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Carl Gustav Wrangel


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Carl Gustav Wrangel Graf von Salmis er selbst schrieb sich zeit seines "Wrangell" (* 13. Dezember 1613 ) auf Skokloster b. Uppsala ; † 5. Juli 1676 auf Schloss Spyker Rügen ) war ein schwedischer Heerführer und Staatsmann.

Carl Gustav war der Sohn des Feldmarschalls und Generalgouverneurs von Livland Hermann Wrangell

Im Dreißigjährigen Krieg wurde er 1638 zum Generalmajor ernannt. Wrangel war seit 1657 Reichsadmiral und seit 1660 Generalgouverneur von Pommern . Im Krieg gegen das Kurfürstentum Brandenburg wurde er 1674 Oberbefehlshaber der schwedischen Truppen und wurde 1675 in der Schlacht bei Fehrbellin vom Großen Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg geschlagen.

Leben

Wrangel entstammte einer Familie deren männliche traditionell die militärische Laufbahn einschlugen. Er wurde Sohn des berühmten Feldmarschalls Hermann Wrangell geboren.

Erste offizielle Erwähnung erfährt er ab 1637 als er im Heere seines Vaters Obrist am Feldzug gegen den kaiserlichen Feldmarschall Gallas in Pommern teilnimmt.

Nachdem sein Vater 1638 nach Schweden zurückberufen wird kämpft er Deutschland unter dem Kommando des schwedischen Feldherrn Johan Banér .

Baner war einer der hervorragendsten Feldherren 30jährigen Krieges der seine außerordentliche Begabung insbesondere spektakulären Rückzugsgefechten nachwies. Baner galt als tapfer ehrgeizig stolz skrupellos und aufbrausend. In seiner Umgebung herrschten rauhe Sitten; er war ein hemmungsloser Rohling. Man kann davon ausgehen daß Wrangel in seinem Verhalten geprägt hat.

Nach Baners Tod übernahm Wrangel (mit weiteren Feldherrn) als Generalmajor zeitweilig den Heeresbefehl die schwedischen Truppen solange der neue Oberbefehlshaber Torstenson sich noch in Schweden aufhielt. Unter Befehl wurde 1641 ein Angriff der kaiserlichen Truppen unter Erzherzog Leopold Wilhelm und Piccolomini bei Wolfenbüttel siegreich abgewehrt. Schon unter Baner der vor seinem Tode wenig um Sold Verpflegung Disziplin des Heeres gekümmert hatte waren erste von Meuterei zu erkennen. Jetzt unter Wrangel die Meuterei im schwedischen Heer offen aus. ein hoher sehr angesehener Offizier führte die an. Die Meuterer forderten nichts anderes als sofortige Zahlung des ausstehenden Soldes. Es war üblich daß sich höhere Offiziere an den für den Sold der Truppe bereicherten und den Soldaten "Freiheiten" bei Plünderungen der eroberten einräumten. Im konkreten Fall war die Zahlung Soldes objektiv nicht möglich weil die französischen nie in vereinbarter Höhe und stets verspätet Die französischen Zuwendungen waren aber in dieser die einzige wirkliche Geldquelle des schwedischen Heeres.

Auf dem Höhepunkt der Meuterei rettete Ankunft Torstensons die Lage. Er traf im 1641 ein und konnte durch mitgebrachte Gelder Meuterer befriedigen. Die Meuterei wurde auch durch Ankunft von siebentausend schwedischen Soldaten erstickt deren Regimenter einen ruhigen Gegenpol zu den Meuterern

Torstenson war "ein rauher herrischer schwer Mann der aber weder durch Wrangels Jammerberichte durch seine Krankheit die ihn zum Krüppel entmutigt war." Und er war ein fähiger der Krone treu ergeben und ein hervorragender "Wäre er ein weniger fähiger Feldherr gewesen er kaum einer verhängnisvollen Meuterei entgangen sein."

