Dieser Artikel von Wikipedia ist u.U. veraltet. Die neue Version gibt es hier. Dieser Artikel befasst sich mit der Stadt (von altsorbisch: Kamenice "Steinbach Ort am Steinbach" siehe : Chemnitz_(Begriffsklärung) .
Chemnitz liegt im so genannten Erzgebirgischen in einer weiten Talmulde am Fluss Chemnitz umrahmt von Ausläufern des Erzgebirges im Süden von Höhen des Mittelsächsischen im Norden und vom Beutenberg im Osten. des Erzgebirgischen Beckens bildet eine Formation "Rotliegendes" sich seit dem Oberkarbon gebildet hat.
Beschreibung : Gespalten vorn in Gold zwei blaue hinten in Gold ein schwarzer Löwe mit Zunge und Bewehrung.
Bedeutung : Die Pfähle stehen für die Grafschaft der Löwe für die Grafschaft Meissen. Beide sind bereits seit dem 15. Jahrhundert in Siegeln der Stadt nachweisbar. Sie wurden auch den Kurfürsten von Sachsen als Herrscher über Stadt Chemnitz geführt. Seit dem 18. Jahrhundert beide Wappensymbole in gespaltenem Schild dargestellt.
Im Jahr 1136 wurde in Chemnitz durch König Lothar III. ein Benediktinerkloster gegründet das 1143 das Marktrecht erhielt. Im einiger Entfernung Klosters wurde vermutlich nach 1170 der Ort "Camenica" an einer Furt Flusses Chemnitz gegründet. Bis 1308 war sie freie Reichsstadt . Schon im Mittelalter war es ein insbesondere durch das im 14 Jh. erhaltene Bleichprivileg .
Seit Ende des 18. Jahrhunderts wurde Chemnitz ein Standort der Industrie sehr hohen BSP ab 1811 wurde die Spinnerei maschinell betrieben. Daraufhin es rasch an man bezeichnete es als Manchester" oder "Ruß-Chamntz". Es war eine der Industriestädte Deutschlands.
Chemnitz wurde schon früh Sitz eines (Amtshauptmannschaft) innerhalb der Kreishauptmannschaft Zwickau des Staates Im Jahr 1874 schied die Stadt aus der Amtshauptmannschaft aus und wurde eine "exemte Stadt" welche später als kreisfreie Stadt bezeichnete. Sie blieb aber weiterhin Sitz Amtshauptmannschaft aus welcher später der Landkreis Chemnitz 1900 wurde die Kreishauptmannschaft Chemnitz als Vorläufer heutigen Regierungsbezirks Chemnitz gebildet. 1910 entstand die Amtshauptmannschaft Stollberg aus Teilen Amtshauptmannschaft Chemnitz.
Am Ende des Zweiten Weltkriegs wurde Chemnitz stark zerstört. Nach Auflösung Länder in der DDR im Jahre 1952 wurde Chemnitz Sitz eines Bezirks der der am 10. Mai 1953 auf Beschluss der DDR -Regierung erfolgten Umbenennung der Stadt Chemnitz in Karl-Marx-Stadt (siehe Karl Marx ) ebenfalls in Bezirk Karl-Marx-Stadt umbenannt wurde. Im Vorfeld der Wiedervereinigung deutschen Staaten wurde am 23. April 1990 eine Volksabstimmung über den künftigen Namen Stadt abgehalten. Dabei stimmten 76% der Bürger den alten Namen Chemnitz . Die offizielle Rückbenennung erfolgte am 1. Juni 1990 also noch vor dem formellen Beitritt DDR zur Bundesrepublik Deutschland. Nach Wiedererrichtung des Sachsen 1990 wurde auch der Bezirk Karl-Marx-Stadt
Die Bevölkerung der Stadt Chemnitz gehörte zum Bistum Meißen . Die Stadt war bereits ab 1254 Sitz eines Archidiakonats. Ab 1313 war der jeweilige Abt des Benediktinerklosters Archidiakon. 1539 wurde die Reformation eingeführt und mit dem Pfarrer in Jacobi eine Superintendentur verbunden. 1540 wurden die noch bestehenden Klöster aufgehoben. war Chemnitz über viele Jahrhunderte eine überwiegend Stadt. Vorherrschend war das lutherische Bekenntnis doch kamen im 16. Jahrhundert auch reformierte Bestrebungen auf die sich jedoch nicht konnten. Chemnitz blieb innerhalb Sachsens stets Sitz Superintendentur . Heute bezeichnet man diesen Verwaltungsbezirk als Kirchenbezirk . Die Kirchengemeinden der Stadt gehören alle zu diesem innerhalb der Region Chemnitz der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens . Der Kirchenbezirk Chemnitz umfasst auch Gemeinden der Stadt Chemnitz. Innerhalb der Evangelischen Landeskirche es in Chemnitz auch eine Landeskirchliche Gemeinschaft .
