Beeinflusst insbesondere von Marx Wilhelm Dilthey Max Scheler Max Weber gelangte Mannheim von einer philosophischen Analyse Erkenntnistheorie zur Entwicklung der Wissenssoziologie . In Anlehnung an Marx hob Mannheim dass menschliches Denken und Erkennen nicht in theoretischem Rahmen ablaufen sondern von gesellschaftlichen und Lebenszusammenhängen geprägt werden. Mit der Konzeption des Ideologiebegriffs " nahm Mannheim eine radikale wissenssoziologische Position die Relativismus und Nihilismus begünstigten. Er beschäftigte sich des weiteren politischen Krisenerscheinungen in der Massendemokratie . Im Gegensatz zur einseitig geleiteten Gesinnung zur laisser-faire-liberalistischen Demokratie die die Gefahr des in eine totalitäre Diktatur einschließt empfahl Mannheim als dritten Weg "geplante Demokratie " mit einer "Planung für Freiheit" wobei Planung "als rationale Beherrschung der irrationalen Kräfte" wird. Die Gesellschaft der "geplanten Freiheit" setzt Umformung des Menschen voraus und dafür ist Zusammenarbeit von Soziologen und Theologen von Bedeutung.
Von Karl Mannheim stammt der Begriff "frei schwebenden Intelligenz " die von Menschen ausgeht die sich einer normativen Bindung an eine Klasse "befreit" haben.
Ebenso gilt er als Pionier der Jugendsoziologie wobei er den Begriff der Generation benutzte um Kohorten (Geburtsjahrgänge) zusammen zu fassen die ein Jugenderlebnis (z. B. den Ersten Weltkrieg ) geteilt haben und so gegenüber künftigen Herausforderungen (Lebenszusammenhängen) erwartbar einander ähnliche soziale Antworten würden.