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NachrichtenLexikonProtokolleBücherForenSamstag, 11. Februar 2012 

Karlskirche (Wien)



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Karlskirche in Wien

Die Karlskirche liegt an der Südseite des Karlsplatzes in Wien . Sie ist einer der bedeutendsten barocken Kirchenbauten nördlich der Alpen.

Im Jahr 1713 nach der letzten großen Pestepidemie wurde von Kaiser Karl VI. gelobt eine Kirche für seinen Namenspatron Karl Borromäus zu bauen der auch als Pestheiliger Es wurde ein Architektenwettbewerb ausgeschrieben bei dem Johann Bernhard Fischer von Erlach sich unter anderem gegen Johann Lukas von Hildebrandt und Ferdinando Galli-Bibiena durchsetzen konnte. 1716 wurde mit dem Bau begonnen nach Tod 1723 wurde der Bau von seinem Sohn Emmanuel bis 1737 fertiggestellt der die Pläne teilweise änderte. schaute ursprünglich direkt auf die Hofburg und war auch bis 1918 kaiserliche Patronatspfarrkirche.

Als Autor einer Historischen Architektur vereinte Fischer die unterschiedlichsten Elemente. Die in der Mitte die zur Vorhalle führt einem griechischen Tempel portikus . Die beiden Säulen daneben entsprechen den Trajanssäulen in Rom . Daneben erstrecken sich die beiden Turmpavillons vom römischen Barock ( Bernini und Borromini ) beeinflusst sind. Über den Eingang erhebt eine Kuppel mit langem Tambour der vom Fischer verkürzt und teilweise verändert wurde.

Im ikonographischen Programm (verfasst vom Hofbeamten Carl Gustav Haereus ) wird der Heilige Karl Borromäus mit kaiserlichen Stifter verbunden. Das Relief auf dem Giebel über dem Eingang mit den Kardinaltugenden die Figur des Patrons auf der Giebelspitze auf den Stiftungsanlass dies setzt sich auf Attika fort. Die Attika ist auch eines Elemente die vom jüngeren Fischer eingefügt wurden. Säulen zeigen in einem Spiralrelief Motive aus Leben Karl Borromäus' sollen aber auch an Säulen des Herakles erinnern und fungieren als kaiserlicher Macht. Flankiert wird der Eingang von des Alten und Neuen Testaments.

Dieses Programm setzt sich auch im fort vor allem im Kuppel fresko von Johann Michael Rottmayr die eine Fürbitte Karl Borromäus' darstellt von Maria unterstützt wird. Flankiert wird diese wiederum von den Kardinaltugenden. Die Fresken in Seitenkapellen werden Daniel Gran zugeschrieben.

Das Bild am Hochaltar die Himmelfahrt Heiligen darstellend ist vom älteren Fischer konzipiert von Ferdinand Brokoff ausgeführt worden. Die Altarbilder den Seitenkapellen sind von verschiedenen Künstlern unter Daniel Gran Sebastiano Ricci Martino Altomonte und van Schuppen.

Von der Lichtregie und der architektonischen insbesondere den hohen Arkadenöffnungen in der Hauptachse eine starke Wirkung aus. Die Farbigkeit wird Marmor bestimmt Goldausstattung wird bewusst sparsam eingesetzt.

Die Karlskirche gilt (neben den in Form nur mehr fragmentarisch erhaltenen Bauten in Schönbrunn ) als das Hauptwerk Fischers .




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