Karl Schmidt wurde in Rottluff bei Chemnitz ( Sachsen ) geboren und nannte sich seit 1905 Schmidt-Rottluff. Am 7. Juni 1905 wurde die Künstlergruppe " Brücke " von den Studienkollegen Schmidt-Rottluff Ernst Ludwig Kirchner Fritz Bleyl und Erich Heckel in Dresden gegründet. Im November folgte erste Ausstellung der "Brücke" in Leipzig. 1923 wurde die "Brücke" aufgelöst. 1938 wurden seine Werke (608 Arbeiten) in deutschen Museen beschlagnahmt. 1947 wurde er als Professor an die für Bildende Künste in Berlin-Charlottenburg berufen.
Über 300 Werke von Karl Schmidt-Rottluff Gemälde Aquarelle Zeichnungen Postkarten Holzschnitte Radierungen Lithographien Gebrauchsgraphik und Plastiken werden vom Brücke-Museum Berlin (Zehlendorf) verwahrt. Schmidt-Rottluff gilt als einer Klassiker der Moderne und als einer der wichtigsten Vertreter Expressionismus.
Zu den Werken Schmidt-Rottluffs zählen auch Porträts u.a. von Kunsthistorikerin Dr. Rosa Schapire der er eng befreundet war und von Lyonel Feininger einem weiteren Vertreter des Expressionismus.