Kaiserslautern die Barbarossa-Stadt die von den US-Mitbürgern auch K-Town genannt wird ist eine Industrie- und am nördlichen Rand des Pfälzer Waldes im Süden des Bundeslandes Rheinland-Pfalz . Sie hat den Status einer kreisfreien Stadt und ist Sitz des gleichnamigen Landkreises Kaiserslautern . Bekannt ist Kaiserslautern unter anderem durch Fußballclub 1. FC Kaiserslautern . Kaiserslautern hat etwa 100.000 Einwohner und damit zusammen mit Trier nach Mainz Ludwigshafen am Rhein und Koblenz an vierter bzw. fünfter Stelle unter Großstädten des Landes. Hinzu kommen noch etwa US-Amerikaner (Soldaten und ihre Familienangehörigen) die in und am Stützpunkt Ramstein Dienst tun und in Stadt und wohnen. Nächst größere Städte sind Ludwigshafen am Rhein ca. 70 km östlich und Saarbrücken ca. 70 km westlich.
Kaiserslautern bildet eines der 5 Oberzentren des Landes Rheinland-Pfalz.
Die Einwohnerzahl der Stadt Kaiserslautern überschritt 1969 die Grenze von 100.000 wodurch sie Großstadt wurde.
Kaiserslautern liegt im sog. Kaiserslauterer Becken Westrand der Haardt (östl. Teil des Pfälzerwaldes ). Das Becken wird umrahmt im Süden Osten von bewaldeten Höhen (Humberg Kahlenberg) und Norden vom Rothenberg und dehnt sich im in die Westpfälzische Moorniederung mit dem sog. Bruch aus welches im Süden von der Höhe begrenzt wird.
Beschreibung : In Rot ein silberner Pfahl belegt einem steigenden blauen Fisch (Karpfen). Die Stadtfarben Rot-Weiß. Bedeutung : Der Pfahl ist bereits seit 1266 und stellt den Fluss Lauter dar welche Stadt den Namen gab. Ab 1373 ist Fisch als Wappenfigur belegt. Die Form beider sowie die Wappenfarben wechselten im Laufe der mehrmals. Doch sind die Stadtfarben Rot und seit 1545 nachweisbar. In seiner heutigen Form das Wappen am 3. August 1842 von Ludwig I. von Bayern genehmigt. In früheren hatte das Siegel auch noch andere Symbole eine Zinnenmauer mit als Kirchtürme gedeuteten Gebäuden.
Kaiserslautern als Teil der Pfalz wurde sehr früh von der Reformation erfasst. Die Stadt war damit über Jahrhunderte eine vorwiegend evangelische Stadt wobei das Bekenntnis vorherrschte. Im 17. Jahrhundert scheiterten mehrere der Rekatholisierung doch gelang es den Katholiken dem 18. Jahrhundert wieder Bedeutung in der zu erlangen. Mit der gesamten Pfalz fiel 1815 auch Kaiserslautern im Zuge der territorialen durch den Wiener Kongress an Bayern. Damit kam es zu paradoxen Situation dass der katholische bayerische König I. Josef Haupt der evangelischen Kirche wurde und zwar sowohl der lutherischen als auch reformierten Konfession . Auf sanften Druck aus München vereinigten 1818 die lutherischen und reformierten Gemeinden zu einer einheitlichen unierten Kirche die den Namen "Vereinigte Protestantisch-Evangelisch-Christliche der Pfalz" trug dem Vorläufer der heutigen Evangelischen Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche) . Die Abstimmung über die Vereinigung wurde den Haushaltsvorständen abgehalten. Im August 1818 wurde Kaiserslautern auf einer Generalsynode die Vereinigung beschlossen mit einem Zug von der (lutherischen) "Kleinen (der heutigen Unionskirche) zur (reformierten) Stiftskirche gefeiert. wurde danach Sitz eines Dekanats. Zum Kirchenbezirk ( www.kirche-in-kl.de ) gehören heute alle protestantischen Kirchengemeinden innerhalb Stadtgebiets (mit Ausnahme der Gemeinden in den Siegelbach Erfenbach und Mölschbach die dem Kirchenbezirk Otterbach zugehören) sowie Kirchengemeinden Hochspeyer (einige Kilometer östlich von Kaiserslautern) die Kirchengemeinde Schopp-Linden einige Kilometer südlich von Die in der Stadt gelegenen Gemeinden des haben sich in der "Protestantischen Gesamtkirchengemeinde" zusammengeschlossen deren Trägerschaft sich die diakonischen Einrichtungen wie befinden. Die römisch-katholischen Bewohner gehörten anfangs zum Bistum Worms. dessen Auflösung 1801 gehörten sie zum Bistum Mainz und seit 1817 zum Bistum Speyer . Heute gehören die Pfarrgemeinden der Stadt "Pfarrverband Kaiserslautern". Die sonstigen christlichen Gemeinden sind zumeist einer Freikirche . Hierzu gehören zum Beispiel die Selbständige Gemeinde "St. Michaelis" die Altkatholische Gemeinde die die Neuapostolische Gemeinde die Evangelisch-Methodistische Gemeinde sowie Evangelisch-Freikirchliche Gemeinden. In Kaiserslautern existierte bis 1938 auch eine jüdische Gemeinde. Die 1886 gebaute Synagoge am heutigen Synagogenplatz wurde im Frühjahr 1938 von der Stadt erworben und im 1938 also lange vor der so genannten Reichskristallnacht aus "stadtplanerischen Gründen" gesprengt. Heute leben Kaiserslautern nur noch wenige Juden . Ferner gibt es in Kaiserslautern auch Muslimische Gemeinde .
