Karlsruhe liegt im "Verdichtungsraum Karlsruhe/Pforzheim" zu die Stadt Karlsruhe einige Gemeinden des Landkreises (vor allem die Großen Kreisstädte Bruchsal Ettlingen Stutensee) sowie die Stadt Pforzheim der nordwestliche des Enzkreises die Stadt Mühlacker und die Niefern-Öschelbronn im nordöstlichen Enzkreis gehören. Innerhalb der Region Mittlerer Oberrhein bildet ein Oberzentrum von denen für ganz Baden-Württemberg nach Landesentwicklungsplan 2002 insgesamt 14 ausgewiesen sind. Das Karlsruhe übernimmt auch für die Gemeinden Dettenheim Graben-Neudorf Linkenheim-Hochstetten Pfinztal Rheinstetten Stutensee Walzbachtal und (Baden) die Funktion eines Mittelbereichs. Darüber hinaus es auch Verflechtungen mit Gemeinden in südöstlichen und im Nord-Elsaß in der Region Pamina Pa latinat Mi ttlerer Oberrhein und N ord- A lsace). Die Einwohnerzahl der Stadt Karlsruhe überschritt die Grenze von 100.000 wodurch sie zur Großstadt wurde.
In Rot ein beiderseits silbern eingefasster Schrägbalken auf dem das Wort "FIDELITAS" in lateinischen Großbuchstaben steht. Stadtflagge: Rot-Gelb-Rot.
Das Wappen ist eine Umkehrung des Staatswappen das einen gelben Schild mit einem Schrägbalken zeigt. Der Stadtgründer Markgraf Karl Wilhelm Baden hatte das Wappen so vorgeschlagen und den Wahlspruch des am Tag der Stadtgründung Hausordens "Fidelitas" (Treue) aufzunehmen. Doch wurde dieser erst ab 1733 im Siegel der Stadt Die vom Markgraf vorgeschlagene Farbgebung ist erst 1887 im Gebrauch zuvor verwendete man die des Staatswappens.
1556 wurde in der Markgrafschaft Baden-Durlach die Reformation eingeführt. Da Karlsruhe den Markgrafen von gehörte war die Stadt bei ihrer Gründung protestantische Stadt doch zogen schon bald auch Bewohner zu. Karl Friedrich von Baden-Durlach erbte 1771 die Besitzungen der erloschenen Linie Baden-Baden die katholisch geblieben war und forderte dieselbe religiöse Toleranz wie der Stadtgründer Karl Wilhelm von Baden-Durlach . Anfang des 19. Jahrhunderts erhielten die römisch-katholischen Christen in der eine eigene Kirche die Kirche St. Stephan 1814 . Heute dürfte der Anteil der Katholiken der Protestanten an der Gesamtbevölkerung etwa gleich
Die Evangelischen Gemeindeglieder gehören - sofern sie nicht Mitglied Evangelischen Freikirche sind - zum Dekanat Karlsruhe und Durlach innerhalb des "Kirchenkreises der Evangelischen Landeskirche in Baden .
Die römisch-katholischen Gemeindeglieder gehören zum Stadtdekanat Karlsruhe innerhalb der Mittlerer Oberrhein-Pforzheim der Erzdiözese Freiburg .
Neben den beiden großen Kirchen gibt in Karlsruhe auch zahlreiche Gemeinden die zu Freikirche gehören darunter die Adventisten die Heilsarmee die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde ( Baptisten ) die Evangelisch Freikirche BFP Missionsgemeinde KdöR Evangelische Freikirche (Pfingstgemeinde) die Evangelisch-methodische Kirche ( Methodisten ) die Evangelisch Lutherische Kirchengemeinde (eine Gemeinde Evangelisch-Lutherischen Kirche in Baden ) eine "Gemeinde Christi" und eine Mennonitengemeinde . Ferner gibt es noch andere religiöse und Vereinigungen darunter die Kirche Jesu Christi der Heiligen der letzten die Erste Kirche Christi Wissenschafter die Episcopal Community das Christliche Zentrum Karlsruhe e.V. mehrere Gemeinden der Neuapostolischen Kirche sowie eine Alt-Katholische Gemeinde . Karlsruhe ist auch Sitz der Israelitischen Badens.
Heute leben in Karlsruhe zahlreiche Muslime es gibt in der Stadt etwa Moscheen .
Nach Gründung des Schlosses 1715 entstand nahe dabei auch eine Siedlung welcher ab 1718 ein Bürgermeister eingesetzt wurde. Ab 1812 erhielten die Bürgermeister den Titel Oberbürgermeister .
Der Nahverkehr in Karlsruhe gilt als 6 (ab Mitte 2004 sieben) Linien innerstädtischer Straßenbahnen ins Umland führen 3 Stadtbahn -Linien und 8 weitere 2-System-Stadtbahnlinien wechseln über auf das Eisenbahnnetz und fahren dort als Eisenbahn weit in die Region. Betreiberin der ist die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft ( AVG ). Die Straßenbahn- und Buslinien betreiben die Karlsruhe ( VBK ). Alle öffentlichen Verkehrsmittel können mit den Preisen des Karlsruher Verkehrsverbunds ( KVV ) benutzt werden.
