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Kaiserslautern


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Wappen Karte
Basisdaten
Bundesland : Rheinland-Pfalz
ehem. Regierungsbezirk : Rheinhessen-Pfalz
Kreis : Kreisfreie Stadt
Fläche : 139 72 km²
Einwohner : 99.469 (31.12.2002)
Bevölkerungsdichte : 712 Einwohner/km²
Höhe : 245 m ü. NN
Postleitzahl : 67601-67663
Vorwahlen : 0631
Geografische Lage : 49° 27' n. Br.
7° 45' ö. L.
KFZ-Kennzeichen : KL
Amtliche Gemeindekennzahl : 07 3 12 000
Gliederung des
Stadtgebiets:
18 Ortsbezirke mit 22 Stadtteilen
Adresse der
Stadtverwaltung:
Stadtverwaltung Kaiserslautern
Willy-Brandt-Platz 1
67653 Kaiserslautern
Telefon 0631/365-0
Webseite: www.kaiserslautern.de
E-Mail-Adresse: stadt@kaiserslautern.de
Politik
Oberbürgermeister : Bernhard J. Deubig ( CDU )
Regierende Partei : CDU

Kaiserslautern die Barbarossa-Stadt die von den US-Mitbürgern auch K-Town genannt wird ist eine Industrie- und am nördlichen Rand des Pfälzer Waldes im Süden des Bundeslandes Rheinland-Pfalz . Sie hat den Status einer kreisfreien Stadt und ist Sitz des gleichnamigen Landkreises Kaiserslautern . Bekannt ist Kaiserslautern unter anderem durch Fußballclub 1. FC Kaiserslautern . Kaiserslautern hat etwa 100.000 Einwohner und damit zusammen mit Trier nach Mainz Ludwigshafen am Rhein und Koblenz an vierter bzw. fünfter Stelle unter Großstädten des Landes. Hinzu kommen noch etwa US-Amerikaner (Soldaten und ihre Familienangehörigen) die in und am Stützpunkt Ramstein Dienst tun und in Stadt und wohnen. Nächst größere Städte sind Ludwigshafen am Rhein ca. 70 km östlich und Saarbrücken ca. 70 km westlich.

Kaiserslautern bildet eines der 5 Oberzentren des Landes Rheinland-Pfalz.

Die Einwohnerzahl der Stadt Kaiserslautern überschritt 1969 die Grenze von 100.000 wodurch sie Großstadt wurde.

Inhaltsverzeichnis
1 Geographie
2 Wappen
3 Geschichte
4 Religionen
5 Politik
6 Wirtschaft
7 Universitäten und Fachhochschulen
8 Forschungseinrichtungen
9 Städtepartnerschaften
10 Stadtgliederung
11 Entwicklung des Stadtgebiets
12 Kultur und Sehenswürdigkeiten
13 Persönlichkeiten
14 Sonstiges
15 Weblinks

Nachbargemeinden

im Uhrzeigersinn beginnend im Norden; alle Gemeinden außer Lambrecht (Pfalz) das zum Landkreis Bad gehört - liegen im Landkreis Kaiserslautern

Otterbach Otterberg Mehlingen Enkenbach-Alsenborn Fischbach bei Kaiserslautern Hochspeyer Waldleiningen Lambrecht Trippstadt Stelzenberg Krickenbach Queidersbach Bann Kindsbach Landstuhl Ramstein-Miesenbach Weilerbach Rodenbach (Pfalz) Katzweiler

Geographie

Kaiserslautern liegt im sog. Kaiserslauterer Becken Westrand der Haardt (östl. Teil des Pfälzerwaldes ). Das Becken wird umrahmt im Süden Osten von bewaldeten Höhen (Humberg Kahlenberg) und Norden vom Rothenberg und dehnt sich im in die Westpfälzische Moorniederung mit dem sog. Bruch aus welches im Süden von der Höhe begrenzt wird.

Wappen

Beschreibung :
In Rot ein silberner Pfahl belegt einem steigenden blauen Fisch (Karpfen). Die Stadtfarben Rot-Weiß.
Bedeutung :
Der Pfahl ist bereits seit 1266 und stellt den Fluss Lauter dar welche Stadt den Namen gab. Ab 1373 ist Fisch als Wappenfigur belegt. Die Form beider sowie die Wappenfarben wechselten im Laufe der mehrmals. Doch sind die Stadtfarben Rot und seit 1545 nachweisbar. In seiner heutigen Form das Wappen am 3. August 1842 von Ludwig I. von Bayern genehmigt. In früheren hatte das Siegel auch noch andere Symbole eine Zinnenmauer mit als Kirchtürme gedeuteten Gebäuden.