Wahrscheinlich war Wrangel im ersten Halbjahr 1642 in Schweden um neue Hilfstruppen anzuwerben denen er im Sommer 1642 in Deutschland eintraf. Torstenson war sofort seinem Eintreffen in einem groß angelegten Feldzug Schlesien Mähren bis in die Nähe Wiens um sich dann vor den überlegenen kaiserlichen unter Erzherzog Leopold und Piccolomini bis nach zurückzuziehen. Aber Erzherzog Leopold rückte nach und zog sich nordöstlich nach Breitenfeld zurück. Hier er sich auf geschichtsträchtigem Boden denn 1631 besiegte Gustav Adolf in der Schlacht bei Breitenfeld das kaiserliche Heer unter Tilly . Es sollte für die heranrückenden Kaiserlichen Revanche für die 1631 erlittene Niederlage gegen Gustav Adolf werden; Leopold träumte von einem zweiten Nördlingen als dort damals die vereinten spanischen kaiserlichen Truppen den Schweden eine vernichtende Niederlage

Am 2. November 1642 kam es zur Schlacht. Der Erzherzog die Schweden mit einer furchtbaren Kanonade an der er sich Deckung erhoffte solange seine sich noch zum Angriff sammelten. Torstenson erkannte daß er die überlegenen feindlichen Truppen nur schlagen konnte wenn er sie angriff bevor kampfbereit waren. Wrangel befehligte die Infanterie die linken Flügel der Kaiserlichen angriff. Obwohl die Reiter die Schweden zurückgedrängt hatten und bereits Zentrum angriffen brach der linke Flügel der Truppen zusammen und gab die Flanke des dahin siegreichen Zentrums frei. Ganze Kompanien der Reiterei warfen ihre Waffen weg und ergaben den Schweden. Der Erzherzog selbst entkam nur knapper Not der Gefangennahme. Er verlor 5.000 und rund 4.500 Gefangene die Hälfte seines Die Schweden erbeuteten 46 Kanonen fünfzig Wagen Munition und die Kriegskasse Leopolds. Der Erzherzog nach der verlorenen Schlacht alle höheren Offizier linken Flügels köpfen die niederen hängen und Mannschaft durch Erschießen dezimieren. Anschließend ging er Beichte und zur Kommunion...

In den Jahren nach dem militärischen König Christian IV. von Dänemark vom deutschen Kriegsschauplatz kam es zu zwischen den handelspolitischen Interessen Dänemarks mit den Zielen Schwedens. Christian versuchte durch den Bau starken Kriegsflotte die Nord- und Ostsee zu um den Überseehandel zu sichern und zu Der Dänenkönig hatte in der Folgezeit einige diplomatische und militärische Entscheidungen getroffen die allesamt Schweden genügend Grund gaben mißtrauisch zu bleiben zu gegebener Zeit alte Rechnungen mit Dänemark begleichen. So hatte er einen Handelsvertrag mit unterschrieben und seinen Sohn an die Tochter Kurfürsten von Sachsen einen abtrünnigen ehemaligen Verbündeten und nunmehr offenen Verbündeten des Kaisers verheiratet. Anhebung der Sundzölle zum Ausgleich der Fehlbeträge der dänischen Staatskasse machten ihn zum verhaßten für die schwedischen Machthaber.

Ohne Kriegserklärung fiel das schwedische Heer seinem Befehlshaber Torstenson auf Befehl des schwedischen Oxenstierna im Dezember 1643 in Holstein ein überrannte bis Januar ganz Jütland. Erst dann die schwedische Regierung eine Erklärung abzugeben die Handeln rechtfertigen sollte.

