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Karl Dönitz


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Karl Dönitz (* 16. September 1891 in Berlin; † 24. Dezember 1980 in Aumühle bei Hamburg ) war Großadmiral und Oberbefehlshaber der deutschen Kriegsmarine im Zweiten Weltkrieg und als Nachfolger Hitlers für kurze letzter deutscher Reichspräsident .

Karl Dönitz

Dönitz war im Ersten Weltkrieg U-Boot-Kommandant . Bereits dort erkannte er dass der U-Bootkrieg gegen die englische Seemacht am Geleitzugsystem war und stellte nachdem er durch Unausgeglichenheit U-Bootes in englische Gefangenschaft geriet aus der 1919 entlassen wurde erste theoretische Überlegungen an. dem Ersten Weltkrieg ging er wieder zur der Weimarer Republik und machte eine Torpedo-Bootsausbildung und wurde des Kreuzers "Emden" dem Namensnachfolger des legendären des Ersten Weltkrieges. 1935 übernahm er die deutsche U-Bootwaffe die Deutschland nun wieder aufbaute sich Adolf Hitler im selben Jahr über Versailler Vertrag hinweggesetzt hatte indem er die deutsche erklärte. Dönitz erkannte als erster die Möglichkeit Gegnerschaft Englands in einem zukünftigen Krieg obwohl deutsche Reichsregierung immer wieder versuchte in einem Krieg die angelsächsiche Seemacht auf seine Seite bringen zum Beispiel durch den Abschluss des deutsch-englischen Flottenabkommens 1935 und durch den Beitritt zum Londoner U-Bootprotokoll und der Prisenordnung . So bildete er seine Leute dazu gegen Geleitzüge zu kämpfen. Dönitz erkannte dass dieser an Schiffen nur eine Massierung an U-Booten war und setzte die Rudeltaktik entgegen. Deshalb forderte er eine große an U-Booten. Doch die deutsche Marineführung unter Erich Raeder und die Reichsführung unter Adolf Hitler den Wert der kleinen unscheinbaren Torpedoträger nicht der Wert des U-Bootes durch die Englische ASDIC -Propaganda bei etwa null angesiedelt wurde. So Dönitz den Zweiten Weltkrieg und den damit U-Bootkrieg im Atlantik mit einer zu geringen an U-Booten dennoch höchst erfolgreich. Der Einzige die Gefahr die von den deutschen U-Booten einschätzte war ein Brite Winston Churchill der später schrieb: "Schlachten mochten gewonnen verloren werden Gebiete besetzt oder geräumt werden die einzige Sorge die mich während des Krieges plagte war die Gefahr die von U-Booten ausging." Bevor das Unternehmen Barbarossa der Präventionsschlag gegen die Sowjetunion startete Hitler den Krieg von dem er wusste er ihn gegen die größte Seemacht der verlieren würde beenden zu können indem er England Frieden schließt. Churchill schlug sein Angebot aus und so gab es nur zwei England friedensbereit zu machen: 1. Die Invasion 2. Das Abschneiden der für eine Insel Seeverbindungen

Die Invasion Englands schien unmöglich und Großteil des deutschen General- und Admiralstabes inkl. glaubte nicht an ein Gelingen des Unternehmens Seelöwe . Dönitz verfolgte mehr die zweite Taktik Churchill nach dem Krieg bestätigen sollte. Deutschland aber durch Besetzen der für England lebenswichtigen wären sie eher friedensbereit zu machen zumal mehr eine Landmacht war als eine Seemacht. unterstützen sie die Italiener in Nordafrika und durch den für Deutschland äußerst schmerzhaften Beginn Unternehmens Barbarossa hofften sie ihr Ziel zu erreichen. führte seinen Kampf weiter und zweimal im 1940 und im Mai 1943 stand er am Rande des Sieges. 1941 schafften es die Briten durch Eroberung Enigma und durch Höchst-Technologie den deutschen Marine-Funk entschlüsseln. Von nun an kannten die Briten Schritt Dönitz aber sobald sie einmal für Zeit die Codierung nicht mehr knacken konnten die U-Boote den Briten verheerende Schläge. Dennoch Dönitz im Mai 1943 erneut am Rande Sieges doch die Briten hatten die bereits dem Kriege auf beiden Seiten entwickelte Technologien das Radar und die Funkeinpeilung zur Reife gebracht so brach der U-Bootkrieg zusammen. Kurz darauf er Großadmiral der deutschen Kriegsmarine Nachfolger von Erich Raeder der entlassen wurde weil seine Überwasser-Taktik den von Hitler gewünschten Erfolg brachte. Unter Kommando wurde versucht alles auf eine Karte setzen somit auf den U-Bootkrieg der die Chance für Deutschland war das sich mittlerweile im Rückzug befand. Das sogenannte "U-Bootsterben" hatte bereits eingesetzt der U-Bootkrieg ging nicht nur Atlantik im Mai 43 sondern auch ab 44 im Indischen Ozean verloren. Der Einsatz die westalliierte Invasionsflotte im Ärmelkanal erschien zwar war aber durch die hohe Verminung zu

vordere Reihe v.l.n.r.: Göring Heß Ribbentrop Keitel Dönitz Raeder Schirach Sauckel; Nürnberger Prozesse 1946

Zu Kriegsende war die U-Boot-Flotte die der Welt; späte Exemplare dienten als Vorbilder sowjetische und amerikanische Nachkriegsentwicklungen.

Hitler ernannte Dönitz testamentarisch zu seinem Nachfolger. Nach Hitlers Selbstmord am 30. April 1945 trat Dönitz am 1. Mai sein Amt als (letzter) Reichspräsident an und bildete in Flensburg seine Regierung Zunächst strengte er ein mit den Westalliierten an um die Rote Armee aus Deutschland zurückzudrängen. Nachdem die westlichen dies ablehnten bestand laut einer Rundfunkansprache die Aufgabe dieser Regierung darin möglichst viele deutsche in westalliierte Gefangenschaft zu bringen um sie vor der sowjetischen Gefangenschaft zu retten und am 8. Mai die bedingungslose Kapitulation der deutschen Wehrmacht.

Am 23. Mai 1945 wurde Dönitz mit seiner Regierung in Flensburg verhaftet. Im Oktober 1946 wurde er dem Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg vorgeführt. Durch eine geschickte Prozessstrategie seines Otto Kranzbühler wurde der schwerwiegende Vorwurf des von feindlichen Handelsschiffen ohne Vorwarnung" gegen ihn Erich Raeder fallen gelassen was die beiden Admiräle der Todesstrafe bewahrte. Auch hatte Dönitz das dass zu diesem Zeitpunkt einige seiner antisemitischen noch nicht bekannt waren. Dönitz wurde wegen Anklagepunkte 2 und 3 Beteiligung an einem Angriffskrieg und Verbrechen gegen das Kriegsrecht zu 10 Jahren Gefängnis in Spandau verurteilt.

Nach Verbüßen seiner Strafe wurde er 1956 entlassen und lebte bis zu seinem in Aumühle. 1968 veröffentlicht er seine Autobiographie Mein wechselvolles Leben in der er sich als von NAZI-Diktatur distanzierten Militär beschreibt.

Literatur

  • Karl Dönitz: Zehn Jahre und Zwanzig Tage .
  • Karl Dönitz: Mein wechselvolles Leben Göttingen 1968.
  • Steven Roskill: The War at Sea .
  • Winston Churchill: Der Zweite Weltkrieg .

Weblinks



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