Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Die Karakum ("Schwarze Wüste" auch Kara-Kum ) und die benachbarte Kysylkum ("Rote Wüste") liegen im größten Teil inneren Tieflands von Turan.
Die Karakum nimmt etwa 90% der Turkmenistans ein und hat eine Größe von km². Die extrem wasserarme Region wird im vom ca. 1445 km langen Karakum-Kanal durchquert dem vielleicht aufwändigsten Bewässerungsprojekt aller Zeiten. Der Kanal wurde 1954 gebaut.
Das Tiefland von Turan erstreckt sich dem flachen Landrücken der Kasachischen Schwelle mit dem Aralsee im Norden dem stark aufgegliederten Hochgebirge Pamir und Hindukusch im Osten dem mäßig hohen seismisch aktiven Faltengebirgsstrang des Kopet-Dagh im Süden und dem Kaspischen Meer im Westen.
Die Karakum ist extrem trocken. Daher sich hier je nach Gestaltung des Untergrunds Lehmwüste trockene Kalktafeln oder von groben Gesteinsschuttmänteln vereinzelte Restberge. Den größten Teil des Gebiets jedoch Sandwüste ein. Sie besteht aus dem Material dem Flusstal des Amudarja und zerfallendem Sandstein entstammt. Hier herrscht der Regel Winderosion vor.
Im Sommer bewegen sich die Temperaturen Mittel zwischen 27°C und 32°C. Bei hohen und wolkenlosem Himmel wird der Sand bis 70°C erhitzt. Nachmittags treten in Folge der sehr häufig Stürme auf.
Die Winter sind meist kalt (die liegt im Mittel zwischen -6°C und 5°C) werden bestimmt durch die Dauer der Fröste die geringe Schneedecke die meist nur wenige liegen bleibt.
Der Großteil der Niederschläge fällt im und Frühsommer wobei der durchschnittliche Jahres niederschlag zwischen 100 mm und 150 mm
Aus klimatischen Gründen findet sich in Karakum allenfalls Steppenvegetation mit verschiedenen Grasarten denn hohen Sommertemperaturen und die kalten Winter erlauben bei den Frühjahrsregen keine dauernde höhere Vegetation.
Hier sind Karakal (Wüstenluchs) Brillenschlange Gecko und der bis 1 6 m lange Wüstenwaran heimisch.