Im Jahr 1911 heiratete er Zita von Bourbon-Parma mit er die folgenden acht Kinder hatte:
Franz Josef Otto Robert Maria Anton Karl Heinrich Sixtus Xaver Felix Renatus Ludwig Gaetan Ignatius von Österreich genannt Otto von Habsburg bis heute Familienoberhaupt (*20.11.1912)
Adelheid Maria Josepha Sixta Antonia Roberta Ottonia Charlotte Luise Immakulata Pia Theresia Beatrix Franziska Henrietta Maximiliana Genoveva Ignatia Marcus d'Aviano von (03.01.1914 - 03.10.1971)
Robert Karl Ludwig Maximilian Michael Maria Anton Ferdinand Joseph Otto Hubert Georg Pius Johannes d'Aviano von Österreich (08.02.1915 - 07.02.1996)
Felix Friedrich August Maria vom Siege Franz Peter Karl Anton Robert Otto Pius Michael Sebastian Ignatius Marcus d'Aviano von Österreich (31.05.1916)
Carl Ludwig Maria Franz Joseph Michael Gabriel Robert Stephan Pius Gregor Ignatius Marcus d'Aviano Österreich (10.03.1918)
Rudolf Syringus Peter Karl Franz Joseph Robert Antonius Maria Pius Benedikt Ignatius Laurentius Justitiani d'Aviano von Österreich (*05.09.1919)
Charlotte Hedwig Franziska Josephina Maria Antonia Roberta Pia Anna Ignatia Marcus d'Aviano (01.03.1921- ?.?.1989)
Elisabeth Charlotte Alphonsa Christina Theresia Antonia Josephina Ottonia Franziska Isabella Pia Marcus d'Aviano et Sancti (31.05.1922 - 06.01.1993)
Da sein Onkel Franz Ferdinand seit 1900 in einer nicht standesgemäßen Ehe verheiratet und seine Kinder deshalb von der Thronfolge waren ließ sich nach dem Tod von Vater bereits 1906 absehen dass Karl als in der Thronfolge dereinst den Kaiser werden Nach der Ermordung Franz Ferdinands wurde er "Erzherzog-Thronfolger" ( Kronprinz ) war auf seinen zukünftigen Beruf aber ganz mangelhaft vorbereitet. Nach dem Tod von Franz Joseph bestieg er 1916 den Thron als Kaiser von Österreich.
Anders als Franz Joseph nahm er durch häufige Frontbesuche größeren Anteil an der Dadurch wurde ihm die Aussichtslosigkeit der Lage Mittelmächte bald immer deutlicher und so versuchte schon im Frühjahr 1917 ohne seine deutschen Verbündeten bzw. die Regierung zu informieren über seinen Schwager Sixtus mit der Entente zu Verhandlungen über einem Separatfrieden zu (siehe: Sixtus-Affäre).
Innenpolitisch war er 1916 im Gegensatz Franz Ferdinand sofort bereit gewesen sich (als IV."/ungar. "IV. Károly") auch zum König von krönen zu lassen ohne als Bedingung für Krönung zuerst die dringend erforderlichen Änderungen in ungarischen Verfassung hin zu einer Autonomie für unterdrückten nationalen Minderheiten durchzusetzen. Seit damals waren die Hände in der ungarischen Reichshälfte weit gebunden.
Auch die Versuche im Oktober 1918 wenigstens die österreichische Reichshälfte zu einem mit weiter Autonomie für die einzelnen Völkerschaften kamen zu spät.
Angesichts des völligen militärischen Zusammenbruchs und inneren Auflösung der Monarchie verzichtete er am 11. November 1918 "auf jeden Anteil an den Staatsgeschäften" Österreich bzw. am 13. November zeitweilig auf die Ausübung seiner Herrscherrechte Ungarn. Anders als Wilhelm II. dankte er also bewusst nicht formell und entband auch die Soldaten nicht ihres
Nach einem kurzen Aufenthalt auf Schloss im Marchfeld konnte er über Vermittlung des englischen Georg V. (England) der ihm das Schicksal des russischen Nikolaus II. ersparen wollte durch das mittlerweile Republik Österreich in die Schweiz ausreisen.
