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Kammerton


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Der Kammerton ist der gemeinsame Ton auf den die Instrumente einer Musikgruppe werden. Üblicherweise ist dies heute das eingestrichene (geschrieben a') mit einer Frequenz von 440 Hz (festgelegt 1939 auf einer Internationalen Stimmtonkonferenz bekannt als Standard ISO 16).

Historisch betrachtet gibt es einen Gegensatz "Kammer"- und "Kirchenton" wobei letzterer bis zu ganzen Ton höher war. Diese Unterscheidung verlor im Laufe des frühen 19. Jahrhunderts.

Aber auch der Kammerton war nicht allen Zeiten eine absolute Konstante. In Deutschland er im 17. und 18. Jahrhundert häufig 415 Hz im Italien des 17. Jahrhunderts 466 Hz und im Frankreich des 18. auch bei 392 Hz. Im 19. Jahrhundert der Kammerton immer mehr und um 1890 vielerorts schon 490 Hz erreicht.

Die klassische Methode den Kammerton anzugeben die Stimmgabel ; alternativ gibt es auch Stimmpfeifen heutzutage verbreiteter werden elektronische Stimmgeräte.

In der bundesdeutschen Orchesterlandschaft hat sich zur Zeit die Frequenz 443 Hz als Kammerton eingebürgert. Dieser wird Beginn der Probe bzw. der Aufführung von Oboe angegeben vom Konzertmeister abgenommen (d.h. dieser stimmt seine Geige auf diesen Ton) und dann ans "weitergereicht".



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