarkeit spielt er allerdings keine überregionale mehr.