Ab 766 herrschten die Karluken zwischen Altai und Syr-Darja verdrängten dabei die Oghusen weiter westwärts den Aralsee . Sie hatten wie bei Nomaden damals nicht unüblich zwei gemeinsam regierende einen am Altai einen am Tschu (Talas). westliche Teilherrscher Oghulchak Kadir Khan führte beispielsweise gegen die Samaniden (893 903-04). 893 wurde er von geschlagen der bis an den Talas vordrang viele Gefangene machte.
Ab 960 bekannten sich die Karluken zum Islam . 999 besetzten sie dank des Glaubenswechsels Buchara und wurden fortan als Kara-Chaniden bezeichnet. Der Kara-Chaniden-Staat wurde gegen 1141 von der nach Westen fliehenden Gruppe Kitan (so genannte Kara-Kitai ) beseitigt in Buchara konnten sie sich bis 1212 halten.