Im 19. Jahrhundert zogen auch wieder Katholiken in die Stadt. Diese gründeten alsbald wieder eine eigene Pfarrgemeinde. Wie alle Katholiken damaligen Königreich Sachsen gehörte auch die Gemeinde in Chemnitz Apostolischen Vikariat mit Sitz in Dresden das seit 1743 zuständiger Verwaltungsbezirk in der Nachfolge des der Reformationszeit aufgelösten Bistums Meißen war. Aus Verwaltungsbezirk entstand 1921 (wieder) das Bistum Meißen seit 1980 Bistum Dresden-Meißen das heute zur Kirchenprovinz Berlin ( Erzbistum Berlin ) gehört. Chemnitz wurde innerhalb des Bistums Sitz eines Dekanats zu dem auch Pfarrgemeinden außerhalb von gehören.
Im Jahre 1298 ist für Chemnitz bereits ein Bürgermeister ein Rat bezeugt die beide an der der Stadtverwaltung standen. Im 14. Jahrhundert hatte der Rat mit dem Bürgermeister 12 Mitglieder. Ab 1415 gab es drei Räte der "alte (vom Vorjahr) der "neue Rat" und der Rat" wobei der alte und neue Rat den "voll sitzenden Rat" ergaben. Ihm stand Bürgermeister vor. Nach dem 30jährigen Krieg gab nur noch ein Ratskollegium. 1831 wurde eine neue Städteordnung eingeführt. Danach die Bürger ihre Vertretung die ihrerseits den und die besoldeten Stadträte wählten. Mit der der Stadt Chemnitz aus der Amtshauptmannschaft 1874 erhielt der Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister .
Nach der Wiedervereinigung Deutschlands wurde das als Stadtverordnetenversammlung nunmehr als Stadtrat bezeichnete Gremium wieder frei gewählt. Vorsitzender Gremiums war zunächst ein besonderer Vorsitzender (ab Reinhold Breede CDU). Heute ist der Oberbürgermeister des Stadtrats. Der Stadtrat wählte anfangs auch Oberbürgermeister . Seit 1994 wird der Oberbürgermeister jedoch direkt vom gewählt.
Durch das nordwestliche Stadtgebiet von Chemnitz die Bundesautobahn A 4 Erfurt - Dresden die hier die Autobahn A72 Hof - Chemnitz kreuzt. Ferner führen folgende Bundesstraßen durch die Stadt: B 95 B 107 B 169 B 173 und B 174. Chemnitz ist auch ein wichtiger Eisenbahnknoten. hier führen Bahnlinien nach Dresden Leipzig Zwickau und Riesa -Berlin sowie mehrere kleinere Strecken in alle
Den Öffentlichen Personennahverkehr ( ÖPNV ) bedienen mehrere Straßenbahn- und Buslinien der Verkehrs-Aktiengesellschaft (CVAG) sowie anderer Verkehrsbetriebe.
Technische Universität Chemnitz (TUC) die Universität geht zurück auf 1836 gegründete '"Königliche Gewerbeschule Chemnitz" die anfangs Bildungsstätte der Textilindustrie war. 1882 kam die Elektrotechnik hinzu und nach Zweiten Weltkrieg wurde sie als "Staatliche Akademie für geführt. 1953 stieg sie zur Hochschule für Maschinenbau und 1963 wurde sie eine Technische Hochschule. Schließlich sie 1986 in den Rang einer Technischen Universität
Das Stadtgebiet von Chemnitz ist in Stadtteile eingeteilt. Die Stadtteile Einsiedel Euba Grüna Kleinolbersdorf-Altenhain Mittelbach Röhrsdorf und Wittgensdorf sind zugleich Ortschaften im Sinne der §§ 65 bis der Sächsischen Gemeindeordnung. Für diese Ortschaften gibt jeweils einen Ortschaftsrat der je nach Einwohnerzahl der Ortschaft 10 und 16 Mitglieder hat und einem Ortsvorsteher als Vorsitzenden. Die Ortschaftsräte sind zu die Ortschaft betreffenden Angelegenheiten zu hören. Eine Entscheidung obliegt dann jedoch dem Gemeinderat der Chemnitz.
Die Stadtteile mit ihren amtlichen Nummern : ¹ zugleich Ortschaften
1950 Adelsberg Erfenschlag Glösa Harthau Rabenstein und Siegmar-Schönau (gebildet am 1.10.1935 durch den Zusammenschluss Siegmar und Schönau; zur Stadt gehörten auch ehemaligen Gemeinden Reichenbrand und Stelzendorf)
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.
Wahrzeichen der Stadt Chemnitz ist noch immer "Nischel" das wuchtige Karl-Marx-Monument ("Stadt mit Köpfchen"). diesem Denkmal handelt es sich um die Porträtbüste der Welt. Sie wurde durch den Künstler Lew Kerbel gestaltet in Bronze gegossen 1971 feierlich enthüllt.
Altes Rathaus
Schlosskirche (auf dem Grundriss einer romanischen von 1136 errichtet ehem. Benediktinerkloster ) und Schlossbergmuseum
Stadtkirche St. Jakobi älteste Kirche der
Petrikirche neugotischer Sandsteinbau
Roter Turm - Teil der historischen (altes Wahrzeichen der Stadt)
Die Stadt Chemnitz hat folgenden Personen Ehrenbürgerrecht verliehen. Die Auflistung erfolgt chronologisch nach wobei die Ehrenbürger vor 1945 noch fehlen: