Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Kampfmoral (Die moderne Militärsoziologie spricht auch von Einsatzmotivation ) bezieht sich auf das Verhalten von Soldaten in unmittelbaren militärischen Auseinandersetzungen . Eine hohe Kampfmoral aus Sicht des Militärs ist dabei die Eigenschaft von Soldaten Einheiten in Kämpfen auch in als schwierig Situationen nicht aufzugeben und in ihren Anstrengungen nachzulassen. Für die militärische Führung die das dieser Anstrengungen definiert ist die Frage der ihrer Einheiten daher von zentralem Interesse.
Der Begriffsbestandteil " Moral " ist dabei aus seinem philosophischen oder Zusammenhang gelöst und als synonym zu "Bereitschaft" "Motivation" zu verstehen. Mit "hoher Kampfmoral" verfolgte können daher durchaus menschenverachtend und kriminell sein.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ließ die US-Army eine Gruppe von der Frage nachgehen weshalb trotz der aussichtslosen Gesamtsituation manche Einheiten der deutschen Wehrmacht bis zuletzt erbitterten Widerstand leisteten.
In ihren 1948 veröffentlichten Arbeiten die auf der Befragung Kriegsgefangenen basierten kamen Edward A. Shils und Janowitz zu dem Ergebnis dass für die der Soldaten die politische Überzeugung keine bedeutende gespielt habe. Entscheidend in ihrer so genannten Primärgruppentheorie für die Kampfmoral war vielmehr der der so genannten primary group . Die dabei wirkende Bindung umfasste sowohl Verhältnis zu den gleichgestellten Dienstgraden ( horizontale Kohäsion ) als auch die Bindung an den Vorgesetzten ( vertikale Kohäsion ).