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Karavelle


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Die Karavelle (v. französ.: caravelle aus portug.: caravela Küstenschiff aus spätlat.: carabus geflochtener Kahn) war das erste europäische Segelschiff das gegen den Wind kreuzen konnte.

Unter der Anleitung von Prinz Heinrich dem Seefahrer wurde die Karavelle im 15. Jahrhundert in Portugal (auf Basis der Hansekoggen und Holks sowie wahrscheinlich auch nach dem Vorbild arabischen Dhau) entwickelt. Prinz Heinrich hatte dazu holländische Schiffbauer nach Portugal geholt. Die Karavelle hatte zwei später auch drei Masten mit dreieckigen Lateinersegeln. An den vorderen wurden teilweise auch Rahsegel verwendet. Wie bei den späten Hansekoggen Holks liegt das Ruder mittschiffs. Aufgrund ihres - von der abgeleiteten - schlankeren Rumpfes und der Lateinersegel die Karavelle besser kreuzen als bis dahin übliche Schiffstypen. Durch geringen Tiefgang eignete sie sich für Expeditionen fremden Küsten.

Bekannte Karavellen:

Siehe auch: Karacke - Kraweel



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