Wrangel war in den Kämpfen in gegen die Dänen und auch bei Seegefechten finden. Als 1644 der schwedische Admiral Klas Larsson Flemingh der Seeschlacht gegen Christian von Dänemark bei tödlich getroffen wird übertrug er Wrangel den über die Flotte. Gemeinsam mit der holländischen ist Wrangel bei Fehmern siegreich erobert die und versucht Kopenhagen anzugreifen. Im Seegefecht bei das der Dänenkönig selber befehligte konnte Christian schwedischen Angriff auf Kopenhagen vom Meer her

Im Januar 1645 ist Wrangel erneut als Generalfeldzeugmeister bei Torstenson befand sich zu dieser Zeit an Elbe überschritt Anfang 1645 das Erzgebirge und marschierte im Februar Eilmärschen auf Prag. Bei Jankau ungefähr fünfzehn von Tabor entfernt schnitt ihm eine aus und Bayern bestehende Streitmacht im März den ab. Torstenson ließ es zu keiner richtigen kommen sondern lieferte dem Gegner auf unebenen bewaldetem Gelände eine Reihe von taktisch außerordentlich geführten Scharmützeln in denen er den Gegner angriff. Der Reitergeneral Götz wurde geschlagen und General Hatzfeld wurde gefangengenommen und der Rest bayerischen und kaiserlichen Reiterei floh nach Prag. bayerische Reiterei das Rückgrat des Heeres wurde Der Weg nach Prag war frei und Ferdinand III. floh über Regensburg Linz nach Wien.

Der Sieg von Jankau ließ sich Schweden nicht in politische Erfolge umsetzen: die Böhmens welches zwar Wein aber kein Brot die schwedischen Eroberer aufbringen konnte die Unzuverläßlichkeit Siebenbürger Fürsten auf dessen Hilfe Torstenson gebaut und der hartnäckige Widerstand der belagerten Stadt zwangen die Schweden sich wieder an die zurückzuziehen.

Ende 1645 erfüllte sich ein lang gehegter Wunsch die schwedische Regierung hatte der dringenden Bitte nachgegeben ihn wegen seiner Krankheit abzuberufen. Der der schwedischen Armee in Deutschland war oft an sein Bett gefesselt und die Gichtknoten seinen Händen machten es unmöglich Befehle zu Wrangel wurde zu dessen Nachfolger ernannt.

Den Versuch im Januar 1646 von Schlesien aus nach Böhmen einzufallen mußte Wrangel aufgeben; die Verteidigung Kaiserlichen war zu stark. Also beschloß er mit den Franzosen Bayern heimzusuchen. Strategisch gesehen der Plan ohne Bedeutung. Er bot lediglich Möglichkeit daß seine Leute mühelos Beute machen damit von einer Meuterei abgehalten werden konnten. Franzosen kam Wrangels Plan sehr ungelegen da in dieser Zeit mit dem Kurfürsten von über eine angestrebte Neutralität seines Landes bei militärischen Auseinandersetzungen mit seinem Schwager dem Kaiser Verhandlungen standen. Sie versuchten (allerdings vergeblich) alle Möglichkeiten auszuschöpfen um eine Vereinigung beider Heere verhindern und Bayern zu schonen.

Zunächst zog Wrangel nach Hessen eroberte und Paderborn und vereinigte sich schließlich bei mit Turenne der trotz aller Finessen der Diplomatie passiv bleiben konnte. Im Mai 1646 wird Wrangel von der schwedischen Regierung Feldmarschall und Reichsrath erhoben und im Sommer überfluteten die vereinigten Heere Bayern. Der Versuch kaiserlichen Generals Johann von Werth die Wucht Angriffs von Augsburg abzulenken konnte den weiteren des Feindes nicht verhindern. Maximilian von Bayern verschärfte die Leiden seiner Untertanen noch daß er Mühlen und Lagerhäuser zerstören ließ die eingefallene Soldateska auszuhungern. Daß er damit sein eigenes Volk dem Hungertod preisgab bedrückte gläubigen Katholiken offenbar nicht. Im Gegenteil: er seinen wehrlosen Untertanen Waffen aus Furcht vor Bauernaufstand. Ende des Jahres hatte Wrangel Kempten Bregenz eingenommen und beherrschte damit die Pässe Italien Tirol und der Schweiz.

