Nach der Schule studierte Lehmann von 1956 bis 1964 Philosophie und Theologie in Freiburg und Rom und wurde 1963 in Rom durch Julius Kardinal Döpfner Priester geweiht.
1962 promoviert Lehmann in Philosophie und 1967 in Theologie.
Seit 1987 ist er Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz wurde 1993 und 1999 jeweils für weitere sechs Jahre in Amt bestätigt.
Am 28. Januar 2001 wurde er von Papst Johannes Paul II. zum Kardinal ernannt und während des Konsistoriums vom 21. – 23. Februar zusammen mit 44 weiteren neu ernannten feierlich in sein Amt eingeführt. Tatsählich war bereits seit dem 21. Januar Kardinal in pectore sein Name wurde vom Papst zusammen mit weiteren zurückgehalten.
Er ist der 87. Nachfolger des Bonifatius auf dem Mainzer Bischofsstuhl und der Kardinal in dieser Eigenschaft.