Geschichte


Blick vom Rathaus

Religionen

Kaiserslautern als Teil der Pfalz wurde sehr früh von der Reformation erfasst. Die Stadt war damit über Jahrhunderte eine vorwiegend evangelische Stadt wobei das Bekenntnis vorherrschte. Im 17. Jahrhundert scheiterten mehrere der Rekatholisierung doch gelang es den Katholiken dem 18. Jahrhundert wieder Bedeutung in der zu erlangen. Mit der gesamten Pfalz fiel 1815 auch Kaiserslautern im Zuge der territorialen durch den Wiener Kongress an Bayern. Damit kam es zu paradoxen Situation dass der katholische bayerische König I. Josef Haupt der evangelischen Kirche wurde und zwar sowohl der lutherischen als auch reformierten Konfession . Auf sanften Druck aus München vereinigten 1818 die lutherischen und reformierten Gemeinden zu einer einheitlichen unierten Kirche die den Namen "Vereinigte Protestantisch-Evangelisch-Christliche der Pfalz" trug dem Vorläufer der heutigen Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) . Die Abstimmung über die Vereinigung wurde den Haushaltsvorständen abgehalten. Im August 1818 wurde Kaiserslautern auf einer Generalsynode die Vereinigung beschlossen mit einem Zug von der (lutherischen) "Kleinen (der heutigen Unionskirche) zur (reformierten) Stiftskirche gefeiert. wurde danach Sitz eines Dekanats. Zum Kirchenbezirk ( www.kirche-in-kl.de ) gehören heute alle protestantischen Kirchengemeinden innerhalb Stadtgebiets (mit Ausnahme der Gemeinden in den Siegelbach Erfenbach und Mölschbach die dem Kirchenbezirk Otterbach zugehören) sowie Kirchengemeinden Hochspeyer (einige Kilometer östlich von Kaiserslautern) die Kirchengemeinde Schopp-Linden einige Kilometer südlich von Die in der Stadt gelegenen Gemeinden des haben sich in der "Protestantischen Gesamtkirchengemeinde" zusammengeschlossen deren Trägerschaft sich die diakonischen Einrichtungen wie befinden.
Die römisch-katholischen Bewohner gehörten anfangs zum Bistum Worms. dessen Auflösung 1801 gehörten sie zum Bistum Mainz und seit 1817 zum Bistum Speyer . Heute gehören die Pfarrgemeinden der Stadt "Pfarrverband Kaiserslautern".
Die sonstigen christlichen Gemeinden sind zumeist einer Freikirche . Hierzu gehören zum Beispiel die Selbständige Gemeinde "St. Michaelis" die Altkatholische Gemeinde die die Neuapostolische Gemeinde die Evangelisch-Methodistische Gemeinde sowie Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden.
In Kaiserslautern existierte bis 1938 auch eine jüdische Gemeinde. Die 1886 gebaute Synagoge am heutigen Synagogenplatz wurde im Frühjahr 1938 von der Stadt erworben und im 1938 also lange vor der so genannten Reichskristallnacht aus "stadtplanerischen Gründen" gesprengt. Heute leben Kaiserslautern nur noch wenige Juden .
Ferner gibt es in Kaiserslautern auch Muslimische Gemeinde .

Politik

An der Spitze der Stadt Kaiserslautern über die Jahrhunderte der Schultheiß als oberster und Verwaltungsbeamter der Stadt. Später gab es Bürgermeister der anfangs ehrenamtlich tätig war. Ab war er hauptamtlich tätig und ab 1913 er den Titel Oberbürgermeister.

Die Stadtoberhäupter seit 1800:


Wirtschaft

Verkehr

Durch das Stadtgebiet führt in West-Ost-Richtung Bundesautobahn A 6 Saarbrücken-Mannheim. Ferner beginnt hier A 63 in Richtung Mainz. Folgende Bundesstraßen führen durch das Stadtgebiet: von Süden Norden die B 270 in West-Ost-Richtung die 37 und in Richtung Nordwesten die B

Den öffentlichen Personennahverkehr versorgen mehrere Buslinien Technischen Werke Kaiserslautern sowie anderer Verkehrsunternehmen. Alle Verkehrsmittel sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds (WVV) zu benutzen. Ab dem Hauptbahnhof auf der Bahnstrecke nach Osten auch der im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) genutzt werden.

