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Karluken


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Die Karluken (Eigenbezeichnung: Qarluq ) waren ursprünglich ein uyghurisch-stämmiges Turkvolk das ab 766 zwischen Altai und Syr-Darja nomadisierte. Stammesgründer war Iltemisch Kutluk-Bilge Khan der einst hochbezahlter Söldner der Schwarzen Türgesch galt - er hatte dort den Rang eines T'umen-Noyon (General).

Geschichte

Die Karluken waren mit den Oguren und Oghusen an der Gründung des 2. Göktürkenreich beteiligt das die türkische Turkologie nur als Karluk Devleti (Karluken-Herrschaft) bezeichnet.

Ab 766 herrschten die Karluken zwischen Altai und Syr-Darja verdrängten dabei die Oghusen weiter westwärts den Aralsee . Sie hatten wie bei Nomaden damals nicht unüblich zwei gemeinsam regierende einen am Altai einen am Tschu (Talas). westliche Teilherrscher Oghulchak Kadir Khan führte beispielsweise gegen die Samaniden (893 903-04). 893 wurde er von geschlagen der bis an den Talas vordrang viele Gefangene machte.

Ab 960 bekannten sich die Karluken zum Islam . 999 besetzten sie dank des Glaubenswechsels Buchara und wurden fortan als Kara-Chaniden bezeichnet. Der Kara-Chaniden-Staat wurde gegen 1141 von der nach Westen fliehenden Gruppe Kitan (so genannte Kara-Kitai ) beseitigt in Buchara konnten sie sich bis 1212 halten.




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