Im Frühjahr des Folgejahres war Bayern ruiniert daß Maximilian dringend um einen Waffenstillstand den er im März unterschrieb; aber erst April stellte Wrangel die Feindseligkeiten ein.

Wrangels militärische Aktionen waren durch oft massierte Angriffe gekennzeichnet. Mitte 1647 stieß er von Franken aus nach vor nahm die Stadt Eger ein und einer nächtlichen Überraschungsaktion gelang es ihm das Lager zu überrumpeln. Um der Gefangennahme zu war Kaiser Ferdinand III. "...genöthigt im Nachtgewande entfliehen...".

Im August des gleichen Jahres revanchierten die Kaiserlichen: bei Triebel überfielen sie die Truppen. Dabei fiel im Abwehrgefecht der Vetter General Helm Wrangel - genannt der "tolle

Der neu ernannte kaiserliche Feldherr Melander Graf von Holzappel) setzte Wrangel in Böhmen zu. Als sich dann auch noch Turenne militärischer Probleme Frankreichs in Flandern von Wrangel war Wrangel allein nicht mehr in der Böhmen zu halten. Ständig von Melander verfolgt er sich nach Hessen zurück. Seit 1644 Friedensverhandlungen zwischen dem Kaiser und Frankreich in und dem Kaiser und Schweden in Osnabrück

Der Erfolg der französischen Diplomatie bei Friedensverhandlungen wurde durch die Erfolge ihrer Heere Als im Sommer 1647 der bayerische General seine Loyalität dem Kaiser gegenüber erklärte war die Abkehr von der vorher zwischen Bayern Frankreich vereinbarten Neutralität. Der veränderte politische Kurs war ein willkommener Anlaß für Frankreich und die Positionen Maximilians von Bayern bei den zu schwächen. Das führte dazu daß sich französische Feldherr Turenne und der schwedische Oberkommandierende trotz aller bis dahin unterschiedlicher Standpunkte zusammentaten gemeinsam einen Angriff auf Süddeutschland starteten.

Melander seit dem Vorjahr kaiserlicher Feldmarschall die Verteidigung Bayerns anvertraut. Er verschanzte sich der Donaulinie. Ihm blieb keine Wahl denn vereinten bayerischen und kaiserlichen Heere waren schwächer das französische und schwedische Heer. Melanders Tragik daß der bayerische Kommandant Groensfeld ein gemeinsames gegen den Feind verhinderte weil er den über die vereinigten katholischen Truppen verlangte.

Noch während der internen Machtkämpfe zwischen und Groensfeld wurden ihre Truppen von den Feinden am 17. Mai 1648 überrascht. An eine organisierte Abwehr konnte mehr gedacht werden: das Gelände nahe dem Zusmarshausen ist unzusammenhängend und wellig und macht Schlachtaufstellung des Heeres dadurch unmöglich. Die Artillerie bei ihrer Bewegung außerdem durch den unerträglich Troß an Heimatlosen Hurenweibern und Troßbuben behindert. bemühte sich zunächst die Artillerie und den aus der Gefahrenzone zu bringen und überließ dem italienischen General Montecuculi die Nachhut zu Mit verzweifeltem Mut zog sich Montecuculi von Hügelrücken zum anderen zurück indem er die zur Abwehr der feindlichen Angriffe benutzte während Fußvolk zurückwich. Melander der ihm zu spät Hilfe kam wurde dabei tödlich verwundet. Das Heer erlitt eine vernichtende Niederlage.

Turenne und Wrangel überrannten nach diesem Bayern und nahmen an der Bevölkerung furchtbare für die Politik ihres Kurfürsten. Für Maximilian Bayern gab es nur einen Weg sein vor dem völligen Untergang zu retten: er einen bedingungslosen Waffenstillstand schließen.