Bekannte in Kaiserslautern ansässige Firmen

  • Opel AG
  • Keiper Recaro
  • Pfaff AG
  • Guss und Armaturenwerk Kaiserslautern

Medien

Die Stadt hat ein Studio des Südwestrundfunks (SWR) und des privaten RPR . Einige Bürger der Stadt stellen im Offenen Kanal Kaiserslautern (OKK) ein Fernsehprogramm zusammen. Als Tageszeitung eine Regional- bzw. Lokalausgabe der "Rheinpfalz" (Sitz Hauptredaktion ist Ludwigshafen) als Wochenzeitung das "Wochenblatt

Soziale Dienste und Ämter

  • Caritas : Unterhält in Kaiserslautern mehrere Pflegeheime und Dekanatszentrum
  • Polizei : Unterhält in Kaiserslautern mehrere Inspektionen und Präsidium Westpfalz
  • Feuerwehr : Berufsfeuerwehr mit 100 Angestellten; Freiwillige Feuerwehr 250 Angestellten in 4 Innenstadtzügen und 7
  • Kliniken: Westpfalzklinikum Lutrinaklinikum

Universitäten und Fachhochschulen

  • Technische Universität Kaiserslautern gegründet 1970 als Teil der Universität 1975 verselbständigt als Universität Kaiserslautern
  • Fachhochschule Kaiserslautern gegründet 1971 durch Vereinigung mehrere Bildungseinrichtungen z.T. schon im 19. Jahrhundert gegründet worden u.a. Staatliche Ingenieurschule für Bauwesen Staatliche Ingenieurschule Maschinenwesen Staatliche Ingenieurschule für Textiltechnik

Forschungseinrichtungen

  • DFKI : Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz
  • Fraunhofer IESE : Fraunhofer Institut Experiemtelles Software Engineering
  • Fraunhofer ITWM : Fraunhofer Institut Techno- und Wirtschaftsmathematik

Städtepartnerschaften

Kaiserslautern unterhält eine Vielzahl von Städtepartnerschaften und -freundschaften. Die erste Partnerschaft entstand 1961 .

Stadtgliederung

Das Stadtgebiet von Kaiserslautern ist gemäß 9 der Hauptsatzung der Stadt Kaiserslautern in 18 Ortsbezirke gegliedert. In jedem Ortsbezirk gibt es Ortsbeirat und einen Ortsvorsteher. Die Ortsbeiräte sind wichtigen den Ortsbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören. endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt dann dem Gemeinderat der Gesamtstadt Kaiserslautern. Allerdings haben Ortsbeiräte auch einige Maßnahmen bei denen sie eigener Zuständigkeit allein entscheiden können.

Die Ortsbezirke sind zum Teil in Stadtteile untergliedert. Diese Einteilung dient jedoch lediglich Zwecken.

Die Ortsbezirke mit ihrer amtlichen Nummer deren zugehörige Stadtteile:

  • 01 Innenstadt Ost
  • 02 Innenstadt Südwest
  • 03 Innenstadt West/Kotten
  • 04 Innenstadt Nord/Kaiserberg
    • Engelshof
  • 05 Grübentälchen/Volkspark
    • Grübentälchen
    • Eselsfürth
  • 06 Betzenberg
  • 07 Lämmchesberg/Universitätswohnstadt
    • Lämmchesberg
  • 08 Bännjer-Rück/Karl-Pfaff-Siedlung
    • Bännjer-Rück
  • 09 Kaiserslautern-West
    • Am Belzappel
    • Bahnheim
    • Fischerrück
    • Vogelweh
  • 10 Erzhütten/Wiesenthalerhof
    • Erzhütten
    • Wiesenthalerhof
  • 11 Einsiedlerhof
  • 12 Morlautern
    • Waldhof
  • 13 Erlenbach
    • Gersweilerhof
  • 14 Mölschbach
  • 15 Dansenberg
  • 16 Hohenecken
    • Espensteig
  • 17 Siegelbach
  • 18 Erfenbach
    • Lampertsmühle
    • Stockborn (heute nicht mehr abgrenzbar)

Entwicklung des Stadtgebiets

Eingemeindungen

Ehemals selbständige Gemeinden und Gemarkungen die die Stadt Kaiserslautern eingegliedert wurden.

