Riccabona stammte von den Edlen von auf Reichenfels ab und war das älteste fünf Kindern. Von seinem Vater Joseph Anton Riccabona wurde er an die Studienanstalt nach Brixen geschickt. Danach studierte er 1777 an der Universität Innsbruck Philosophie und entschloss sich nach Abschluss des auch noch Theologie zu studieren und den geistlichen Weg Auf Betreiben seines Firmpaten Fürstbischof Leopold Ernst Graf von Firmian von Passau wurde er in das Romanum aufgenommen und ihm ein Kanonikat an Kathedralkirche zu Passau zugesichert.
Als dann in Folge des Concordats Bayern nach den Kriegs- und Säkularisationsstürmen die kirchliche Hierarchie wieder hergestellt werden wurde R. am 2. Oktober 1821 als Domkapitular und Dompfarrer nach München berufen.
1826 starb der letzte Fürstbischof von Passau von Thun worauf König Ludwig I. Riccabona am 25. Dezember 1826 zum Bischof von Passau ernannte was darauf von Papst Leo XII. bestätigt wurde.
Schwere Aufgaben warteten denn sein Vorgänger während der Säkularisationswirren seine Diözese verlassen so das Bistum faktisch ein Vierteljahrhundert ohne Bischof Es galt die Restauration zu beginnen. Er deshalb eingehende Diözesanvisitationen in denen er vor auf Wiedereinführung von Religionsunterricht in den Schulen würdige Feiern der Gottesdienste sorgte.
Am 25. Mai 1839 starb er und liegt nun im zu Passau.