Studium, Ausbildung und Beruf

web uni-protokolle.de
 powered by
NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDienstag, 21. Mai 2013 

Kaliumcarbonat


Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier.

Strukturformel
Allgemeines
Name Kaliumcarbonat
Summenformel K 2 CO 3
Andere Namen Pottasche
Kurzbeschreibung weißes kristallines Pulver
CAS-Nummer xx
Sicherheitshinweise
GEFAHRENSYMBOLE UND -BEZEICHNUNGEN
R- und S-Sätze R: 22 - 37/38 S: 22-28
Handhabung Schutzmaßnahmen: Handschuhe Atemschutz o.ä.
Lagerung Temperaturbereich Belüftet trocken o.ä.
MAK Maximale Arbeitsplatzkonzentration ml/m 3
LD 50 (Ratte) x mg/kg
LD 50 (Kaninchen) x mg/kg
Physikalische Eigenschaften
Aggregatzustand fest
Farbe weiß
Dichte 2 29 g/cm³
Molmasse 138 20 g/ mol
Schmelzpunkt 891° C
Siedepunkt x °C
Dampfdruck x °C
Weitere Eigenschaften
Löslichkeit ca . 1 kg/l Wasser(bei 20° C)
Sehr gut löslich in H 2 O
Schlecht löslich in Lösungsmittel
Unlöslich in Ethanol
Kristall
Kristallstruktur Gittertyp angeben
Thermodynamik
Δ f H 0 g in kJ / mol
Δ f H 0 l in kJ / mol
Δ f H 0 s in kJ / mol
S 0 g 1 bar in J/mol·K
S 0 l 1 bar in J/mol·K
S 0 s in J/mol·K
Analytik
Klassische Verfahren Kurzbeschreibung Nachweisreaktionen (auch der einzelnen Ionen!)
SI -Einheiten wurden wo möglich verwendet. Wenn nicht vermerkt wurden Normbedingungen benutzt.
Kaliumcarbonat (Pottasche) K 2 CO 3 das Kaliumsalz der Kohlensäure bildet ein weißes hygroskopisches Pulver mit einer Schmelztemperatur von 894°C und einer Dichte von 2 43 g/cm 3 . Der Name Pottasche kommt von der Methode der Anreicherung von Kaliumcarbonat aus Holzasche Lösung der Salze durch Auswaschung mit Wasser anschließendem Eindampfen in Töpfen (Pötten). Der traditionelle stand auch Pate für den englischen Namen Kalium: potassium .

Inhaltsverzeichnis

Verhalten

In Wasser ist es sehr leicht und gut Durch Hydrolyse reagiert die Lösung wegen der Bildung Kaliumhydroxid alkalisch: K 2 CO 3 + H 2 O -> KHCO 3 + KOH.
  
Mit Säuren entstehen unter Kohlendioxidentwicklung die entsprechenden Kaliumsalze. Bei Raumtemperatur kristallisiert als Dihydrat aus der wässrigen Lösung.

Vorkommen

  • in einigen Binnengewässern (Totem Meer)
  • in einigen kleineren Lagerstätten

Gewinnung

Kaliumcarbonat lässt sich nicht wie Natriumcarbonat nach dem Ammoniak-Soda-Verfahren gewinnen da das Kaliumhydrogencarbonat zu gut löslich ist.
  • Carbonisierung von Kalilauge:
    <math>\mathrm{2KOH + CO_2 \rightarrow K_2CO_3 + H_2O}</math>

    Als CO 2 -Quelle nutzt man überwiegend Verbrennungsgase.

  • Reaktion von Kalkmilch ( Calciumhydroxid -Lösung) mit Kaliumsulfat und Kohlenmonoxid bei 30 bar (Formiatverfahren). Das abgetrennte wird anschließend oxidativ calciniert:

    <math>\mathrm{1.)\qquad K_2SO_4 +Ca(OH)_2 + 2CO \leftrightarrow CaSO_4 }</math>

    <math>\mathrm{2.)\qquad 2HCOOK +O_2 \leftrightarrow K_2CO_3 + CO_2 H_2O}</math>

    (technisch keine Bedeutung mehr)

  • Auslaugen von Pflanzenasche und anschließendem Eindampfen: (historisch keine Bedeutung mehr)

Verwendung

  • Herstellung von Schmierseifen
  • Düngemittel für saure Böden
  • Herstellung von Kaligläsern
  • Herstellung von Farben
  • Herstellung von fotografischen Entwicklern
  • wasserfreies Kaliumcarbonat wird im Laborbereich auch als eingesetzt.
  • Backtriebmittel für Flachgebäck ("Plätzchen") und Teigen mit hohem Zuckergehalt.
  • als Ausgangsprodukt für andere Kaliumverbindungen.




Bücher zum Thema Kaliumcarbonat

Dieser Artikel von Wikipedia unterliegt der GNU FDL.

ImpressumLesezeichen setzenSeite versendenSeite drucken

HTML-Code zum Verweis auf diese Seite:
<a href="http://www.uni-protokolle.de/Lexikon/Kaliumkarbonat.html">Kaliumcarbonat </a>