Die politische und militärische Lage wurde den Kaiser immer dramatischer: nach dem Verlust fiel ein zweites schwedisches Heer unter Königsmarck in Böhmen ein und belagerte Prag. Bruder des Kaisers Erzherzog Leopold hatte nach Erfolgen als Statthalter in den Niederlanden im 1648 durch Unachtsamkeit und Unfähigkeit sein gesamtes verloren. Diese drei Ereignisse und der Mangel erfahrenen militärischen Führern führten letztlich dazu daß Kaiser zu einem Frieden bereit war. Zwar Piccolomini der nach Österreich zurückkam die Lage retten aber das kaiserliche Heer oder das nach der Schlacht bei Zusmarshausen übriggeblieben war die Lage nicht stabilisieren.

Das wußten auch Wrangel und Turenne; waren nach ihren Siegen sorglos geworden. Als eines Tages im Oktober 1648 bei Dachau der Nähe Münchens auf Hirschjagd waren wurden völlig überraschend von einem Truppenteil des kaiserlich-bayerischen Johann von Werth überfallen. Während ihre Leute aufgerieben wurden sich beide mit viel Glück vor der Gefangenschaft retten: vor ihren Augen gelang einem Hirsch die Flucht durch den Morast. Dieser folgten sie und konnten bei Verlust ihrer und ihres Degens ihre Haut retten. Die der Schweden und Franzosen waren erheblich. Allein Reiter verloren ihr Leben. Wrangel mußte sich dem Rest seiner Truppen überstürzt über den zurückziehen wo ihn in der fränkischen Kleinstadt die Nachricht vom Abschluß des Westfälischen Friedens

Als ihm der Kurier des schwedischen Oxenstierna die Friedensnachricht übermittelte soll Wrangel gotteslästerlich haben und tobend auf seinem Hut herumgetrampelt Alle erdenklichen Verwünschungen galten den Diplomaten die Frieden ausgehandelt hatten. Verständlich für ihn und seines Schlages; nur im Krieg konnten Gelder Vermögen geraubt gesellschaftliche Anerkennung erreicht und durch und Grundbesitz der Reichtum gesichert werden. Bis diesem Tobsuchtsanfall hatte sich für Wrangel der bereits ausgezahlt: sein Privatvermögen betrug rund eine Reichstaler.

In den folgenden Jahren hielt sich mit dem schwedischen Thronfolger als Gast bei in Nürnberg auf. Erst nachdem Details des ausgehandelt waren kam Wrangel im Oktober 1650 nach Schweden zurück. Vorher gab der Karl Gustav für alle die an der Formulierung Vertrages mitgewirkt hatten ein Friedensbankett auf dem in freudiger Erregung seine Pistole gegen die abfeuerte und feierlich verkündete daß er nun Munition mehr brauche.

Zum letzten Mal kamen die Unterhändler zu einem Bankett zusammen das diesmal Piccolomini den Toren Nürnbergs gab. Nach einem Streit Wrangel mit einem kaiserlichen Feldherrn wegen der angezettelt hatte floß dann endlich aus einem hohlen Löwen Wein - auch für die Aber erst im Jahre 1654 hatte die Besatzung von Vechta die zweifelhafte Ehre als Invasorentruppe aus Deutschland abzuziehen. Im April 1651 Wrangel von der schwedischen Königin Christine für seine Verdienste zum Grafen von erhoben.

In den Jahren 1654/55 werden weite Weißrußlands und Litauens von Moskauer Truppen und besetzt. Nach der Abdankung der Königin Christine Jahre 1654 wurde ihr Vetter Karl X. Gustav von Schweden.

Karl Gustav sieht durch die Invasion die Vorherrschaft Schwedens im Ostseeraum bedroht und 1654 den ersten Nordischen Krieg . Daß er damit alte schwedische Thronansprüche will sei nur nebenbei erwähnt. Auch Wrangel als Reichsfeldherr an diesem Feldzug teil nachdem vorher im Herzogtum Bremen die schwedische Oberherrschaft eingerichtet hat.

