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Karl III. (Frankreich)


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Karl III. der Einfältige wurde nach dem Tod seines Vaters Ludwig II. am 17. September 879 geboren. Da er ein Kind aus Ehe war wurde er von der Thronfolge ausgeschlossen.

Das westfränkische Reich war in der zweiten Hälfte des Jahrhundert in zwei große Adelsparteien geteilt. Eine erlangte die Oberhand und erhob Odo den Grafen von Paris zum König. die gewaltige Macht- und Gebietsanhäufung der Familie Odo in Bedrängnis gebracht suchte der Adel Stellung zu schwächen.

Deshalb nahm man Kontakt zum ostfränkischen Arnulf von Kärnten auf und erhob am 28. Januar 893 dem Todestag Karls des Großen Karl III. zum westfränkischen König. Doch Arnulf wechselte die Fronten und ließ Karl Gunsten Odos 895 fallen.

Erst nach dem Tod Odos konnte seinen Anspruch auf den westfränkischen Thron behaupten er die große Macht der Markgrafen (besonders von Neustrien Odos Bruder) hinnehmen musste. Tatsächlich sich das mehr oder weniger friedliche Miteinander König und Fürsten als sehr nützlich für Land. Unter seiner Regierung konnten die Normannen in seinen Einflussraum einbezogen werden ( 911 ).

Dennoch hatte Karl mit einem steigendem zu Gunsten der Markgrafen zu kämpfen. Es wohl diese innere Schwächung die ihn dazu nach dem Tod des letzten ostrfänkischen Karolingers ( Ludwig IV. starb 911 ) in das alte Stammland seiner Familie Lotharingien einzufallen und es zu erobern. Gestützt den Lotharingischen Adel konsolidierte er dort seine und sah seinen Anspruch auf die Herrschaft alle Franken einen Schritt näher. Doch erwies sich als schlechter Diplomat da er den hohen in Lotharingien zugunsten des Grafen Hagano schwächte ersteren somit gegen sich aufbrachte was das zwischen Fürsten und König empfindlich störte.

Seit 920 hatte Karl mit einem starken Widerstand westfränkischen Adels zu kämpfen. Der Kampf gipfelte 22. Juni 922 da der starke Adel Robert von (Bruder von Odo) zum König Robert I. proklamierte. Auch wenn dieser in der von Soissons 923 gegen Karl III. fiel war die Königsposition sehr geschwächt. Bereits wenige Stunden nach Tod Roberts I. war ein Nachfolger für sein Schwager Rudolf von Burgund gefunden.

Nach der Krönung Rudolfs 923 geriet Karl in die Gefangenschaft des Heribert II. von Vermandois wo er am 7. Oktober 929 starb.

Literatur

  • K. F. Werner Die Ursprünge Frankreichs bis Jahr 1000 1989 S. 475ff.

Vorgänger:
Odo von Paris
Liste der Herrscher Frankreichs Nachfolger:
Robert I.




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