Mit dem Rheinhafen Karlsruhe hat die nach Mannheim einen der wichtigsten Binnenhäfen Baden-Württembergs und damit über den Rhein den südlichsten schleusenfreien Zugang zur Nordsee.
Der "Karlsruher" Flugplatz im benachbarten Forchheim (heute ein Stadtteil Rheinstetten ca. 8 km) wurde bis zum der neuen Messe als Sport- und Motorflugplatz Seit Anfang 2003 hat der Flugplatz nur eine Zulassung als Sportfluggelände. Damit steht nur die Grasbahn für die Segelflieger die Ultraleicht-Flugzeuge die kleineren Cessnas und die kleineren Pipers offen [ [1] ]. Der gesamte Geschäfts- und Tourismus-Flugverkehr wurde diesem Zusammenhang in den Baden-Airpark verlagert.
Überregional
Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden (Internat. Kürzel: FKB) Baden-Airpark [ [2] ] in Rheinmünster -Söllingen/Hügelsheim (ca. 45 km)
Im Nov. 2003 eröffnete die "Neue Messe" Karlsruhe die allerdings etwas außerhalb der in Rheinstetten liegt. Neben Messehallen steht ab diesem die dm -Arena zur Verfügung in der Veranstaltungen mit zu 14.000 Besuchern stattfinden können.
In Karlsruhe befindet sich eine Studio Südwestrundfunks . Von hier wird das Regionalprogramm Badenradio ausgestrahlt. Als Tageszeitung erscheinen in Karlsruhe die Badischen Neuesten Nachrichten (BNN) eine Zeitung mit mehreren Lokalausgaben.
Universität Karlsruhe (Technische Hochschule) ; gegründet 1825 als Technische Hochschule (älteste Deutschlands)
Fachhochschule Karlsruhe - Hochschule für Technik ; gegründet 1878 als "Großherzoglich Badische Baugewerkeschule" "Staatstechnikum" seit 1971 Fachhochschule
Pädagogische Hochschule Karlsruhe ; gegründet 1958/1962 aus der früheren Lehrerbildungsanstalt bzw. Hochschule für Lehrerbildung (1936-1942) welche bereits das 1768 gegründete Schulseminar in Karlsruhe zurückgeht. seit 1965 und seit 1971 wissenschaftliche Hochschule
Staatliche Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe ; gegründet 1854 als "Maler-Akademie" durch den späteren Großherzog Friedrich I. und 1869 durch Kunstgewerbeschule erweitert. Unter dem Namen "Badische Landeskunstschule" 1926 der Zusammenschluss beider Schulen statt. Nach Zerstörungen während des 2. Weltkrieges begann der wieder zu Beginn des Wintersemesters 1947/48
Staatliche Hochschule für Musik Karlsruhe ; die Hochschule geht auf die 1812 Singanstalt zurück. 1837 erfolgte die Gründung einer welche 1910 mit dem Städtischen Konservatorium vereinigt Hieraus entstand 1920 die Badische Hochschule für welche das Land Baden-Württemberg 1971 übernahm und als "Staatliche Hochschule für Musik" führt.
Das Stadtgebiet von Karlsruhe ist in Stadtteile unterteilt die sich weiter in Stadtviertel z.T. auch als Stadtbezirke bezeichnet) gliedern. (siehe Liste der Stadtteile von Karlsruhe ).
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis handelt es sich meist um Schätzungen danach Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Ämter bzw. der Stadtverwaltung selbst.
Die karlsruher Mundart ist eine in letzten drei Jahrhunderten entstandene Mischung aus den Dialekten der umliegenden Bevölkerungsgruppen. Vom Süden sind alemannische Einflüsse spürbar vom Norden und Westen fränkische und im Osten sind die schwäbischen Gebiete nicht sehr weit. Sprachwissenschaftlich nennt sich diese Sprache südfränkisch umgangsprachlich wird die Mundart allgemein als badisch bezeichnet.
Die folgende Übersicht enthält bedeutende in Karlsruhe geborene Persönlichkeiten chronologisch aufgelistet nach dem Geburtsjahr . Ob die Personen ihren späteren Wirkungskreis Karlsruhe hatten oder nicht ist dabei unerheblich. sind nach ihrer Geburt oder später von weggezogen und sind andernorts bekannt geworden. Die erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
1842 12. Oktober Adolf Freiherr Marschall von Bieberstein † September 1912 in Badenweiler Staatssekretär und Leiter Auswärtigen Amtes des Deutschen Reichs 1890-97
1910 5. August Kurt Dörflinger † 6. Januar 1986 ("Ganz leis erklingt Musik")
1922 6. November Walter Brendel † 29. August 1989 München Experimentalchirurg (setzte erstmals die Schockwellenbehandlung zur von Nieren- und Gallensteinen ein)
1930 21. Oktober Prof. Dr. Gerhard Seiler Bürgermeister 1977-83 1980-84 Erster Bürgermeister 1983-86 Oberbürgermeister 1986-98 Präsident Deutschen Städtetags 1995-97
Susanne Asche Ernst Otto Bräunche Manfred Koch Schmitt Christina Wagner: Karlsruhe. Die Stadtgeschichte. Badenia Verlag Karlsruhe 1998 792 S. ISBN 3-89735358-X