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Kammergericht


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Das Kammergericht (KG) ist das Oberlandesgericht in Berlin. Die Bezeichnung unterscheidet sich den übrigen Oberlandesgerichten aus historischen Gründen. Andere gibt es in Deutschland nicht. Der Kammergerichtsbezirk das vollständige Gebiet des Bundeslandes Berlin. Zu Bezirk gehören ein Landgericht und zwölf Amtsgerichte . Das einzige Schöffengericht ist beim Amtsgericht Tiergarten eingerichtet Familiengerichte den Amtsgerichten Pankow-Weißensee und Tempelhof-Kreuzberg. Das einzige für Landwirtschaftssachen ist beim Amtsgericht Schöneberg eingerichtet.

Geschichte

Gegründet wurde das Kammergericht 1516 unter König Joachim I. von Brandenburg.

Wie die übrigen Oberlandesgerichte war das Berlin ein Gericht auf Grund des privilegio de non Also ein Gericht dass von der Gerichtsbarkeit Kaisers des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation war. Es war damit das höchste Gericht Königreich Preußen .

Die Bezeichnung Kammergericht behielt es in Neuzeit hinein bei. In den Sälen des fanden 1944 die Prozesse gegen die Hitler-Attentäter des 20. Juli 1944 statt. Kurze Zeit wurde hier ein Militärtribunal eingerichtet dessen Zweck jedoch allein die der Anklageschriften blieb. Die übrigen Prozesse wurde in Nürnberg fortgesetzt. Nach 1945 wurde das heutige des Kammergerichts für die Luftsicherheitszentrale der Alliierten Erst mit der Wiedervereinigung 1990 wechselte das wieder in die alten Räume.

Juristen die am Kammergericht tätig waren


Weblinks



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