Die Kanarischen Inseln sind eine geographisch zu Afrika politisch zu Spanien gehörende Inselgruppe im Atlantik ca. 150 nordwestlich von West marokko . Die Bezeichnung "Kanaren" geht vermutlich auf canis (= Hund ) zurück da die Inseln der Sage zufolge von großen Hunden bewacht wurden.
Seit etwa 2000 v. Chr. waren auf den Inseln präsent. Einige Inseln wurden erst viel später besiedelt. Die Ureinwohner der Inseln die Guanchen wurden 1402 bis 1496 durch die Spanier unterworfen und im der Geschichte ausgerottet. Seither gehören die Inseln Spanien.
Das Klima der Kanarischen Inseln ist aufgrund der Äquatornähe zwischen dem 27. und 29. Breitengrad ganze Jahr über angenehm was den Kanarischen den Beinamen "Inseln des ewigen Frühlings" eingebracht Das Meer gleicht die Temperaturen aus und Passatwinde halten die heißen Luftmassen aus der Sahara fern. Die Tagestemperaturen bewegen sich das Jahr über zwischen ca. 20°C und 29°C. ist auch die Wolkenbildung der Passatwinde sowie stete Richtung (Nordostpassat) aus der die Passatwinde Der Nordosten der Inseln ist meist wärmer als der Südwesten der Inseln.
Der Nebelwald auf Gomera. Ausgedehnte Flechtenvegetation die den Nebel nicht existieren würde
Der Wasserhaushalt der Inseln bzw. der Niederschlag ist vor allem durch die Passatwinde geprägt. Aufgrund der Höhe der Passatwinde ca. 600/700 bis 1700 Meter Höhe über NN gibt es gravierende Niederschlagsunterschiede auf den Inseln. Inseln wie z.B. Lanzarote weisen kaum Erhebungen auf die diese erreichen. Der Passatwind mit seiner Feuchtigkeit weht über diese Insel hinweg.
Als anderes Beispiel mag La Gomera dienen. Gomera erhebt sich deutlich bis die Zone der Passatwinde. An den Hängen hat sich aufgrund seiner Höhe der so Nebelwald ausgebildet. Die anflutenden Passatwinde steigen hier und kondensieren als Nebel oder auch Regen (Steigungsregen). 70 % des Wassers auf Gomera so aus dem Nebelwald bzw. der Nebelwaldregion. Flechten- und Moosvegetation der Nebelwälder (siehe Bild) ein redsames Beispiel für Niederschlag über den