Während der Pestpogrome in Deutschland sicherte Karl 1349 vertraglich Gelder aus dem Besitz ermordeter Juden zu. Obwohl er in seinem Herrschaftsbereich Juden effektiv schützen konnte wirft dieses Ereignis Fragen bezüglich Karls Charakter auf (um es zu formulieren).
Obwohl er der letzte Herrscher war sich in Arles zum König von Burgund krönen ließ zielte seine Politik weniger die Restauration einer Universalmonarchie als vielmehr auf Vermehrung seiner Hausmacht ab. Es wurde die Oberhoheit für Schlesien und die Lausitz erreicht. Die Hochzeit seines Sohnes Sigismund mit der Erbin König Ludwig I. von Ungarn sicherte den Luxemburgern auch dieses Königreich. erhoffte Erwerb Polens gelang jedoch nicht. Um Hausmacht zu stärken scheute sich Karl nicht zu verpfänden oder gar Reichsrechte aufzugeben wie Westen Burgund.
Seine Italienpolitik war im Großen und uneffektiv. Karl gab sich mit der Kaiserkrone und mischte sich nicht weiter in die Angelegenheiten ein.
Karls Verpfändungspolitik war teils durch seine Geldmangel begründet jedoch auch durch seine dynastische Denn nun war jeder nachfolgende König auf Hausmacht angewiesen und die des Hauses Luxemburg nun fast unangreifbar geworden.
Der wohl wichtigste Schritt in seiner war die Verabschiedung der Goldenen Bulle 1356 . Sie regelte das unter anderem das des deutschen Königs und setzte die Anzahl Namen der Kurfürsten fest. So wurde sie "Grundgesetz" des Reichs bis zu seinem Untergang 1806 .
Seine Residenzstadt Prag wurde von ihm zu einem der geistigen und kulturellen Zentren seiner Zeit ausgebaut. Kanzlei war vorbildlich für die spätere Weiterentwicklung deutschen Sprache .
Karl IV. wird oft als der römisch-deutsche Kaiser des Spätmittelalters betrachtet. Unstrittig ist dass hoch intelligent und ein hervorragender Diplomat war. werfen gerade die Judenmorde (die teils in Literatur nur beiläufig genannt werden) einen Schatten seinen Charakter der auch nicht dem ritterlichen seines Vaters Johann und seines Großvaters Heinrich VII. zu ähneln scheint. Karl war Diplomat oft skrupellos und wirkte dabei teils verschlagen.
Negativ angerechnet wurde ihm unter anderem Verpfändungspolitik wodurch sich das Kaisertum zu einem Hausmachtskönigtum entwickelte. In Italien war er zudem bereit die politische Lage vor Ort zu Sein Italienzug bei dem er sich nach Kaisekrönung sofort wieder nach Norden aufmachte wurde Zeitgenossen sehr kritisch gesehen (Petrarca und Giovanni In der modernen Forschung wird er jedoch gelobt sich nicht in die italienischen Verhältnisse zu lassen wie noch sein Großvater Heinrich VII. . Seine Regierungszeit wurde als der letzte des alten Reichs im Mittelalter empfunden.
Vertreter der positiven Sicht Karls sind F. Seibt P. Moraw und teilweise J. Teils sehr kritisch dabei auch höchst differenziert ihn H. Thomas.