Jahr Orte Zuwachs in ha
1932 Einsiedlerhof ?
14.02.1969 Dansenberg ?
14.02.1969 Erlenbach ?
14.02.1969 Hohenecken ?
14.02.1969 Mölschbach ?
14.02.1969 Morlautern ?
14.02.1969 Siegelbach ?
10.04.1969 Erfenbach mit dem 1937 eingemeindeten Stockborn ?

Einwohnerentwicklung

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter der Stadtverwaltung selbst.

Jahr Einwohnerzahlen
1611 2.120
1683 940
1776 2.156
1827 6.294
1871 17.896
1875 22.668
1890 37.047
1900 48.306
1910 54.659
16. Juni 1925 ¹ 59.336
16. Juni 1933 ¹ 62.619
17. Mai 1939 ¹ 70.713
13. September 1950 ¹ 62.761
6. Juni 1961 ¹ 86.300
27. Mai 1970 ¹ 102.553
30. Juni 1975 101.400
30. Juni 1980 98.800
30. Juni 1985 97.700
27. Mai 1987 ¹ 97.323
30. Juni 1997 101.500
¹ Volkszählungsergebnis

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Theater/Kino/Vergleichbares

  • Pfalztheater: Mehrsparten-Theater für Oper Operette Musical Ballett Schauspiel
  • UCI/Central Filmpalast
  • Union-Kino: Spielfilm- und Programmkino
  • Fruchthalle: zahlreiche Veranstaltungen
  • Pfalzarena: geplante Mehrzweckhalle

Museen

  • Pfalzgalerie (Werke des 19. und 20. Jahrhunderts)
  • Wadgasserhof/Theodor-Zink-Museum (Stadt- und Regionalgeschichte)

Bauwerke

  • Barbarossaburg mit Casimirsaal
  • Fruchthalle
  • Hohenecker Burg
  • Rathaus - das zweithöchste der Bundesrepublik Wahrzeichen der Stadt)
  • Stiftskirche (evang.) (altes Wahrzeichen der Stadt)
  • St. Martins-Kirche

Sonstige Sehenswürdigkeiten

  • Fritz Walter-Stadion auf dem Betzenberg
  • Grenzüberschreitendes Biosphärenreservat Pfälzerwald -Nordvogesen
  • Kammgarn-Spinnerei (Landesgartenschaugelände)
  • Japanischer Garten Kaiserslautern
  • Tierpark
  • die Waschmühle das Freibad mit der größten Wasserfläche

Persönlichkeiten

Ehrenbürger

In der Reihenfolge der Verleihung des

  • 1847 : Freiherr Carl von Gienanth (1818 -
  • 1870 : Friedrich Kolb (1808-1884) Landtagsabgeordneter und Journalist
  • 1890 : Paul von Braun (1820 - 1892)
  • 1902 : Gustav Schmitt (1832 - 1905) Bezirksamtmann Regierungsrat
  • 1924 : Lina Pfaff (1854 - 1929) Kommerzienrätin
  • 1925 : Julius Gravius (1845 - 1929) Industrieller
  • 1964 : Eugen Hertel (1893 - 1973) Landtagsabgeordneter
  • 1985 : Fritz Walter (1920-2002) Fußballspieler

Söhne und Töchter der Stadt

Die folgende Übersicht enthält bedeutende in geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Kaiserslautern oder nicht ist dabei unerheblich. Die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

  • 1813 26. Juni Ludwig Schandein † 25. Oktober 1893 Speyer Volkskundler und Mundartdichter
  • 1823 1. Februar Georg Michael Pfaff † 30. Oktober in Kaiserslautern Firmengründer (Pfaff-Nähmaschinen)
  • 1884 29. Juli Dr. Fritz Neumayer † 12. April 1973 in München für Wohnungsbau (1952-1953) Bundesjustizminister (1953-1956)
  • 1886 6. Dezember Ludwig Waldschmidt † 1. Januar 1957 Kaiserslautern Maler und Graphiker
  • 1920 31. Oktober Fritz Walter † 2002 Fußballspieler
  • 1960 6. Mai Markus Wendorf Schlagersänger ("In Catania blühn schon die Rosen")

Sonstiges

Regelmäßige Veranstaltungen

  • November/Dezember: Weihnachtsmarkt

Weblinks


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