Im Schweizer Exil (zunächst in Prangins Genfer See ) hielt er eifrig Kontakt zu legitimistischen v. a. in Ungarn wo schon 1919 nach einem kurzen republikanischen Intermezzo wieder Monarchie hergestellt und am 1. März 1920 der habsburgtreue Miklós Horthy zum Reichsverweser gewählt worden war. Zwar hatte Karl versprochen ihn über seine Pläne zu informieren erst nach einer Beruhigung der politischen Lage doch vertraute er lieber dem Urteil seiner v.a. des Obersten Anton Lehár (dem Bruder Komponisten Franz Lehár) die Zeit für eine Restauration der Habsburger sei reif. So kehrte ohne Horthy zu informieren inkognito zu Ostern 1921 nach Budapest zurück und verlangte vom ultimativ den Rücktritt nur auf Horthys Treueid und ohne auf dessen Einwände über innenpolitische und v.a. eine drohende Intervention der Entente bzw. eine Kriegserklärung der Nachfolgestaaten Tschechoslowakei Rumänien und Jugoslawien zu hören. Erst nach einer Woche in Szombathely (Steinamanger) in Westungarn konnte er von Aussichtslosigkeit seiner Bemühungen überzeugt werden und reiste die Schweiz zurück wo sich die Familie in Schloss Hertenstein bei Luzern niederließ.
Schon im Herbst 1921 startete er ohne den ihm mittlerweile ohnehin suspekt gewordenen zu informieren einen zweiten Versuch und flog Sopron /Ödenburg von wo aus er mit einem unterdessen dort von Legitimisten gesammelten Heer zunächst einem Triumphzug Richtung Budapest zog der Rückkehr Napoleons aus Elba nach Paris 1814 nicht unähnlich. Das langsame Tempo des gab jedoch dem zunächst schwankenden Horthy Zeit die Drohungen der Ententemächte hin seinerseits Truppen In Budaörs/dt. Wudersch einem Vorort von Budapest es am 23. Oktober 1921 zu einem kleinen Scharmützel bei 19 Soldaten umkamen. Da somit klar geworden dass der Restaurationsversuch in einem Bürgerkrieg enden kapitulierte Karl gegen die Meinung seiner militärischen
Nach einer kurzen Internierung in der Tihany am Plattensee wurde Karl am 3. November mit seiner Familie an Bord des Schiffes "Glow-worm" außer Landes gebracht.
Wenige Stunden später wurde im ungarischen ein Gesetzesentwurf eingebracht und am 6. November angenommen wonach die Habsburger endgültig für erklärt wurden.
In seinen letzten Lebensmonaten war er Monte oberhalb von Funchal auf der portugiesischen Madeira im Exil wo er am 1. April 1922 knapp fünfunddreißigjährig verstarb.
Nach ungenügender Vorbereitung ohne eigenes Konzept zu spät zur Herrschaft gelangt war Karl in seinem politischen Wirken zwar guten Willens friedliebend aber geistig seiner riesigen Aufgabe in Weise gewachsen. Aus diesen Gründen konnte er Fehler seines Vorgängers Franz Joseph I. nicht gut machen und den Zusammenbruch seines Vielvölkerreiches verhindern. Illusionär wie er war konnte er nicht dazu überwinden dem Beispiel Wilhelms II. zu folgen und definitiv abzudanken. Im Exil war er als typischer für die in der Heimat eingetretenen Veränderungen und geriet völlig unter den Einfluss einer von verantwortungslosen Legitimisten. Anders als diese kam aber am Ende doch noch zur Einsicht er die Treue seiner Untertanen nicht mit erzwingen konnte.
Der 1954 eingeleitete Seligsprechungsprozess für Karl wurde am 20. Dezember 2003 zum Abschluss gebracht. Die Heiligsprechungskongregation veröffentlichte Anwesenheit von Papst Johannes Paul II. ein Dekret das eine auf Anrufung Kaisers geschehene wunderbare Heilung anerkennt. Er soll 1960 eine schwer kranke in Brasilien wirkende aus Polen die ihn in ihren Qualen hatte von ihren Krampfadern geheilt haben. Die Seligsprechung des früheren ein nicht alltägliches Ereignis das unter Laien zu Missverständnissen Anlass geben könnte soll am 3. Oktober 2004 stattfinden.
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