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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenDonnerstag, 23. Oktober 2014 

Kameralwissenschaft


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Unter Kameralwissenschaft verstand man im 18. und 19. Jahrhundert jene Wissenschaften die Kammerbeamte zur Mehrung Staatseinkünfte benötigten. Insofern kann man die Kameralwissenschaft deutsche Form des Merkantilismus betrachten.

Bemerkenswert war dabei dass trotz des nach maximalen Einkünften bereits auch die Förderung Wirtschaft wenn auch Anfangs vor allem im der Landwirtschaft berücksichtigt wurde. Auch polizeiliche Aufgaben dabei mit berücksichtigt. So bildete sich die von den Kammersachen als Zusammenstellung der Grundsätze die Tätigkeit dieser Behörden.

Dieselbe wurde aus besonders errichteten kameralistischen an den Universitäten zuerst in Preußen in Halle und Frankfurt (Oder) seit 1727 gelehrt und von V.L. v. Seckendorf W. v. Hornigk J. H. G. v. Joseph von Sonnenfels und anderen wissenschaftlich dargestellt. Sie zerfiel zwei Teile. Zum einen in die Ökonomie nicht nur die allgemeinen Haushaltungsregeln sondern auch Lehre von der Stadtwirtschaft (Handel Gewerbe) und Landwirtschaft umfasste. Zum anderen in die Lehre der Verwaltung des Staates deren einer Teil Polizei von den Maßregeln zur Pflege und des allgemeinen Volkswohlstandes handelt. Der andere Teil Verwaltungslehre beschäftigte sich mit dem Bereich der heutigen Finanzwissenschaft entspricht.


Dieser Artikel basiert teilweise auf Meyers Enzyklopädie 1888.



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