An der Spitze der Stadt Kaiserslautern über die Jahrhunderte der Schultheiß als oberster und Verwaltungsbeamter der Stadt. Später gab es Bürgermeister der anfangs ehrenamtlich tätig war. Ab war er hauptamtlich tätig und ab 1913 er den Titel Oberbürgermeister.
Durch das Stadtgebiet führt in West-Ost-Richtung Bundesautobahn A 6 Saarbrücken-Mannheim. Ferner beginnt hier A 63 in Richtung Mainz. Folgende Bundesstraßen führen durch das Stadtgebiet: von Süden Norden die B 270 in West-Ost-Richtung die 37 und in Richtung Nordwesten die B
Den öffentlichen Personennahverkehr versorgen mehrere Buslinien Technischen Werke Kaiserslautern sowie anderer Verkehrsunternehmen. Alle Verkehrsmittel sind zu einheitlichen Preisen innerhalb des Verkehrsverbunds (WVV) zu benutzen. Ab dem Hauptbahnhof auf der Bahnstrecke nach Osten auch der im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) genutzt werden.
Die Stadt hat ein Studio des Südwestrundfunks (SWR) und des privaten RPR . Einige Bürger der Stadt stellen im Offenen Kanal Kaiserslautern (OKK) ein Fernsehprogramm zusammen. Als Tageszeitung eine Regional- bzw. Lokalausgabe der "Rheinpfalz" (Sitz Hauptredaktion ist Ludwigshafen) als Wochenzeitung das "Wochenblatt
Fachhochschule Kaiserslautern gegründet 1971 durch Vereinigung mehrere Bildungseinrichtungen z.T. schon im 19. Jahrhundert gegründet worden u.a. Staatliche Ingenieurschule für Bauwesen Staatliche Ingenieurschule Maschinenwesen Staatliche Ingenieurschule für Textiltechnik
Das Stadtgebiet von Kaiserslautern ist gemäß 9 der Hauptsatzung der Stadt Kaiserslautern in 18 Ortsbezirke gegliedert. In jedem Ortsbezirk gibt es Ortsbeirat und einen Ortsvorsteher. Die Ortsbeiräte sind wichtigen den Ortsbezirk betreffenden Angelegenheiten zu hören. endgültige Entscheidung über eine Maßnahme obliegt dann dem Gemeinderat der Gesamtstadt Kaiserslautern. Allerdings haben Ortsbeiräte auch einige Maßnahmen bei denen sie eigener Zuständigkeit allein entscheiden können.
Die Ortsbezirke sind zum Teil in Stadtteile untergliedert. Diese Einteilung dient jedoch lediglich Zwecken.
Die Ortsbezirke mit ihrer amtlichen Nummer deren zugehörige Stadtteile:
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Volkszählungsergebnisse oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter der Stadtverwaltung selbst.
Die folgende Übersicht enthält bedeutende in geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr. die Personen ihren späteren Wirkungskreis in Kaiserslautern oder nicht ist dabei unerheblich. Die Liste keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
1813 26. Juni Ludwig Schandein † 25. Oktober 1893 Speyer Volkskundler und Mundartdichter
1823 1. Februar Georg Michael Pfaff † 30. Oktober in Kaiserslautern Firmengründer (Pfaff-Nähmaschinen)