Nach anfänglichen Erfolgen (Einnahme Warschaus am September und Eroberung Krakaus am 16. Oktober) der polnische Widerstand. Als Fanal im Kampf die schwedischen Okkupanten wird der Kampf der Danzig und Lemberg aber vor allem die der Mönche des Klosters Jasna Gors bei - seither Polens Nationalheiligtum - aufgenommen. Die Lage verschärft sich für Schweden als Moskau den Krieg erklärt und Livland bedroht.

In seiner Bedrängnis verspricht Karl X. Großen Kurfürsten von Brandenburg im Vertrag von Großpolen für den Fall einer Waffenhilfe. Gemeinsam die Brandenburger und schwedischen Truppen im Juli in einer dreitägigen blutigen Schlacht den Sieg das polnische Heer. Das Oberkommando über das Heer hatte Wrangel.

Polen gab sich jedoch keineswegs geschlagen es gelingt am 1. Dezember 1656 ein mit Kaiser Ferdinand III. zu schließen dem Dänemark und auch Brandenburg beitreten.

Zur Bekämpfung Dänemarks zieht Karl X. ab. Wrangel vertreibt zunächst 1657 die Dänen aus dem Herzogtum Bremen in Jütland Holstein und erobert Friedrichsöde.

Im Jahre 1658 marschiert er mit seinen Truppen über zugefrorene See nach Fühnen erobert die Insel die Dänen in Seeland und belagert und Kopenhagen. Aber die Dänen kämpfen nicht allein: Kopenhagen wird Wrangel von den Holländern angegriffen am 24. November können die Dänen einen Sieg gegen die Schweden verzeichnen. An dem sind auch die mit Dänemark verbündeten kaiserlichen und auch polnischen Truppen beteiligt.

In einem von Frankreich vermittelten Frieden Oliva wird 1660 im wesentlichen der Vorkriegszustand wieder hergestellt.

Als 1660 der schwedische König Karl Gustav starb wird Wrangel in der Zeit zur Volljährigkeit des Thronfolgers Karl XI. Mitglied des Vormundschaftsrates. Wrangel bekleidete als und Reichsadmiral nicht nur höchste militärische Ämter war auch Präsident des Kriegskollegiums und Regierungsmitglied. beruft ihn die schwedische Reichsregierung zum Reichsfeldherr zwei Jahre später stehen die schwedischen Truppen seinem Kommando erneut vor Bremen um die Schwedens endgültig klarzustellen. Seinen letzten Feldzug unternahm 1674 gegen den Kurfürsten von Brandenburg Friedrich Wilhelm . Er fiel im November in die ein und stieß 1675 bis zur Havel vor. Während einer Wrangels übernahm sein Stiefbruder Wolmar Wrangell den über die schwedischen Truppen. Unter seinem Kommando unvorstellbar grausame Exzesse an der Bevölkerung begangen die selbst Karl Gustav Wrangel äußert daß lange er Soldat sey (soetwas) nicht vorgekommen unter Christen unerhört... sey..."

Am 28. Juni 1675 siegen der von Brandenburg und sein Feldherr Dörfflinger in Schlacht bei Fehrbellin über die Schweden. Wrangel entscheidend geschlagen und muß sich endgültig aus zurückziehen. Seine Krankheit und sein hohes Alter es notwendig daß Wrangel noch im selben für kurze Zeit Abschied vom Heer nimmt; nicht um sich zu pflegen sondern um mit dem Kurfürsten von Bayern zu führen.

1676 sind seine Kräfte erschöpft. - Wrangel auf Rügen. Erst im November 1680 wird er in Anwesenheit des Königs in Stockholm beigesetzt. Wrangel diente vier schwedischen




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